Studie zur weltweiten LTE-Versorgung:
Deutschland abgeschlagen
Der Ausbau der LTE-Netze ist laut einer neuen Studie rund um den Globus sehr weit fortgeschritten und erreicht in manchen Ländern einen Versorgungsgrad von über 90 Prozent. Deutschland kann sich trotz frühem Ausbaustart nur einen abgeschlagenen Platz sichern.
Weltweite Netzabdeckung...
...und Verbindungsgeschwindigkeit
Mit einem durchschnittlichen Datendurchsatz von 13 MBit/s erreicht Deutschland in der Studie gerade einmal Platz 38. Trotz hoher Verbindungsgeschwindigkeiten, wie sie theoretisch beispielsweise über die LTE-Advanced-Basisstationen der Telekom möglich werden, zeigt dieser Wert, mit welchen Geschwindigkeiten Nutzer im realen Alltag wirklich zu rechnen haben. Eine Situation, in der ein Gerät mit 300 MBit/s versorgt wird, weil die richtige Hardware mit dem passenden teuren Tarif im richtigen Moment zusammentrifft, bleibt weiterhin mehr Wunschtraum als realistische Tatsache.
Alle bei der Studie erhobenen Informationen hat OpenSignal in einem ausführlichen Bericht zusammengefasst. Allerdings kann die Studie nur begrenzt als aussagekräftig bezeichnet werden, da nur Messwerte von Android-Smartphones erhoben wurden. Eines ist aber auch unabhängig von diesen Fakten ganz deutlich: Im internationalen Vergleich hinkt Deutschland trotz frühem Ausbaustart beim LTE-Netz aktuell nur hinterher.
Deutschlands LTE-Netze hinken hinterher
Ob Surfgeschwindigkeit oder Netzabdeckung: Deutschland kann in Sachen schneller Mobilfunkanbindung in keinem Aspekt mithalten. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie des britischen Unternehmens OpenSignal, bei der weltweit LTE-Netze unter die Lupe genommen wurden. Demnach können die drei großen deutschen Anbieter Telekom, Telefónica und Vodafone mit ihren LTE-Netzen eine Versorgung und Qualität gewährleisten, die im internationalen Vergleich nur für das abgeschlagene Mittelfeld reicht.
Weltweite Netzabdeckung...
...und Verbindungsgeschwindigkeit
Mit einem durchschnittlichen Datendurchsatz von 13 MBit/s erreicht Deutschland in der Studie gerade einmal Platz 38. Trotz hoher Verbindungsgeschwindigkeiten, wie sie theoretisch beispielsweise über die LTE-Advanced-Basisstationen der Telekom möglich werden, zeigt dieser Wert, mit welchen Geschwindigkeiten Nutzer im realen Alltag wirklich zu rechnen haben. Eine Situation, in der ein Gerät mit 300 MBit/s versorgt wird, weil die richtige Hardware mit dem passenden teuren Tarif im richtigen Moment zusammentrifft, bleibt weiterhin mehr Wunschtraum als realistische Tatsache.
Auch in anderen Disziplinen abgeschlagen
Obwohl in vielen Ländern später mit dem LTE-Ausbau begonnen wurde als hierzulande, landen diese auch in anderen Disziplinen fast ausnahmslos vor Deutschland. So kann OpenSignal für die Deutsche Telekom eine LTE-Netzbadeckung von 69 Prozent bescheinigen. Vodafone erreicht hier einen Wert von 58 während Telefónica noch unter 50 Prozent Netzabdeckung bietet. Den Spitzenplatz in dieser Kategorie kann sich Südkorea mit 97 Prozent sichern. Einer der dortigen Netzbetreiber erreicht sogar einen Wert von 99,6 Prozent. Deutschland muss sich in dieser Kategorie aber auch gegen Länder wie Uruguay, Kasachstan, Bolivien oder Georgien geschlagen geben.Alle bei der Studie erhobenen Informationen hat OpenSignal in einem ausführlichen Bericht zusammengefasst. Allerdings kann die Studie nur begrenzt als aussagekräftig bezeichnet werden, da nur Messwerte von Android-Smartphones erhoben wurden. Eines ist aber auch unabhängig von diesen Fakten ganz deutlich: Im internationalen Vergleich hinkt Deutschland trotz frühem Ausbaustart beim LTE-Netz aktuell nur hinterher.
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