Intel Optane: Schnellere Flash-Alternative ab 2016 wirklich zu haben
Seit Jahren werden den Nutzern neue, schnelle Speicher-Technologien versprochen - doch dann hört man nur die nächste Erfolgsmeldung aus dem Labor. Das ändert Intel jetzt: Das Unternehmen kündigte nun an, dass seine gerade erst vorgestellten 3D Xpoint-Chips im kommenden Jahr auf dem Markt verfügbar sein werden.
Die neue Technologie hatte Intel in Zusammenarbeit mit dem Partner Micron entwickelt. Unter dem Namen "Optane" werden ab 2016 Speichermedien für eine ganze Reihe von Produkten verfügbar sein, erklärte der Halbleiter-Konzern auf seiner hauseigenen Entwicklerkonferenz IDF im kalifornischen San Francisco. Diese sollen dann vom Server bis hin zum Notebook für eine deutliche Beschleunigung beim Umgang mit Daten sorgen.
In der Theorie und wie es das Marketing gern darstellt, kann die neue Speichertechnologie bis zu tausendmal schneller sein als Flash. An solche Werte wird aber erst einmal nicht zu denken sein. Trotzdem können die ersten Optane-Nutzer mit einer signifikanten Steigerung der Datenraten rechnen. Intel spricht davon, dass die ersten Produkte, die man auf den Markt bringen werde, etwa um den Faktor 7 schneller sein werden als die derzeit leistungsfähigsten SSDs.
Rob Crooke, der Intels Speicher-Sparte leitet, erwartet sich von der neuen Technologie nicht einfach nur ein besseres Nutzungserlebnis, weil insbesondere datenintensive Anwendungen vom Gaming bis zur Informations-Analyse besser bedient werden. Ähnlich wie bei der Performance-Steigerung von Prozessoren werde es auch Anwendungen geben, die durch den wesentlich schnelleren Speicher überhaupt erst möglich werden. "Wir rechnen damit, Durchbrüche bei der personalisierten Medizin zu sehen, und dass bessere Wirtschaftsanalysen es erlauben, Firmen, Städte und vielleicht sogar ganze Staaten viel effizienter zu machen", sagte er.
In herkömmlichen Flash-Chips werden die grundlegenden Informationen, also die einzelnen Bits, durch Schaltungen in der Silizium-Architektur repräsentiert. 3D Xpoint-Chips arbeiten hingegen anders. In ihnen werden durch angelegte Spannungen Atome in einem Leitungsgitter anders angeordnet und können Informationen so ebenfalls bewahren, wenn kein Strom mehr zugeführt wird.
In der Fläche werden dabei aktuell noch keine so hohen Speicherdichten wie bei Flash erreicht - allerdings lassen sich bei 3D Xpoint deutlich einfacher räumliche Strukturen herstellen, so dass gestapelte Speicherebenen die Kapazität wesentlich erhöhen. Die Grundarchitektur ist dabei auch wesentlich weniger Anfällig gegen Verschleiß, so dass die Lebensdauer entsprechender Medien signifikant länger sein soll.
In der Theorie und wie es das Marketing gern darstellt, kann die neue Speichertechnologie bis zu tausendmal schneller sein als Flash. An solche Werte wird aber erst einmal nicht zu denken sein. Trotzdem können die ersten Optane-Nutzer mit einer signifikanten Steigerung der Datenraten rechnen. Intel spricht davon, dass die ersten Produkte, die man auf den Markt bringen werde, etwa um den Faktor 7 schneller sein werden als die derzeit leistungsfähigsten SSDs.
Rob Crooke, der Intels Speicher-Sparte leitet, erwartet sich von der neuen Technologie nicht einfach nur ein besseres Nutzungserlebnis, weil insbesondere datenintensive Anwendungen vom Gaming bis zur Informations-Analyse besser bedient werden. Ähnlich wie bei der Performance-Steigerung von Prozessoren werde es auch Anwendungen geben, die durch den wesentlich schnelleren Speicher überhaupt erst möglich werden. "Wir rechnen damit, Durchbrüche bei der personalisierten Medizin zu sehen, und dass bessere Wirtschaftsanalysen es erlauben, Firmen, Städte und vielleicht sogar ganze Staaten viel effizienter zu machen", sagte er.
In herkömmlichen Flash-Chips werden die grundlegenden Informationen, also die einzelnen Bits, durch Schaltungen in der Silizium-Architektur repräsentiert. 3D Xpoint-Chips arbeiten hingegen anders. In ihnen werden durch angelegte Spannungen Atome in einem Leitungsgitter anders angeordnet und können Informationen so ebenfalls bewahren, wenn kein Strom mehr zugeführt wird.
In der Fläche werden dabei aktuell noch keine so hohen Speicherdichten wie bei Flash erreicht - allerdings lassen sich bei 3D Xpoint deutlich einfacher räumliche Strukturen herstellen, so dass gestapelte Speicherebenen die Kapazität wesentlich erhöhen. Die Grundarchitektur ist dabei auch wesentlich weniger Anfällig gegen Verschleiß, so dass die Lebensdauer entsprechender Medien signifikant länger sein soll.
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