Initiative gegen die Indizierung von Computerspielen macht ernst

Auf einer gestern durchgeführten Informationsveranstaltung wurde von der Initiative gegen die Indizierung von Computerspielen eine Version des indizierten Spieles "Unreal Tournament 2003" an eine sechzehnjährige Computerspielerin verkauft. Da es sich hierbei um eine Straftat nach § 15 Abs 1 JuSchG handelt, wird nach einer Selbstanzeige ein Verwaltungsakt ausgelöst. Dies ermöglicht der Initiative ein Verfahren, in dem sie gegen die existierende Rechtslage angehen kann.

Sollte Jan Petersen, Gründer dieser Initiative, freigesprochen werden, so müsste die Indizierung für UT 2003 zurückgezogen werden. Weiterhin könnte dieses Urteil ein Vorbild für weitere Verhandlungen dieser Art sein. Sollte er schuldig gesprochen werden, so kann er jedes mal eine Gerichtsebene höher gehen um sein Anliegen auch europäischen Gerichten vorzutragen.

Quelle: heise.de

Vielen Dank an Peter Wyss für diese Information!
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