Firefox: Mozilla dürfte demnächst eine iOS-Version veröffentlichen
Bisher hat Mozilla eine mobile Version für Apples Betriebssystem iOS kategorisch ausgeschlossen, da das kalifornische Unternehmen es nicht erlaubt, etwas anderes als die eigene Web-Engine zu verwenden. Nun scheint man von diesem Standpunkt abzurücken, da man die Notwendigkeit für eine iOS-Version anerkennt.
Das bestätigte auch der Mozilla-Manager Lukas Blakk auf Twitter: "Wir müssen dorthin, wo die Nutzer sind und werden deshalb Firefox auf iOS bringen." Bisher ist das wie erwähnt am strikten Regelwerk Apples für Drittanbieter gescheitert: Denn die Kalifornier verlangen, dass Browser-Engines anderer Anbieter auf die Apple-eigenen JavaScript- und Rendering-Technologien zurückgreifen, das ist etwa bei den iOS-Versionen von Chrome sowie Opera der Fall - im Fall von Opera Mini wird das Rendering allerdings Server-seitig durchgeführt und an das Gerät "zurückgeschickt."
Da nicht zu erwarten ist, dass Apple sich speziell für Firefox öffnet, dürfte auch Mozilla technologische Zugeständnisse an den kalifornischen Konzern machen (müssen). Es wird aber erwartet, dass die wichtigsten Features der Android-Ausgabe von Firefox auch auf iOS funktionieren, darunter Firefox-Accounts sowie Synchronisation von Lesezeichen und Passwörtern.
Gerade die letztgenannten Funktionen zwingen Mozilla regelrecht, auch iOS zu bedienen: Denn die Nutzer wollen auf allen Plattformen ein und denselben Browser verwenden, da sie Daten ohne große Umstände mobil und stationär abgleichen wollen und können.
Siehe auch: Mozilla zeigt kommende Funktionen für den Firefox-Browser
Download Mozilla Firefox 34.0.5 - Open-Source-Browser
"Wo die Nutzer sind"
Im Hause Mozilla, dem Anbieter des vor allem auf dem PC populären Browsers Firefox, scheint es aktuell ein Umdenken zu geben, dieses steht wohl auch im Zusammenhang mit dem neuen CEO Chris Beard. Denn bei einer internen Veranstaltung hat man über die Notwendigkeit gesprochen, auch die mobile Plattform von Apple zu bedienen, berichtet das Blog TechCrunch.Das bestätigte auch der Mozilla-Manager Lukas Blakk auf Twitter: "Wir müssen dorthin, wo die Nutzer sind und werden deshalb Firefox auf iOS bringen." Bisher ist das wie erwähnt am strikten Regelwerk Apples für Drittanbieter gescheitert: Denn die Kalifornier verlangen, dass Browser-Engines anderer Anbieter auf die Apple-eigenen JavaScript- und Rendering-Technologien zurückgreifen, das ist etwa bei den iOS-Versionen von Chrome sowie Opera der Fall - im Fall von Opera Mini wird das Rendering allerdings Server-seitig durchgeführt und an das Gerät "zurückgeschickt."
Da nicht zu erwarten ist, dass Apple sich speziell für Firefox öffnet, dürfte auch Mozilla technologische Zugeständnisse an den kalifornischen Konzern machen (müssen). Es wird aber erwartet, dass die wichtigsten Features der Android-Ausgabe von Firefox auch auf iOS funktionieren, darunter Firefox-Accounts sowie Synchronisation von Lesezeichen und Passwörtern.
Gerade die letztgenannten Funktionen zwingen Mozilla regelrecht, auch iOS zu bedienen: Denn die Nutzer wollen auf allen Plattformen ein und denselben Browser verwenden, da sie Daten ohne große Umstände mobil und stationär abgleichen wollen und können.
Siehe auch: Mozilla zeigt kommende Funktionen für den Firefox-Browser
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