Kim Dotcoms Musikdienst Baboom startet ohne Kim Dotcom
Kim Dotcom hat seinen Musikdienst vor bereits gut drei Jahren erstmal vorgestellt, damals noch unter dem Namen Megabox. Der gebürtige Deutsche hat mit dem nun gestarteten Baboom nichts mehr zu tun, er hat sich im vergangenen Herbst aus dem Projekt zurückgezogen, da er eigenen Aussagen nach aufgrund seiner Vergangenheit den Start behindert hat.
Die Musikwelt blickt derzeit in Sachen Streaming vor allem auf den Start von Apple Music und den Zweikampf mit dem bisherigen Platzhirsch Spotify. Bisher kann man auch nicht sagen, wie die Sache ausgeht, da die dreimonatige kostenlose Testphase von Apple Music bei den Kunden noch läuft und nicht klar ist, wie viele davon als regelmäßig zahlende Kunden übrig bleiben werden.
Nun startet aber auch Baboom ein weiterer Streaming- bzw. Musik-Dienst, der anscheinend kaum eine Chance gegen die beiden Marktgrößen hat. Doch Baboom will aber vieles anders machen als Spotify und Apple, ob die Rechnung aufgeht, wird sich erst zeigen.
Das Baboom-Konzept im Überblick
Das Geld selbst kommt über eine Mischung aus Streaming und Musikshop in die Kassen, beim Streaming gibt es eine kostenlose Ebene und eine Premium-Variante für 6,62 Euro im Monat. Musik kann aber auch klassisch gekauft werden.
Baboom versucht das Konzept in einem einigermaßen langen Video zu erklären, was aber nicht vollständig gelingt. Das Musikangebot ist derzeit auch nicht ansatzweise mit Spotify und Co. vergleichbar, die Betreiber betonen aber auch explizit, dass das Ganze noch am Anfang steht.
Nun startet aber auch Baboom ein weiterer Streaming- bzw. Musik-Dienst, der anscheinend kaum eine Chance gegen die beiden Marktgrößen hat. Doch Baboom will aber vieles anders machen als Spotify und Apple, ob die Rechnung aufgeht, wird sich erst zeigen.
Das Baboom-Konzept im Überblick
Kompliziertes Modell
Baboom erinnert eher an Bandcamp oder Tidal als an "klassische" Streaming-Plattformen: Man verspricht eine besonders faire Bezahlung der Künstler, sie sollen 90 Prozent des Umsatzes erhalten, der mit ihrer Musik generiert wird, Baboom nennt das Modell "Fair Trade Streaming". Außerdem versprechen die Betreiber auch eine Beteiligung, die sich an der Anzahl der Fans orientiert, damit soll die Interaktion zwischen Künstlern und Fans gefördert werden.Das Geld selbst kommt über eine Mischung aus Streaming und Musikshop in die Kassen, beim Streaming gibt es eine kostenlose Ebene und eine Premium-Variante für 6,62 Euro im Monat. Musik kann aber auch klassisch gekauft werden.
Baboom versucht das Konzept in einem einigermaßen langen Video zu erklären, was aber nicht vollständig gelingt. Das Musikangebot ist derzeit auch nicht ansatzweise mit Spotify und Co. vergleichbar, die Betreiber betonen aber auch explizit, dass das Ganze noch am Anfang steht.
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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