Corning: Gorilla Glass SR+ soll es endlich mit Saphirglas aufnehmen
Der Hersteller von Spezialgläsern Corning hat nur kurz nach der Vorstellung seines neuen Gorilla Glass 5 eine weitere Variante seiner Werkstoffe präsentiert. Mit dem Gorilla Glass SR+ will das Unternehmen in einen Bereich vorstoßen, den bisher nur andere bedienen konnten.
Denn das neue Glas kann es nach Angaben des Herstellers mit dem bekannten Saphirglas aufnehmen. Das gilt zumindest für die Widerstandsfähigkeit gegenüber Kratzern. In Sachen Lichtdurchlässigkeit sei es sogar besser, hieß es, wodurch das Bild des darunterliegenden Displays etwas klarer beim Anwender ankommt. In der Realität dürften die Unterschiede aber wohl nur sehr geübten Betrachtern auffallen.
Gedacht ist das Material vor allem für die Verwendung im Wearable-Bereich, insbesondere bei Smartwatches. Hier setzen die Hersteller der hochwertigeren Systeme schließlich auf das genannte Saphirglas. Hier will Corning noch mit einem weiteren Vorteil punkten können: Bei der Entwicklung sei auch darauf geachtet worden, dass der Werkstoff möglichst wenig reflektiert. So soll nun vor allem im Außenbereich eine um 25 Prozent geringere Lichtreflexion zum Tragen kommen, was natürlich deutlich spürbar wäre, wenn der Nutzer beispielsweise direkt im Sonnenlicht steht.
Laut Corning steht das neue Gorilla Glass SR+ ab sofort zur Verfügung, Geräte-Hersteller können also direkt ordern und die Gläser auf ihre Produkte bauen. Bei dem Unternehmen geht man davon aus, das noch im Laufe des Jahres die ersten entsprechend ausgestatteten Produkte im Handel zu sehen sein werden. Das dürfte bedeuten, dass bereits Bestellungen vorliegen.
Gedacht ist das Material vor allem für die Verwendung im Wearable-Bereich, insbesondere bei Smartwatches. Hier setzen die Hersteller der hochwertigeren Systeme schließlich auf das genannte Saphirglas. Hier will Corning noch mit einem weiteren Vorteil punkten können: Bei der Entwicklung sei auch darauf geachtet worden, dass der Werkstoff möglichst wenig reflektiert. So soll nun vor allem im Außenbereich eine um 25 Prozent geringere Lichtreflexion zum Tragen kommen, was natürlich deutlich spürbar wäre, wenn der Nutzer beispielsweise direkt im Sonnenlicht steht.
SR+ hat auch einen Nachteil
Dass das ebenfalls neu entwickelte Gorilla Glass 5 ebenso seine Existenzberechtigung hat, liegt an einem Nachteil den Gorilla Glass SR+ mit sich bringt: Im direkten Vergleich dieser beiden Corning-Produkte wird man bei SR+ zwar deutlich schwerer Kratzer hinterlassen können, doch ist das Material anfälliger gegen heftige Stöße, die zu Brüchen führen können. Das ist bei Smartwatches, die eher zerkratzen als herunterfallen so kein Problem. Bei Smartphones ist hingegen Gorilla Glass 5 die sinnvollere Alternative.Laut Corning steht das neue Gorilla Glass SR+ ab sofort zur Verfügung, Geräte-Hersteller können also direkt ordern und die Gläser auf ihre Produkte bauen. Bei dem Unternehmen geht man davon aus, das noch im Laufe des Jahres die ersten entsprechend ausgestatteten Produkte im Handel zu sehen sein werden. Das dürfte bedeuten, dass bereits Bestellungen vorliegen.
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