HP stößt Tipping Point ab - Trend Micro zahlt 300 Mio. Dollar
Der japanische Sicherheitsspezialist Trend Micro hat eine Übernahmevereinbarung von Tippig Point, einem HP-Unternehmensbereich für Next-Generation-Intrusion-Prevention-Systeme, unterschrieben. Hewlett Packard wird sich demnach bis Ende 2015 von dem Konzernzweig trennen.
Die Übernahme wird vorbehaltlich der entsprechenden Genehmigungen in den kommenden Wochen vollzogen. Trend Micro zahlt 300 Millionen US-Dollar für Tipping Point und übernimmt alle Enterprise-Kunden, Patente und die Sicherheitstechnologie vom HP. Interessant ist die Übernahme, da HP bisher mit dem Tochterunternehmen Tippig Point als großer Sponsor im Bereich Security-Research tätig war und dabei unter anderem die bekannten Pwn2Own-Wettbewerbe unterstützte.
Die Übernahme sieht Trend Micro als Verbesserung des eigenen Angebots an: Die großen Unternehmen von heute lassen sich nach außen nicht mehr lückenlos abgrenzen, schreibt Trend Micro in einer Presserklärung zur anstehenden Übernahme. Firmen stünden zudem unter dem Sperrfeuer zunehmend komplexer Bedrohungen, auf die man vorbereitet sein muss. Bedrohungen umgehen heutzutage zumeist traditionelle Sicherheitsmechanismen, wobei es eine Zunahme solcher Szenarien gibt, in dem interne Netzwerke ausgenutzt werden, um auf vertrauliche Daten, Korrespondenzen und das geistige Eigentum der Unternehmen zuzugreifen.
"Um diesem Problem zu begegnen, benötigen Unternehmen eine mehrschichtige Bedrohungsabwehr, die nahtlos und unternehmensweit funktioniert, um Bedrohungen vor, während und nach einem Angriff abzuwehren", betont Eva Chen, CEO von Trend Micro.
"Der Schritt, zwei starke Marken zu vereinen, erweitert Trend Micros Positionierung im Enterprise-Umfeld um ein Segment ohne Mitbewerber. Trend Micro bietet damit großen und sehr großen Unternehmen, die eine Investition in die eigene Sicherheit tätigen wollen, die wirklich zählt, eine zentrale und vollständige Lösung zur Bedrohungsabwehr."
Zero-Day-Initiative künftig bei Trend Micro
Auch die Zero-Day-Initiative, als Wächter über zuvor nicht bekannte Sicherheitslücken, gehört nach der Übernahme dann offiziell zum Virenspezialisten Trend Micro.Die Übernahme sieht Trend Micro als Verbesserung des eigenen Angebots an: Die großen Unternehmen von heute lassen sich nach außen nicht mehr lückenlos abgrenzen, schreibt Trend Micro in einer Presserklärung zur anstehenden Übernahme. Firmen stünden zudem unter dem Sperrfeuer zunehmend komplexer Bedrohungen, auf die man vorbereitet sein muss. Bedrohungen umgehen heutzutage zumeist traditionelle Sicherheitsmechanismen, wobei es eine Zunahme solcher Szenarien gibt, in dem interne Netzwerke ausgenutzt werden, um auf vertrauliche Daten, Korrespondenzen und das geistige Eigentum der Unternehmen zuzugreifen.
"Um diesem Problem zu begegnen, benötigen Unternehmen eine mehrschichtige Bedrohungsabwehr, die nahtlos und unternehmensweit funktioniert, um Bedrohungen vor, während und nach einem Angriff abzuwehren", betont Eva Chen, CEO von Trend Micro.
Netzwerkschutz
"Unsere neue innovative Lösung zum Netzwerkschutz stellt die ideale Ergänzung unserer marktführenden Sicherheitstechnologie für Rechenzentren und Endpunkte dar. Sie kombiniert unser herausragendes Breach-Detection-System für Netzwerke mit den erprobten Funktionalitäten für Intrusion-Prevention und -Response von TippingPoint. Aufgrund unserer Erfahrung mit der Technologie sowohl von HP als auch TippingPoint freuen wir uns sehr über den dynamischen Charakter dieser Akquisition und den Nutzen, den sie Kunden stiften wird.""Der Schritt, zwei starke Marken zu vereinen, erweitert Trend Micros Positionierung im Enterprise-Umfeld um ein Segment ohne Mitbewerber. Trend Micro bietet damit großen und sehr großen Unternehmen, die eine Investition in die eigene Sicherheit tätigen wollen, die wirklich zählt, eine zentrale und vollständige Lösung zur Bedrohungsabwehr."
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