Chatbot klagt erfolgreich gegen Strafe, spart Parksündern 4 Mio. Dollar
Erfindungen werden oft aus der Not geboren. So war es auch bei einem damals 18-jährigen Fahranfänger in London: Er entwickelte einen Chatbot, der als "Anwaltsersatz" automatisiert Parktickets anfechten kann, weil er immer wieder als Parksünder aufgeschrieben wurde.
Und das macht der Chatbot nun seit über einem Jahr mit einem erstaunlichen Erfolg, wenn man dem Bericht seines Erfinders Joshua Browder Glauben schenken kann. Demnach kann der Chatbot, zu finden unter DoNotPay.co.uk, mit Hilfe eines Fragenkatalogs bestimmen, ob eine Anfechtung eines Parktickets Erfolg haben kann oder nicht. Kommt der Bot zu dem Schluss, eine Anfechtung sei erfolgsvorsprechend, erfragt er alle nötigen persönlichen Daten und sendet dann alle Unterlagen an die zuständigen Behörden.
Fragen für die Anfechtung: Der Chatbot prüft, ob ein Einspruch lohnt und legt bei Erfolgsaussicht Widerspruch gegen Parktickets in London und New York ein.
So hat der Parkticket-Bot angeblich bislang bei 160.000 von 250.000 angefochtenen Strafzetteln die Rücknahme des Bescheids erreicht. Die eingesparten Kosten beziffert der Guardian in einem Bericht über Joshua Browder und seinen Chatbot auf rund vier Millionen US-Dollar.
Der Bot ist laut Browder "wahrscheinlich der erste Roboter-Anwalt weltweit" und sicherlich der erfolgreichste Verteidiger in Sachen Parktickets. Sein Service ist im Übrigen kostenlos. Der Falschparker zahlt für sein Widerspruchsschreiben nichts.
Fragen für die Anfechtung: Der Chatbot prüft, ob ein Einspruch lohnt und legt bei Erfolgsaussicht Widerspruch gegen Parktickets in London und New York ein.
So hat der Parkticket-Bot angeblich bislang bei 160.000 von 250.000 angefochtenen Strafzetteln die Rücknahme des Bescheids erreicht. Die eingesparten Kosten beziffert der Guardian in einem Bericht über Joshua Browder und seinen Chatbot auf rund vier Millionen US-Dollar.
London und New York werden bislang unterstützt
Browder studiert mittlerweile an der Standford Universität in Kalifornien. Seinen Chatbot hat er bislang für London und New York angepasst. Arbeiten an der Anwendung für Seattle laufen bereits.Der Bot ist laut Browder "wahrscheinlich der erste Roboter-Anwalt weltweit" und sicherlich der erfolgreichste Verteidiger in Sachen Parktickets. Sein Service ist im Übrigen kostenlos. Der Falschparker zahlt für sein Widerspruchsschreiben nichts.
Verspätungen und Asylanträge
Eine neue vielversprechende Idee für eine weiteren Chatbot hat Browder auch schon in der Hinterhand. Er will sich auf ein System für Rückerstattungen bei Verspätungen von Linienflügen konzentrieren. Zudem hat er bereits Konzepte für andere Anwendungsbeispiele auf Lager - dabei auch einen Bot, der bei der Erstellung von Asylanträgen helfen soll.
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