The Pirate Bay: Schließung für Piraterie-Aufkommen ohne Bedeutung
Vergangene Woche führte die schwedische Polizei eine Razzia gegen das berühmt-berüchtigte Torrent-Verzeichnis The Pirate Bay durch: Eine Auswirkung auf Piraterie hatte das aber nicht, wie aktuelle Statistiken zeigen. Damit zeigt sich auch, dass das Portal de facto außer seinem berühmten Namen kaum noch Bedeutung hatte.
The Pirate Bay-Mitgründer Peter Sunde hatte kurz nach der offenbar endgültigen Schließung des BitTorrent-Indizierers in einem Blogbeitrag festgestellt, dass er TPB keine Träne nachweinen werde, da der einstige Schreck der Unterhaltungsindustrie nur noch ein Schatten seiner selbst sei. Grund: Es wimmle dort nur so vor unseriöser Werbung, außerdem sei die Plattform auch technisch völlig veraltet.
Am Tag vor der Abschaltung, also am 8. Dezember 2014, habe es laut Excipio weltweit 101,5 Millionen IP-Adressen gegeben, die (illegale) Torrent-Downloads laufen hatten. Am Tag der Razzia fiel dieser Wert auf 99 Millionen, in den folgenden Tagen waren es dann 95 Millionen bzw. 95,6 Millionen. Am vergangenen Freitag stieg diese Zahl aber bereits wieder auf 100,2 Millionen, was sogar leicht über dem seit 1. November 2014 gemessenen Durchschnitt von 99,9 Millionen lag.
Das wird Kenner der Szene natürlich alles andere als überraschen, da The Pirate Bay von vielen schon lange gemieden worden ist. Zudem gab es bereits kurz nach der Schließung zahlreiche "Nachfolge"-Portale, die sich den berühmten Namen "geliehen" haben.
Siehe auch: "Keine Seele" - Mitgründer Peter Sunde ist The Pirate Bay-Aus egal
Zahlen unverändert
Das sehen wohl auch die Nutzer so: Denn aktuelle vom Hollywood-Branchen-Fachblatt Variety veröffentlichte Zahlen belegen, dass die TPB-Abschaltung ohne spürbare Folgen für das Piraterie-Aufkommen geblieben ist. Unter Berufung auf die Anti-Piraterie-Organisation Excipio heißt es, dass das Aus diesbezüglich nicht einmal eine Delle schlagen konnte.Am Tag vor der Abschaltung, also am 8. Dezember 2014, habe es laut Excipio weltweit 101,5 Millionen IP-Adressen gegeben, die (illegale) Torrent-Downloads laufen hatten. Am Tag der Razzia fiel dieser Wert auf 99 Millionen, in den folgenden Tagen waren es dann 95 Millionen bzw. 95,6 Millionen. Am vergangenen Freitag stieg diese Zahl aber bereits wieder auf 100,2 Millionen, was sogar leicht über dem seit 1. November 2014 gemessenen Durchschnitt von 99,9 Millionen lag.
Das wird Kenner der Szene natürlich alles andere als überraschen, da The Pirate Bay von vielen schon lange gemieden worden ist. Zudem gab es bereits kurz nach der Schließung zahlreiche "Nachfolge"-Portale, die sich den berühmten Namen "geliehen" haben.
Siehe auch: "Keine Seele" - Mitgründer Peter Sunde ist The Pirate Bay-Aus egal
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