Lenovo-CTO räumt bei Superfish-Adware Fehler ein, gelobt Besserung
Die aggressive Lenovo-Adware, die auch unter dem Namen Superfish bekannt ist, wird für den weltgrößten PC-Hersteller immer mehr zum PR-Super-GAU. Man versichert zwar, dass Nutzer keinen echten Schaden dadurch gehabt hätten, doch auch der Technikchef des Unternehmens räumt ein, dass das nichts sei, "was man auf seinem System haben will".
Wie man diese Adware samt Zertifikat vollständig entfernen kann, haben wir bereits gestern beschrieben, dies ist mit Hilfe des bewährten AdwCleaners sowie der Microsoft Management Console möglich. Laut Peter Hortensius, Chief Technical Officer (CTO) von Lenovo arbeitet das Unternehmen aber auch an einer Software, die den kompletten Superfish-Code samt Daten entfernen wird. Das Tool soll auch schon sehr bald zur Verfügung gestellt werden.
In einem Interview mit dem Wall Street Journal (WSJ) sagte Hortensius: "Wir können uns darauf einigen, dass das etwas ist, was man nicht auf seinem System haben will und wir haben erkannt, dass wir mehr tun müssen." Man versuche zwar stets mit "gebührender Sorgfalt" vorzugehen, wenn man Software vorinstalliert, in diesem Fall hätte man aber mehr tun können, so der CTO.
Die Frage, ob es nicht gleich besser wäre, gänzlich auf vorinstallierte Software zu verzichten, verneinte Hortensius: "Grundsätzlich bekommen wir ziemliche gute Rückmeldungen von Nutzern zu diesem Thema." Man werde aber in den kommenden Wochen "tiefer graben" und mit Nutzern und Experten zusammenarbeiten, um zu sehen, wie man die vorinstallierte Software verbessern und transparenter machen kann.
Download AdwCleaner - Adware, Toolbars & Hijacker enfernen
Nachtrag: Der PC-Hersteller Lenovo hat wie angekündigt ein eigenes Tool zum Entfernen der Adware Superfish Visual Discovery herausgegeben.
Download Lenovo Superfish Adware-Uninstaller
"Man-In-The-Middle"-Attacken
Gestern wurde bekannt, dass Lenovo Geräte der IdeaPad P-, Y- und Z-Serien mit vorinstallierter Adware ausliefert bzw. ausgeliefert hat. Die vermeintlich "harmlose" Software schaltete sich zwischen Browser und Webseite, um maßgeschneiderte Werbung anzuzeigen. Allerdings wurde dabei ein gefälschtes HTTPS-Zertifikat vorinstalliert, was Banking-Passwörter und andere sensible Daten für "Man-In-The-Middle"-Attacken anfällig macht.Wie man diese Adware samt Zertifikat vollständig entfernen kann, haben wir bereits gestern beschrieben, dies ist mit Hilfe des bewährten AdwCleaners sowie der Microsoft Management Console möglich. Laut Peter Hortensius, Chief Technical Officer (CTO) von Lenovo arbeitet das Unternehmen aber auch an einer Software, die den kompletten Superfish-Code samt Daten entfernen wird. Das Tool soll auch schon sehr bald zur Verfügung gestellt werden.
In einem Interview mit dem Wall Street Journal (WSJ) sagte Hortensius: "Wir können uns darauf einigen, dass das etwas ist, was man nicht auf seinem System haben will und wir haben erkannt, dass wir mehr tun müssen." Man versuche zwar stets mit "gebührender Sorgfalt" vorzugehen, wenn man Software vorinstalliert, in diesem Fall hätte man aber mehr tun können, so der CTO.
Die Frage, ob es nicht gleich besser wäre, gänzlich auf vorinstallierte Software zu verzichten, verneinte Hortensius: "Grundsätzlich bekommen wir ziemliche gute Rückmeldungen von Nutzern zu diesem Thema." Man werde aber in den kommenden Wochen "tiefer graben" und mit Nutzern und Experten zusammenarbeiten, um zu sehen, wie man die vorinstallierte Software verbessern und transparenter machen kann.
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Nachtrag: Der PC-Hersteller Lenovo hat wie angekündigt ein eigenes Tool zum Entfernen der Adware Superfish Visual Discovery herausgegeben.
Download Lenovo Superfish Adware-Uninstaller
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