Microsoft erwägt wohl Rückankauf von Xbox-Spiele-Downloads
Beim Software-Konzern Microsoft denkt man offenbar darüber nach, Besitzern von Spielekonsolen die Möglichkeit zu geben, per Download erworbene Produkte irgendwann wieder zurückzugeben. Zumindest lotet man derzeit aus, was die Kunden von einem solchen Konzept halten.
Bisher haben entsprechende Ideen aber nur soweit gereicht, sie in eine Kundenumfrage einzubauen. Darin werden die Nutzer aber bereits konkret gefragt, ob es für sie von Interesse wäre, wenn sie im Download-Shop die Option angeboten bekämen, erworbene Spiele für 10 Prozent des Kaufpreises zurückzugeben. Das berichtete das US-Magazin GameSpot.
Das klingt erst einmal nach ziemlich wenig, wenn man dem gegenüberstellt, was man beim Zweite-Hand-Verkauf normaler Spiele-Datenträger, die man nicht mehr benötigt, bekommen kann. Wer allerdings ein 60-Dollar-Game nach einigen Wochen durchgespielt hat und es nicht gerade darauf anlegt, die kommende Zeit auch noch den Multiplayer-Modus auszunutzen, bekäme so immerhin noch 6 Dollar mehr als bisher. Denn ein Weiterverkauf steht bei Download-Angeboten bisher quasi nur in Ausnahmefällen als Option zur Verfügung.
Von der Umfrage selbst sollte noch nicht darauf geschlossen werden, wie eine entsprechende Funktion in der Praxis aussehen könnte. So dürfte der aktuelle Prozentsatz erst einmal nur ein Testballon sein, um die generelle Bereitschaft zu prüfen. Weiterhin kann man fast damit rechnen, dass die Nutzer ihre digitalen Lizenzen weder frei an andere Nutzer weiterverkaufen können, noch eine direkte Überweisung erhalten. Wahrscheinlicher wäre hier eine Vergütung in Credits, mit denen dann wiederum weitere Einkäufe im jeweiligen Shop getätigt werden können.
Siehe auch: Microsoft lässt Xbox-Gamer gegen PC- und PS4-Zocker antreten
Bisher haben entsprechende Ideen aber nur soweit gereicht, sie in eine Kundenumfrage einzubauen. Darin werden die Nutzer aber bereits konkret gefragt, ob es für sie von Interesse wäre, wenn sie im Download-Shop die Option angeboten bekämen, erworbene Spiele für 10 Prozent des Kaufpreises zurückzugeben. Das berichtete das US-Magazin GameSpot.
Das klingt erst einmal nach ziemlich wenig, wenn man dem gegenüberstellt, was man beim Zweite-Hand-Verkauf normaler Spiele-Datenträger, die man nicht mehr benötigt, bekommen kann. Wer allerdings ein 60-Dollar-Game nach einigen Wochen durchgespielt hat und es nicht gerade darauf anlegt, die kommende Zeit auch noch den Multiplayer-Modus auszunutzen, bekäme so immerhin noch 6 Dollar mehr als bisher. Denn ein Weiterverkauf steht bei Download-Angeboten bisher quasi nur in Ausnahmefällen als Option zur Verfügung.
Wechsel-Hindernis für Viele
Die Spiele-Hersteller verfolgen schon seit einiger Zeit die Strategie, möglichst komplett auf den Download-Vertrieb umzusteigen. Einige aktuelle Top-Titel wie The Witcher 3 kommen hier bereits auf einen Anteil von rund 40 Prozent an den gesamten Verkaufszahlen. Die fehlende Möglichkeit, ein nicht mehr gewolltes Spiel anschließend weiterzuverkaufen, stellt hier aber noch ein Hindernis für so manchen Nutzer dar.Von der Umfrage selbst sollte noch nicht darauf geschlossen werden, wie eine entsprechende Funktion in der Praxis aussehen könnte. So dürfte der aktuelle Prozentsatz erst einmal nur ein Testballon sein, um die generelle Bereitschaft zu prüfen. Weiterhin kann man fast damit rechnen, dass die Nutzer ihre digitalen Lizenzen weder frei an andere Nutzer weiterverkaufen können, noch eine direkte Überweisung erhalten. Wahrscheinlicher wäre hier eine Vergütung in Credits, mit denen dann wiederum weitere Einkäufe im jeweiligen Shop getätigt werden können.
Siehe auch: Microsoft lässt Xbox-Gamer gegen PC- und PS4-Zocker antreten
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Christian Kahle
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