Microsoft Surface Book: Erste Details zur Grafikeinheit von Nvidia
Das Microsoft Surface Book soll in den höherpreisigen Versionen mit einer Nvidia-GPU daherkommen. Weil die Hersteller bisher nur angaben, dass es sich um einen Custom-Chip handelt, haben einige Reddit-User einen Microsoft-Store aufgesucht und selbst mit Hilfe von entsprechenden Tools etwas zur Grafik-Hardware des Surface Book herausgefunden.
Microsoft hat zwar inzwischen Auskunft darüber erteilt, welche Prozessoren von Intel in seinem "ultimativen Laptop" Surface Book verbaut sein sollen, doch zu dem bei den teureren Varianten des 2-in-1-Geräts verbauten Zusatzgrafikchip von Nvidia lagen bisher keine konkreten Details vor. Dank einiger findiger Kaufinteressenten gibt es nun Angaben zur Taktrate und ähnlichem, so dass sich die von Nvidia speziell für das Surface Book angepasste Grafikeinheit nun besser einordnen lässt.
GPU-Z: Daten der GPU im Surface Book im Vergleich mit der Nvidia GeForce 940M
Auf Reddit wurden unter anderem Screenshots des bekannten Tools GPU-Z veröffentlicht, die Details über die Taktfrequenz der Nvidia-GPU, die Geschwindigkeit des Speichers und die Art der Anbindung verraten. Auch einige Werte bezüglich der eigentlichen Leistung lieferte das Programm, so dass man die im Surface Book verwendete Grafikeinheit nun wohl unterhalb der Nvidia GeForce 940M einordnen kann.
Siehe auch: Surface Pro 4 & Surface Book: Microsoft lüftet das CPU-Geheimnis
Konkret spricht GPU-Z den Quellen zufolge von 384 Shader-Kernen, während der GPU-Takt mit 954 Megahertz angegeben wird und bei Bedarf leicht auf 993 MHz erhöht werden kann. Das eine Gigabyte GDDR5-Grafikspeicher arbeitet bei der von Microsoft und Nvidia gewählten Konfiguration für das Surface Book mit 1,253 Gigahertz.
Die Pixel-Füllrate der als Nvidia GeForce GPU vom Typ "134B" identifizierten GPU des Surface Book wird mit 15,3 Gigapixeln pro Sekunde angegeben, während die Texturfüllrate bei 30,5 Gigatexel pro Sekunde liegt. Zweifelhaft ist die Angabe zur verwendeten Schnittstelle, denn es soll sich um eine PCI-Express 3.0 x4 Verbindung handeln, was aufgrund der in diesem Fall geltenden Bandbreitengrenzen hoffentlich nicht der Fall ist.
Aufgrund der niedrigeren Taktraten der GPU selbst wäre die beim Surface Book verbaute Grafikeinheit wohl unterhalb der Nvidia GeForce 940M angesiedelt. Wie sich die Zusatz-GPU des Microsoft-Notebooks in der Praxis und vor allem in Spielen schlägt, bleibt abzuwarten. Microsoft selbst bewirbt auch die Spielefähigkeiten seiner Surface-Modelle, wohl um den Eindruck zu vermitteln, die Geräte seien für mobile Spiele-Nutzung durchaus geeignet.
GPU-Z: Daten der GPU im Surface Book im Vergleich mit der Nvidia GeForce 940M
Auf Reddit wurden unter anderem Screenshots des bekannten Tools GPU-Z veröffentlicht, die Details über die Taktfrequenz der Nvidia-GPU, die Geschwindigkeit des Speichers und die Art der Anbindung verraten. Auch einige Werte bezüglich der eigentlichen Leistung lieferte das Programm, so dass man die im Surface Book verwendete Grafikeinheit nun wohl unterhalb der Nvidia GeForce 940M einordnen kann.
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Konkret spricht GPU-Z den Quellen zufolge von 384 Shader-Kernen, während der GPU-Takt mit 954 Megahertz angegeben wird und bei Bedarf leicht auf 993 MHz erhöht werden kann. Das eine Gigabyte GDDR5-Grafikspeicher arbeitet bei der von Microsoft und Nvidia gewählten Konfiguration für das Surface Book mit 1,253 Gigahertz.
Die Pixel-Füllrate der als Nvidia GeForce GPU vom Typ "134B" identifizierten GPU des Surface Book wird mit 15,3 Gigapixeln pro Sekunde angegeben, während die Texturfüllrate bei 30,5 Gigatexel pro Sekunde liegt. Zweifelhaft ist die Angabe zur verwendeten Schnittstelle, denn es soll sich um eine PCI-Express 3.0 x4 Verbindung handeln, was aufgrund der in diesem Fall geltenden Bandbreitengrenzen hoffentlich nicht der Fall ist.
Aufgrund der niedrigeren Taktraten der GPU selbst wäre die beim Surface Book verbaute Grafikeinheit wohl unterhalb der Nvidia GeForce 940M angesiedelt. Wie sich die Zusatz-GPU des Microsoft-Notebooks in der Praxis und vor allem in Spielen schlägt, bleibt abzuwarten. Microsoft selbst bewirbt auch die Spielefähigkeiten seiner Surface-Modelle, wohl um den Eindruck zu vermitteln, die Geräte seien für mobile Spiele-Nutzung durchaus geeignet.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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