Android-Verkäufe haben die Milliardenmarke übersprungen
Googles Android-Plattform hat im vergangenen Jahr einen weiteren Meilenstein erreicht: Erstmals wurden binnen eines Zeitraums von zwölf Monaten mehr als eine Milliarde Geräte verkauft, die mit dem Betriebssystem arbeiten. Das ergeben zumindest die Statistiken des Marktforschungsunternehmens Strategy Analytics.
Ein Jahr zuvor belief sich die Zahl der verkauften Android-Geräte noch auf 780,8 Millionen Stück. Das nun die Milliarden-Marke geknackt wurde, zeigt einerseits, dass vor allem das Wachstum des Smartphone-Marktes weiterhin anhält. Einen Beitrag leisteten aber vor allem auch die aufstrebenden Hersteller aus China, die mit preiswerten aber guten Geräten in Ländern mit geringerer Kaufkraft auf Seiten der Verbraucher für ordentliche Absatzzahlen sorgen.
Die Android-Plattform kommt damit auf einen Anteil von 81 Prozent am Weltmarkt. Die zweitgrößte Mobile-Plattform, iOS, nimmt weitere 15 Prozent ein. 192,7 Millionen verkaufte Geräte wurden hier verzeichnet, was ebenfalls beachtlich ist, da Apple hier als einziger Hersteller agiert. Hier ist kaum davon auszugehen, dass Apple es einerseits schaffen könnte oder andererseits den Anspruch hat, das Verhältnis ausgeglichener zu gestalten, da sich der US-Konzern im Grunde nur auf den hochpreisigen Markt konzentriert - und dies wirtschaftlich außerordentlich erfolgreich.
Der gesamte Smartphone-Markt ist im Laufe des vergangenen Jahres um weitere 30 Prozent gewachsen. 1,3 Milliarden Geräte in allen möglichen Größen und Preisklassen wurden von den Nutzern weltweit gekauft. Vor allem in China und Indonesien wurden gewaltige Zuwächse verzeichnet, was sich wohl auch in diesem Jahr nicht wesentlich ändern wird.
Microsoft bleibt dabei erst einmal weit abgeschlagen. Mit rund 39 Millionen verkauften Geräten im vergangenen Jahr bleibt die Windows Phone-Plattform bei einem recht geringen Marktanteil von etwa 3 Prozent.
Die Android-Plattform kommt damit auf einen Anteil von 81 Prozent am Weltmarkt. Die zweitgrößte Mobile-Plattform, iOS, nimmt weitere 15 Prozent ein. 192,7 Millionen verkaufte Geräte wurden hier verzeichnet, was ebenfalls beachtlich ist, da Apple hier als einziger Hersteller agiert. Hier ist kaum davon auszugehen, dass Apple es einerseits schaffen könnte oder andererseits den Anspruch hat, das Verhältnis ausgeglichener zu gestalten, da sich der US-Konzern im Grunde nur auf den hochpreisigen Markt konzentriert - und dies wirtschaftlich außerordentlich erfolgreich.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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