Apple Music setzt bei Übertragung auf eine Bitrate von 'nur' 256 kbps
Am Dienstag hat der kalifornische Konzern aus Cupertino seinen bereits länger erwarteten neuen Streaming-Dienst vorgestellt. Zu Apple Music sind allerdings im Rahmen der WWDC-Keynote nicht alle Details genannt worden, diese werden erst nach und nach bekannt: So wie der Umstand, dass Streams auf Apple Music nur mit 256 kbps übertragen werden - bei Spotify und Google Play Music hingegen sind es 320 kbps.
Die Entscheidung, ob man den Unterschied zwischen diesen beiden Bitraten tatsächlich hören kann, sei an dieser Stelle Audiophilen überlassen. Diese dürften allerdings ohnehin nicht die größten Fans von Musik-Streaming sein. Die 256 kbps-Übertragung hat SlashGear in Erfahrungen bringen können.
Man verweist auch auf den Umstand, dass nicht nur Hauptkonkurrent Spotify auf einen höheren Wert kommt, sondern auch das Apple-eigene bzw. mitübernommene Beats Music. Die 256 kbps sind allerdings auch deshalb keine große Überraschung, da auch iTunes keine 320 kbps-Dateien verwendet, sondern ebenfalls "nur" auf 256 kbps zugreift.
Apple Music wird am 30. Juni weltweit starten, der Musikstreaming-Dienst ist dann aber zunächst nur auf iOS-Geräten verfügbar, Ausgaben für Android und Windows-basierte Geräte sollen später aber folgen.
Laut The Verge hat sich nun eine der Plattenfirmen offiziell dazu zu Wort gemeldet: Die Universal Music Group hat sich schriftlich an die New Yorker Staatsanwaltschaft gewandt und bestreitet in einem Brief die Vorwürfe und lässt ausrichten, dass man keine Absprachen mit anderen Labels sowie Apple getroffen habe.
Man verweist auch auf den Umstand, dass nicht nur Hauptkonkurrent Spotify auf einen höheren Wert kommt, sondern auch das Apple-eigene bzw. mitübernommene Beats Music. Die 256 kbps sind allerdings auch deshalb keine große Überraschung, da auch iTunes keine 320 kbps-Dateien verwendet, sondern ebenfalls "nur" auf 256 kbps zugreift.
Apple Music wird am 30. Juni weltweit starten, der Musikstreaming-Dienst ist dann aber zunächst nur auf iOS-Geräten verfügbar, Ausgaben für Android und Windows-basierte Geräte sollen später aber folgen.
"Keine Absprachen"
Das neue Streaming-Angebot von Apple hat bereits im Vorfeld für einige Diskussionen gesorgt. Denn laut Medienberichten haben die US-amerikanischen und auch europäischen Wettbewerbshüter den Dienst bereits vor Start ins Visier genommen. Es geht um Vorwürfe in Bezug auf Absprachen mit der Musikindustrie, demnach will Apple die kostenlosen Angebote von Spotify und YouTube unterbinden bzw. loswerden.Laut The Verge hat sich nun eine der Plattenfirmen offiziell dazu zu Wort gemeldet: Die Universal Music Group hat sich schriftlich an die New Yorker Staatsanwaltschaft gewandt und bestreitet in einem Brief die Vorwürfe und lässt ausrichten, dass man keine Absprachen mit anderen Labels sowie Apple getroffen habe.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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