Putins Internet-Berater besitzt eine Webseite für illegale Torrents
In der vergangenen Woche hat der russische Präsident Vladimir Putin einen neuen Top-Berater für Internet-Angelegenheiten vorgestellt. Dieser ist gleich einmal durch eine eher entspannte Haltung zum Thema Piraterie aufgefallen. Nun ist klar warum: Herman Klimenko besitzt eine Webseite für illegale Torrents.
Herman Klimenko ist seit kurzem der wichtigste Ansprechpartner des russischen Präsidenten zum Thema Internet. Vor ein paar Tagen riet Klimenko den Urheberrechtsbesitzern, dass diese nicht so fordernd sein sollen und auch den Zustand der jeweiligen Wirtschaft bedenken sollten. Laut einem Bericht von TorrentFreak meinte Klimenko dabei aber wohl vor allem seine eigene wirtschaftliche Situation, da er eine Webseite für illegale Inhalte betreibt, diese hat immerhin 1,3 Millionen Mitglieder.
Ziemlich eindeutiges Angebot: Torrnado.ru
Die Seite ist zwar über mehrere Mittelsmänner bzw. -frauen im Besitz Klimenkos, es scheint aber eindeutig zu sein, dass Torrnado.ru letztlich dem Internet-Unternehmer gehört. TorrentFreak merkt an, dass es russischen "Staatsbediensteten" nicht gestattet ist, private Geschäfte zu betreiben. Der Putin-Berater will deshalb schon bald die Konsequenzen ziehen und hat angekündigt, Teile seines Geschäfts zu verkaufen bzw. seinem Sohn zu schenken.
Klimenko reagierte per Facebook auf die Vorwürfe, diese Aussagen bezeichnet das Filesharing-Blog aber als "etwas bizarr". Denn dieser versuchte sich an ironischen Bemerkungen und meinte, dass "die Liste meiner Sünden bereits beeindruckend ist", da er angeblich ein Internet nach chinesischem Vorbild in Russland etablieren wolle und Piraten unterstützen würde.
"Brauchst du Torrents?"
Klimenkos Aussagen zum Thema Filesharing klangen teilweise vernünftig, sie bekommen aber einen schalen Beigeschmack, wenn man seinen eigenen Piraterie-Hintergrund in die Rechnung einbezieht. Dieser heißt Torrnado.ru, der Name ist eine Anspielung auf die russische Frage "Torrenti nado?", also "Brauchst du Torrents?"
Ziemlich eindeutiges Angebot: Torrnado.ru
Die Seite ist zwar über mehrere Mittelsmänner bzw. -frauen im Besitz Klimenkos, es scheint aber eindeutig zu sein, dass Torrnado.ru letztlich dem Internet-Unternehmer gehört. TorrentFreak merkt an, dass es russischen "Staatsbediensteten" nicht gestattet ist, private Geschäfte zu betreiben. Der Putin-Berater will deshalb schon bald die Konsequenzen ziehen und hat angekündigt, Teile seines Geschäfts zu verkaufen bzw. seinem Sohn zu schenken.
Klimenko reagierte per Facebook auf die Vorwürfe, diese Aussagen bezeichnet das Filesharing-Blog aber als "etwas bizarr". Denn dieser versuchte sich an ironischen Bemerkungen und meinte, dass "die Liste meiner Sünden bereits beeindruckend ist", da er angeblich ein Internet nach chinesischem Vorbild in Russland etablieren wolle und Piraten unterstützen würde.
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
Aktuelle Filesharing-Downloads
Videos zum Thema
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Windows 11 26H2: Update nun auch direkt von Windows 10 aus möglich
- Lücke im High-End-Gaming: Intel will AMD mit "Nova Lake" angreifen
- Auf Hack folgt Aderlass: Besorgte Binance-Kunden ziehen 4,65 Mrd. $ ab
- Kühlschrank-Hacks: Erneut Supermärkte in EU-Ländern angegriffen
- FritzSmart Energy 201: Neue kompakte Smart-Home-Steckdose ist da
- Britischer Geheimdienst GCHQ hat Tausende Speichermedien verloren
Videos
Neueste Downloads
Beliebte Nachrichten
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen