Smartphonemarkt: Apple & Huawei gewinnen, Samsungs bleibt stabil
Der globale Smartphonemarkt konnte laut einer aktuellen Analyse im dritten Quartal wieder etwas wachsen. Apple und Huawei können dabei die größten Zuwächse im Absatz verzeichnen. Auch Samsung verkauft mehr Geräte, bleibt bei den Marktanteilen aber stabil.
Der Spitzenreiter Samsung soll in diesem Zeitraum Abnehmer für 84,5 Millionen Smartphones gefunden haben und legt damit um 6,1 Prozent im Vergleich mit dem dritten Quartal 2014 zu. Schaut man sich die unmittelbare Konkurrenz an, ist dies aber ein eher bescheidenes Wachstum. Apple konnte im letzten Quartal rund 48 Millionen iPhones verkaufen und steigert damit seinen Absatz um 22 Prozent. Der größte Aufsteiger kommt aber aus China: Huawei konnte ein Wachstum von fast 61 Prozent verzeichnen und insgesamt 26,5 Millionen Einheiten an den Mann bringen.
Laut der IDC ändert sich auch etwas an dem Kaufverhalten der Kunden in gesättigten Märkten. "Anbieter und Produktangebote sind aktuell sehr einzigartig, da Konsumenten in vielen Märkten ein Bewusstsein für alternative Kaufoptionen entwickeln, wenn es darum geht, für ein neues Smartphone zu bezahlen", teilt Ryan Reith, Program Director bei IDC, in der Pressemitteilung zur aktuellen Analyse der IDC mit. "Im selben Zeitraum hat auch die Anzahl der Angebote ohne Vertrag sehr deutlich zugenommen, was langsam von den Konsumenten angenommen wird."
Die Top 5 der Smartphone-Hersteller
Weltweit konnte der Absatz an Smartphones in den letzten drei Monaten im Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum wieder gesteigert werden. Wie das Marktforschungs- und Beratungsunternehmen IDC in seiner aktuellen Analyse mitteilt, wurde mit 355,2 Millionen verkauften Geräten dabei sogar der bisher zweithöchste Wert in einem einzigen Quartal erreicht. Insgesamt kann der Smartphonemarkt ein Wachstum von 6,8 Prozent verzeichnen - die Marktforscher hatten im Vorfeld hier etwas mehr erwartet. Die Top 5 Smartphone-Hersteller bleiben Samsung, Apple, Huawei, Lenovo und Xiaomi.Der Spitzenreiter Samsung soll in diesem Zeitraum Abnehmer für 84,5 Millionen Smartphones gefunden haben und legt damit um 6,1 Prozent im Vergleich mit dem dritten Quartal 2014 zu. Schaut man sich die unmittelbare Konkurrenz an, ist dies aber ein eher bescheidenes Wachstum. Apple konnte im letzten Quartal rund 48 Millionen iPhones verkaufen und steigert damit seinen Absatz um 22 Prozent. Der größte Aufsteiger kommt aber aus China: Huawei konnte ein Wachstum von fast 61 Prozent verzeichnen und insgesamt 26,5 Millionen Einheiten an den Mann bringen.
Die Anteile verschieben sich etwas
Auch wenn Samsung insgesamt mehr Smartphones absetzen kann, bleibt der Anteil am weltweiten Markt im Vergleich mit dem Vorjahresquartal fast unverändert und schrumpft um 0,1 Prozent. Bei Apple ist eine Steigerung von 11,8 Prozent auf 13,5 Prozent zu verzeichnen - auch hier hatten Analysten mehr erwartet. Huawei kann sich unterdessen an seinen chinesischen Konkurrenten Lenovo und Xiaomi vorbeischieben und seinen Anteil von 5 Prozent auf 7,5 Prozent steigern. Die Marktanteile wurden dabei fast ausnahmslos von kleineren Herstellern übernommen, die in der Statistik nicht extra aufgeführt werden.Laut der IDC ändert sich auch etwas an dem Kaufverhalten der Kunden in gesättigten Märkten. "Anbieter und Produktangebote sind aktuell sehr einzigartig, da Konsumenten in vielen Märkten ein Bewusstsein für alternative Kaufoptionen entwickeln, wenn es darum geht, für ein neues Smartphone zu bezahlen", teilt Ryan Reith, Program Director bei IDC, in der Pressemitteilung zur aktuellen Analyse der IDC mit. "Im selben Zeitraum hat auch die Anzahl der Angebote ohne Vertrag sehr deutlich zugenommen, was langsam von den Konsumenten angenommen wird."
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