Amazon plant sehr dünnen Kindle mit Akku- und später Solar-Hülle
Der E-Reader des Versandhändlers ist seit Jahren ein wichtiger Bestandteil des Produkt-Portfolios von Amazon. Das Unternehmen will damit vor allem E-Books verkaufen, entsprechend aggressiv ist auch die Preisgestaltung. Das hat aber auch zur Folge, dass der Markt für Kindle-Reader übersättigt ist, für Amazon wird es immer schwerer, den Kunden in Sachen Hardware einen Kaufanreiz zu bieten.
Der letzte Versuch Amazons, das E-Reader-Rad so etwas wie neu zu erfinden, gelang nur teilweise: So ist das Luxus-Lesegerät Voyage zwar ein erstklassiger Reader, ein echtes Totschlagargument bot er aber im Vergleich zum Paperwhite nicht, das mussten auch wir im Test feststellen.
Das war bereits Ende 2014 so und seither hat Amazon auch dem günstigeren Paperwhite die höhere Auflösung bzw. Pixeldichte von 300ppi (ursprünglich waren es beim Paperwhite 212ppi) spendiert, weshalb man zum Voyage kaum noch raten kann.
Das hätte den Vorteil, dass man für den Heimgebrauch ein leichtes und schlankes Gerät hätte, auf Reisen aber ein lang haltender Akku zur Verfügung steht. Man muss sich dabei wohl auch keine Sorgen machen, dass der Hüllen-lose Kindle ständig an die Steckdose muss, da die E-Ink-Technologie Laufzeiten ermöglicht, von denen LCD-Geräte nur träumen können.
Das war bereits Ende 2014 so und seither hat Amazon auch dem günstigeren Paperwhite die höhere Auflösung bzw. Pixeldichte von 300ppi (ursprünglich waren es beim Paperwhite 212ppi) spendiert, weshalb man zum Voyage kaum noch raten kann.
Besonders dünn dank "externen" Akku
Dennoch kann Amazon nicht einfach aufhören, neue Kindle-Reader zu entwickeln, doch man muss sich dafür etwas Innovatives einfallen lassen. Laut Informationen des Wall Street Journal (WSJ) wird der nächste Kindle besonders dünn sein. Laut der Wirtschaftszeitung wird man das auch dadurch erreichen, dass man den Akku teilweise "auslagert" und zwar in die für viele essentielle Schutzhülle.Das hätte den Vorteil, dass man für den Heimgebrauch ein leichtes und schlankes Gerät hätte, auf Reisen aber ein lang haltender Akku zur Verfügung steht. Man muss sich dabei wohl auch keine Sorgen machen, dass der Hüllen-lose Kindle ständig an die Steckdose muss, da die E-Ink-Technologie Laufzeiten ermöglicht, von denen LCD-Geräte nur träumen können.
Solar-Hülle
Laut WSJ arbeitet Amazon auch an einer zweiten Hülle und zwar mit integrierten Solarzellen. Dadurch könnte man auch dann weiterlesen bzw. den Kindle laden, wenn keine Steckdose in der Nähe ist. Das Lesen am Strand im Urlaub ist da ein Szenario, das sich hierfür aufdrängt. Allerdings schreibt das WSJ dazu, dass es unwahrscheinlich sei, dass die Solar-Hülle in naher Zukunft veröffentlicht wird.
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