Android und Google Play Store unterstützen nun APKs bis zu 100 MB
In Sachen Android und Google gibt es dieser Tage viel Neues zu berichten, das liegt daran, dass der Konzern aus dem kalifornischen Mountain View heute Abend unserer Zeit unter anderem neue Geräte vorstellen wird. Bereits im Vorfeld sind viele Informationen an die Öffentlichkeit durchgesickert, doch auch Google hat schon interessante Infos vorab verkündet.
Diese 50-MB-Grenze bedeutet aber nicht, dass Entwickler daran gefesselt sind, denn sonst könnte man etwa umfangreiche Spiele für Android gar nicht erst anbieten. Denn für Anwendungen können als offizieller Workaround maximal zwei Erweiterungen (etwa als .obb-Dateien) angeboten werden, diese können eine Größe von jeweils bis zu zwei Gigabyte haben.
Der ausführbare Code ist aber den APKs ("Android Application Package") vorbehalten, die Erweiterungen sind für "zusätzliche" Inhalte wie Maps, Audio- und Video-Dateien vorgesehen.
Der Umgang mit den Erweiterungsdateien ist an sich keine große Sache. Allerdings wird auch der Code der APKs immer größer und ein nachträglicher Download ist für die Entwickler vor allem dann umständlich, wenn sie das 50-Megabyte-Limit nur knapp übertreten. Mit der Verdopplung will Google das aus der Welt schaffen.
Das Unternehmen schreibt aber auch, dass man das nicht vollkommen hemmungslos ausnutzen sollte und weist die Entwickler darauf hin, dass beispielsweise nicht jeder Nutzer auf der Welt Gigabyte-weise Datenvolumen zur Verfügung hat, schlanke Apps hätten zudem Vorteile für Performance und Installationszeit.
Künstliches Limit
Eine technische, aber durchaus bedeutende Neuerung hat Google in seinem Entwickler-Blog bekannt gegeben, sie betrifft eine "Formalität" des Google Play Store: Denn hier besteht schon seit langem, genauer gesagt den Zeiten als der App-Store von Google noch Market hieß, für APK-Dateien eine künstliche Grenze von 50 Megabyte.Diese 50-MB-Grenze bedeutet aber nicht, dass Entwickler daran gefesselt sind, denn sonst könnte man etwa umfangreiche Spiele für Android gar nicht erst anbieten. Denn für Anwendungen können als offizieller Workaround maximal zwei Erweiterungen (etwa als .obb-Dateien) angeboten werden, diese können eine Größe von jeweils bis zu zwei Gigabyte haben.
Der ausführbare Code ist aber den APKs ("Android Application Package") vorbehalten, die Erweiterungen sind für "zusätzliche" Inhalte wie Maps, Audio- und Video-Dateien vorgesehen.
Der Umgang mit den Erweiterungsdateien ist an sich keine große Sache. Allerdings wird auch der Code der APKs immer größer und ein nachträglicher Download ist für die Entwickler vor allem dann umständlich, wenn sie das 50-Megabyte-Limit nur knapp übertreten. Mit der Verdopplung will Google das aus der Welt schaffen.
Das Unternehmen schreibt aber auch, dass man das nicht vollkommen hemmungslos ausnutzen sollte und weist die Entwickler darauf hin, dass beispielsweise nicht jeder Nutzer auf der Welt Gigabyte-weise Datenvolumen zur Verfügung hat, schlanke Apps hätten zudem Vorteile für Performance und Installationszeit.
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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