Windows 10 Continuum: Notebook wird zum Smartphone-"Gehilfen"
Was sich gestern in Microsofts Teaser-Video für das Windows 10 "Anniversary Update" (Windows Redstone) bereits andeutete, gehört tatsächlich zu den Plänen für das nächste große Update: Besitzer eines Continuum-fähigen Smartphones können unterwegs künftig ihr Notebook oder Tablet als externes Display verwenden - inklusive Trackpad und Tastatur.
Microsoft zeigte im Rahmen eines Vortrags auf der BUILD 2016, wie man künftig in der Lage sein wird, ein Windows-Smartphone und ein Notebook im Continuum-Modus zu verbinden. Das Gleiche dürfte dann auch für normale Desktop-PCs gelten, denn der Continuum-Desktop des Smartphones kann mit dem "Anniversary Update" anscheinend auch einfach wie eine App behandelt werden.
Continuum: Notebook als externes Display des Smartphones
Wer also einen Windows 10-PC besitzt, kann sich den Smartphone-Desktop künftig bequem als App auf den PC-Desktop holen und so mit seinem Smartphone interagieren, während man gleichzeitig auch weiter mit anderen Anwendungen am PC arbeitet. Bei Bedarf lässt sich der Continuum-Desktop dann auch im Vollbildmodus betreiben. Die am Notebook oder PC vorhandenen Eingabegeräte wie Maus, Tastatur oder Trackpad können dann zum Umgang mit dem Smartphone-Desktop verwendet werden.
Welche Einsatzgebiete es für diesen Ansatz gibt, ließ Microsoft während der BUILD anscheinend offen. MSPowerUser, wo man auf der Entwicklerkonferenz auf eine Demo der neuen Funktionalität unter Verwendung eines Microsoft Lumia 950 und eines Microsoft Surface Book stieß, nennt jedoch eine Option: würde das Ganze auch vom Lockscreen von Windows 10 nutzbar, könnte man bei Bedarf einen beliebgen PC "anzapfen", um rasch mit dem Continuum-Desktop zu arbeiten, ohne die Sicherheit der Daten auf dem jeweiligen Rechner zu gefährden.
Noch liegt die Verfügbarkeit des Continuum-Desktops in App-Form wohl in einiger Ferne, so dass noch diverse Fragen offen sind. So ist zum Beispiel zu klären, ob auch bei diesem Szenario das Smartphone die komplette Rechenleistung für die Ausgabe des Continuum-Desktops erbringen muss, oder ob zumindest die Grafikdarstellung über die leistungsfähigeren GPUs des PCs abgewickelt wird. So ließen sich dann auch höhere Auflösungen problemlos bewältigen, denn auch wenn Microsoft eine Steigerung der maximalen Auflösung im Continuum-Betrieb für Windows 10 Mobile plant, stoßen Smartphone-Grafikeinheiten schnell an ihre Grenzen.
Alle Neuigkeiten rund um Windows 10 & Co hält unser BUILD 2016 Special bereit.
Weitere Ankündigungen vom zweiten Tag:
Windows 10 'Anniversary Update' Erste Neuerungen im Überblick
Continuum: Notebook als externes Display des Smartphones
Wer also einen Windows 10-PC besitzt, kann sich den Smartphone-Desktop künftig bequem als App auf den PC-Desktop holen und so mit seinem Smartphone interagieren, während man gleichzeitig auch weiter mit anderen Anwendungen am PC arbeitet. Bei Bedarf lässt sich der Continuum-Desktop dann auch im Vollbildmodus betreiben. Die am Notebook oder PC vorhandenen Eingabegeräte wie Maus, Tastatur oder Trackpad können dann zum Umgang mit dem Smartphone-Desktop verwendet werden.
Welche Einsatzgebiete es für diesen Ansatz gibt, ließ Microsoft während der BUILD anscheinend offen. MSPowerUser, wo man auf der Entwicklerkonferenz auf eine Demo der neuen Funktionalität unter Verwendung eines Microsoft Lumia 950 und eines Microsoft Surface Book stieß, nennt jedoch eine Option: würde das Ganze auch vom Lockscreen von Windows 10 nutzbar, könnte man bei Bedarf einen beliebgen PC "anzapfen", um rasch mit dem Continuum-Desktop zu arbeiten, ohne die Sicherheit der Daten auf dem jeweiligen Rechner zu gefährden.
Noch liegt die Verfügbarkeit des Continuum-Desktops in App-Form wohl in einiger Ferne, so dass noch diverse Fragen offen sind. So ist zum Beispiel zu klären, ob auch bei diesem Szenario das Smartphone die komplette Rechenleistung für die Ausgabe des Continuum-Desktops erbringen muss, oder ob zumindest die Grafikdarstellung über die leistungsfähigeren GPUs des PCs abgewickelt wird. So ließen sich dann auch höhere Auflösungen problemlos bewältigen, denn auch wenn Microsoft eine Steigerung der maximalen Auflösung im Continuum-Betrieb für Windows 10 Mobile plant, stoßen Smartphone-Grafikeinheiten schnell an ihre Grenzen.
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