Microsoft Band wird für Entwickler geöffnet und so zur Smartwatch
Microsoft macht sein Fitnessband zum Multitalent, denn anlässlich der Entwicklerkonferenz BUILD 2015 hat das Unternehmen jetzt eine neue Version des Microsoft Band SDK veröffentlicht, das externen Entwicklern ermöglicht Apps für das Armband zu entwickeln.
Ab sofort können praktisch alle Entwickler ihren eigenen Anwendungen die Möglichkeit geben, mit dem Band zu interagieren. Das Ganze funktioniert dabei nicht nur mit den im Windows Store für Windows Phone und Windows auf dem Desktop oder Tablet erhältlichen Apps, sondern soll auch mit iOS- und Android-Apps kompatibel sein. Im Grunde wird das Fitness-Band somit zum Wearable im Smartwatch-Stil, da alle Apps jetzt ihre eigenen Inhalte auf das Band bringen können.
Microsofts Release Notes zum neuen Band SDK erwähnen unter anderem, dass man die Tiles mit "reichhaltigen Inhalten" ausrüsten kann. Dabei lassen sich von den Entwicklern eigene UI-Seiten auf dem Smartband anzeigen, die Text, Icons, Schaltflächen und Barcodes enthalten können. Die Apps auf dem Smartphone können nun außerdem vom Band aus gesteuert werden.
Eine weitere Neuerung ist, dass Microsoft Band generell die Daten zu den vom Träger verbrauchten Kalorien extern zur Verfügung stellt - auch in diesem Fall können die Entwickler die Daten für ihre eigenen Apps nutzen. Zusätzlich ist es jetzt möglich, im Hintergrund laufende Apps auf Windows Phone mit dem Band interagieren zu lassen. In iOS-Apps können nun außerdem Benachrichtigungen vom Band umgesetzt werden.
Die Bedeutung der jetzt veröffentlichten Neuerungen im Microsoft Band SDK wird erst auf den zweiten Blick deutlich. Microsoft schafft aber defakto erstmals die Möglichkeiten, die bei Konkurrenz-Produkten wie Smartwatches wie Android Wear oder der Apple Watch schon von Beginn an geboten wurden. Der Unterschied besteht hier darin, dass die Tiles lediglich eine Art Frontend für die auf dem Smartphone laufenden Apps sind - auf dem Band laufen also keine eigentlichen Apps, denn das Smartphone übernimmt die gesamte Arbeit.
Dank geht an Martin "Dr. Windows" Geuß, der uns auf das Update für das Microsoft Band SDK hingewiesen hat.
Apps externer Entwickler
Microsoft stellt ab sofort eine neue Version seines Microsoft Band SDK zum Download bereit, mit dem man Unterstützung für die Verwendung von Apps von Drittanbietern schafft. Erstmals ist es somit externen Entwicklern möglich, eigene Anwendungen für das Fitness-Armband von Microsoft zu schaffen. Bisher bot nur Microsoft selbst seine Health-Plattform und die zum Band gehörende App für Smartphones an.Ab sofort können praktisch alle Entwickler ihren eigenen Anwendungen die Möglichkeit geben, mit dem Band zu interagieren. Das Ganze funktioniert dabei nicht nur mit den im Windows Store für Windows Phone und Windows auf dem Desktop oder Tablet erhältlichen Apps, sondern soll auch mit iOS- und Android-Apps kompatibel sein. Im Grunde wird das Fitness-Band somit zum Wearable im Smartwatch-Stil, da alle Apps jetzt ihre eigenen Inhalte auf das Band bringen können.
Microsofts Release Notes zum neuen Band SDK erwähnen unter anderem, dass man die Tiles mit "reichhaltigen Inhalten" ausrüsten kann. Dabei lassen sich von den Entwicklern eigene UI-Seiten auf dem Smartband anzeigen, die Text, Icons, Schaltflächen und Barcodes enthalten können. Die Apps auf dem Smartphone können nun außerdem vom Band aus gesteuert werden.
Eine weitere Neuerung ist, dass Microsoft Band generell die Daten zu den vom Träger verbrauchten Kalorien extern zur Verfügung stellt - auch in diesem Fall können die Entwickler die Daten für ihre eigenen Apps nutzen. Zusätzlich ist es jetzt möglich, im Hintergrund laufende Apps auf Windows Phone mit dem Band interagieren zu lassen. In iOS-Apps können nun außerdem Benachrichtigungen vom Band umgesetzt werden.
Die Bedeutung der jetzt veröffentlichten Neuerungen im Microsoft Band SDK wird erst auf den zweiten Blick deutlich. Microsoft schafft aber defakto erstmals die Möglichkeiten, die bei Konkurrenz-Produkten wie Smartwatches wie Android Wear oder der Apple Watch schon von Beginn an geboten wurden. Der Unterschied besteht hier darin, dass die Tiles lediglich eine Art Frontend für die auf dem Smartphone laufenden Apps sind - auf dem Band laufen also keine eigentlichen Apps, denn das Smartphone übernimmt die gesamte Arbeit.
Dank geht an Martin "Dr. Windows" Geuß, der uns auf das Update für das Microsoft Band SDK hingewiesen hat.
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