Microsoft kündigt besonders "leichtgewichtigen" Nano Server an
Die nächste Ausgabe von Windows Server wird einen Modus mitbringen, der einen auf das Wesentliche reduzierten Installationsmodus bietet: Gedacht ist diese Variante für Cloud-Anwendungen bzw. -Umgebungen. Nano Server wird dadurch besonders schlank und auch weniger anfällig für Schwachstellen sein.
Nano Server geht noch weiter und eliminiert zusätzliche Funktionalitäten, die in bestimmten Anwendungsfällen nicht benötigt werden, Stichwort ist hier Cloud. Die bisher kleinste Server-Variante von Microsoft verzichtet unter anderem auf Features wie GUI Stack, lokale Logins und Remote Desktop-Unterstützung sowie 32-bit Win32-Support.
Gedacht ist Nano Server für zwei Arten von Workloads: Cloud-Anwendungen, die auf Runtimes wie .NET, Java, Node.js oder Python basieren sowie Cloud-Infrastruktur wie das Hosten von Hyper-V-VMs. Als Vorteile nennt das Redmonder Unternehmen ähnliche Effekte wie schon bei Server Core: Speicher und Sicherheit.
Im Vergleich zum vollwertigen Windows Server werde bei Nano Server der Disk-"Fußabdruck" um 93% und die Anzahl der kritischen Sicherheitsbulletins um 92% gesenkt. Dazu kommt, dass man die Häufigkeit der Reboots um 80% gesenkt haben will. Das Management von Nano Server wird auf WMI und PowerShell sowie einer Reihe neuer Web-Tools, die noch entwickelt werden, basieren.
Außerdem wurde für Windows Server ein neues Container-Feature angekündigt, dazu kommen die so genannten "Hyper-V Container", dabei handelt es sich um eine Mischung aus gleichnamiger VM und einem Windows Container.
Siehe auch: Neue Version von Windows Server kommt erst 2016, Beta demnächst
Klein, kleiner, am kleinsten
Windows Server bietet schon jetzt einen "abgespeckten" Modus namens Server Core an, laut Beitrag im Windows Server Blog kommt nun eine weiter reduzierte Ausgabe hinzu: der Nano Server. Bereits Server Core verzichtet auf zahlreiche Features, um die Speicherauslastung sowie die Installationsgröße zu reduzieren, fehlende Funktionalitäten sollen zudem weniger Angriffsfläche für Hacker bieten.Nano Server geht noch weiter und eliminiert zusätzliche Funktionalitäten, die in bestimmten Anwendungsfällen nicht benötigt werden, Stichwort ist hier Cloud. Die bisher kleinste Server-Variante von Microsoft verzichtet unter anderem auf Features wie GUI Stack, lokale Logins und Remote Desktop-Unterstützung sowie 32-bit Win32-Support.
Gedacht ist Nano Server für zwei Arten von Workloads: Cloud-Anwendungen, die auf Runtimes wie .NET, Java, Node.js oder Python basieren sowie Cloud-Infrastruktur wie das Hosten von Hyper-V-VMs. Als Vorteile nennt das Redmonder Unternehmen ähnliche Effekte wie schon bei Server Core: Speicher und Sicherheit.
Im Vergleich zum vollwertigen Windows Server werde bei Nano Server der Disk-"Fußabdruck" um 93% und die Anzahl der kritischen Sicherheitsbulletins um 92% gesenkt. Dazu kommt, dass man die Häufigkeit der Reboots um 80% gesenkt haben will. Das Management von Nano Server wird auf WMI und PowerShell sowie einer Reihe neuer Web-Tools, die noch entwickelt werden, basieren.
Außerdem wurde für Windows Server ein neues Container-Feature angekündigt, dazu kommen die so genannten "Hyper-V Container", dabei handelt es sich um eine Mischung aus gleichnamiger VM und einem Windows Container.
Siehe auch: Neue Version von Windows Server kommt erst 2016, Beta demnächst
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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