Angriff auf Android: Cyanogen erhält weitere 80 Mio. Dollar
Cyanogen, die Entwickler der gleichnamigen Aftermarket-Firmware-Distribution, haben eine neue Finanzierungsrunde abgeschlossen. Weitere 80 Millionen US-Dollar sollen dem kleinen Unternehmen dabei helfen, Marktanteile von Android und iOS abzuknabbern und Rang 3 der mobilen Betriebssysteme einzunehmen.
Gelingen soll das vor allem durch eine verstärkte Arbeit an Cyanogen OS und an einer breiteren Unterstützung für CyanogenMod, welches Android-Installationen auf Geräten aus der Galaxy-Reihe oder dem Amazon Fire Tablets ersetzen kann. Nachdem Cyanogen im letzten Jahr nach einem Streit die Unterstützung vom Hardwarepartner Oneplus verloren hat, folgen nun neue, gewichtige Partner - allerdings ist Microsoft nicht dabei. Viele Experten waren davon ausgegangen, dass der Konzern aus Redmond sich an der Android-Alternative beteiligen will. Entsprechende Verhandlungen soll es gegeben haben.
Mehr dazu: "Kriegsvorbereitung": Cyanogen verhandelt mit Microsoft & Amazon
Anfang März hat Cyanogen den Firmenauftritt renoviert, ein neues Logo vorgestellt und das ehrgeizige Ziel für einen größeren Marktanteil ausgegeben.
Anfang März war dann bereits die Summe der neuen Finanzierungsrunden durch das Finanzmagazin Bloomberg durchgesickert. Mit 110 Millionen US-Dollar neuem Kapital aus drei Finanzierungsrunden soll vorrangig die Android-Alternative Cyanogen OS gestärkt werden. Zuletzt waren noch einmal 80 Millionen Dollar dazugekommen.
Man hatte bereits vermutet, dass sich Microsoft trotz zunächst anderslautender Gerüchte nicht an dem Investment beteiligen werde, um die Pläne für die kommende eigene mobile Windows-10-Distribution nicht zu schwächen - das sich jetzt bestätigt.
"Wir investierten in Cyanogen, weil wir große Befürworter ihrer Arbeit für die Öffnung von Android sind", sagte Sandesh Patnam von Premji Invest. "Cyanogen ist gut positioniert, um das dritte führende mobile Betriebssystem zu werden, und wir freuen uns, sie für das Wachstum ihres Unternehmens auf globaler Ebene zu unterstützen."
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Anfang März hat Cyanogen den Firmenauftritt renoviert, ein neues Logo vorgestellt und das ehrgeizige Ziel für einen größeren Marktanteil ausgegeben.
Anfang März war dann bereits die Summe der neuen Finanzierungsrunden durch das Finanzmagazin Bloomberg durchgesickert. Mit 110 Millionen US-Dollar neuem Kapital aus drei Finanzierungsrunden soll vorrangig die Android-Alternative Cyanogen OS gestärkt werden. Zuletzt waren noch einmal 80 Millionen Dollar dazugekommen.
Man hatte bereits vermutet, dass sich Microsoft trotz zunächst anderslautender Gerüchte nicht an dem Investment beteiligen werde, um die Pläne für die kommende eigene mobile Windows-10-Distribution nicht zu schwächen - das sich jetzt bestätigt.
Frisches Geld kommt von Qualcomm, Twitter und Telefonica
So hat sich jetzt stattdessen der Chiphersteller Qualcomm bei Cyanogen mit eingekauft. Daneben investieren Technologie-Unternehmen wie Twitter, Telefonica und der Medienkonzern von Rupert Murdoch. Unterstützt wird Cyanogen zudem vor allem durch den Risikokapitalgeber Premji Invest, die den größten Anteil dazugeben."Wir investierten in Cyanogen, weil wir große Befürworter ihrer Arbeit für die Öffnung von Android sind", sagte Sandesh Patnam von Premji Invest. "Cyanogen ist gut positioniert, um das dritte führende mobile Betriebssystem zu werden, und wir freuen uns, sie für das Wachstum ihres Unternehmens auf globaler Ebene zu unterstützen."
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