Happy Sweet Sixty: Microsoftgründer Bill Gates feiert 60. Geburtstag
Er ist Studienabbrecher mit Ehrendoktorwürde, war süchtig nach Minesweeper, spielt heute lieber Golf oder Karten, gilt als Computergenie und war schon mehr als einmal der reichste Mensch der Welt: Die Rede ist von Bill Gates, der heute seinen 60. Geburtstags feiert. Happy Sweet Sixteeny!
Bill Gates wurde als William "Bill" Henry Gates der Dritte am 28. Oktober 1955 in der Nähe von Seattle geboren. Er gilt als einer der bekanntesten Persönlichkeiten, auch wenn sein Name vielen nicht so geläufig ist wie seine Produkte. Die stehen nämlich seit nun fast vier Jahrzehnten in fast jedem Haushalt, der Name seines Unternehmens gehört weltweit zu den bekanntesten Marken.
Bilder von Bill Gates in den gar nicht so wilden Anfangsjahren von Microsoft, auch wenn ...
...die Bilder etwas anders suggerieren.
Dabei ist Gates kein Mann der Öffentlichkeit. Die nutzt Bill Gates gern für seine zahlreichen Projekte, doch privat lässt er es gern ruhig angehen - und möglichst ohne Medienrummel. Eine Feier zu seinem 60. Geburtstag wird man daher heute nur im privaten Kreise abhalten.
Dabei hat Gates es wie kaum ein anderer geschafft, das Leben in der modernen Computerindustrie mitzuformen, wie wir es heute kennen. 1975, also als 19-jähriger Computernerd ohne große Erfahrung in der Arbeitswelt, gründete er gemeinsam mit seinem Schulfreund Paul Allen sein Unternehmen. Micro-Soft wurde die Firma zunächst genannt, später erst wurde daraus ein einziges Wort und eine gigantische Software-Industrie.
In den frühen Jahren der Computer-Branche startet Gates dabei mit einer damals recht abwegigen Idee. Sein Business war Software. Bis dato hatten sich Unternehmen nur auf die Hardware-Entwicklung gestürzt und alle benötigten Codes meist frei weitergegeben. Software war zumindest kein Produkt wie heute, sondern viel mehr das benötige Extra, das es so gratis dazu gab. Gates und Allen setzten mit Micro-Soft aber ein Preisschild an das Betriebssystem und brachten so eine Revolution in Gang. Erst sie schafften überhaupt den Zweig der Software-Industrie. Diese Idee brachte ihnen zunächst vor allem Ärger und die Ablehnung der Mitstreiter in der jungen PC-Welt ein.
Windows ist noch immer das meistverkaufte PC-System weltweit.
2007 gab Gates dann seine Rückzug aus seinem Unternehmen bekannt. Seither ist es aber für Gates alles anderes als ruhig geworden - und arbeitsam und vielbeschäftigt ist er noch immer. Gemeinsam mit seiner Frau Melinda steckt er seine Zeit nun in die Gates Foundation, einer Stiftung, die sie weltweit für bessere medizinische Versorgung und für den Kampf gegen Kinderlähmung und Malaria einsetzt. Sein aktuell auf rund 72,7 Milliarden US-Dollar geschätztes Vermögen wird einmal zum Großteil in diese Stiftung einfließen. Seine drei Kinder werden sicherlich vom Erfolg des Vaters profitieren und kein geringes Erbe bekommen. Infografik: Bill Gates - Das Leben des Microsoft-Gründers
40 Jahre Microsoft Bill Gates gratuliert mit Brief an Belegschaft
Bilder von Bill Gates in den gar nicht so wilden Anfangsjahren von Microsoft, auch wenn ...
...die Bilder etwas anders suggerieren.
Dabei ist Gates kein Mann der Öffentlichkeit. Die nutzt Bill Gates gern für seine zahlreichen Projekte, doch privat lässt er es gern ruhig angehen - und möglichst ohne Medienrummel. Eine Feier zu seinem 60. Geburtstag wird man daher heute nur im privaten Kreise abhalten.
Dabei hat Gates es wie kaum ein anderer geschafft, das Leben in der modernen Computerindustrie mitzuformen, wie wir es heute kennen. 1975, also als 19-jähriger Computernerd ohne große Erfahrung in der Arbeitswelt, gründete er gemeinsam mit seinem Schulfreund Paul Allen sein Unternehmen. Micro-Soft wurde die Firma zunächst genannt, später erst wurde daraus ein einziges Wort und eine gigantische Software-Industrie.
Monopol, Browserkrieg und Beinahe-Zerschlagung
Geschichten über die raue Anfangszeit des noch jungen Gates und Microsoft gibt es viele. Zwar galt er als in sich gekehrter Nerd, anders als beispielsweise der Selbstdarsteller und Apple-Gründer Steve Jobs ("Ich war niemals in der Liga von Steve Jobs", sagte Gates schließlich selbst von sich im Bezug zu Jobs). Aber er war der Mann der Geschäfte, der kleinen Deals und des geschickten Zukaufs an Lizenzen. Später brachte ihm gerade das auch wieder viel Ärger ein, denn sein Erfolg führte zu einigen kartellrechtlichen Verfahren aufgrund von Monopolausnutzung, Stichwort Browser-Krieg. Es drohte sogar die Zerschlagung des Konzerns.In den frühen Jahren der Computer-Branche startet Gates dabei mit einer damals recht abwegigen Idee. Sein Business war Software. Bis dato hatten sich Unternehmen nur auf die Hardware-Entwicklung gestürzt und alle benötigten Codes meist frei weitergegeben. Software war zumindest kein Produkt wie heute, sondern viel mehr das benötige Extra, das es so gratis dazu gab. Gates und Allen setzten mit Micro-Soft aber ein Preisschild an das Betriebssystem und brachten so eine Revolution in Gang. Erst sie schafften überhaupt den Zweig der Software-Industrie. Diese Idee brachte ihnen zunächst vor allem Ärger und die Ablehnung der Mitstreiter in der jungen PC-Welt ein.
Windows ist noch immer das meistverkaufte PC-System weltweit.
Entwicklung von MS-DOS
Ein Großauftrag von IBM brachte dann Geld und Anerkennung und führte schließlich zu der Entwicklung von MS-DOS (Microsoft Disc Operating System). Der Rest ist (Computer-) Geschichte.2007 gab Gates dann seine Rückzug aus seinem Unternehmen bekannt. Seither ist es aber für Gates alles anderes als ruhig geworden - und arbeitsam und vielbeschäftigt ist er noch immer. Gemeinsam mit seiner Frau Melinda steckt er seine Zeit nun in die Gates Foundation, einer Stiftung, die sie weltweit für bessere medizinische Versorgung und für den Kampf gegen Kinderlähmung und Malaria einsetzt. Sein aktuell auf rund 72,7 Milliarden US-Dollar geschätztes Vermögen wird einmal zum Großteil in diese Stiftung einfließen. Seine drei Kinder werden sicherlich vom Erfolg des Vaters profitieren und kein geringes Erbe bekommen. Infografik: Bill Gates - Das Leben des Microsoft-Gründers
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