Bericht: Lenovo will Chromebook-Preise aggressiv drücken
Lenovo will seine Position als weltweit größter PC-Hersteller nach verkauften Stückzahlen nutzen, um die Preise bei Chromebooks deutlich zu drücken. Laut einem Bericht aus Asien, der sich auf Quellen aus der Lieferkette stützt, will man ARM-basierte "Google-Laptops" anbieten, die weniger als 170 Dollar kosten.
Wie der taiwanesische Branchendienst DigiTimes berichtet, plant Lenovo für den Anfang des Jahres 2015 derzeit die Einführung von besonders günstigen Chromebook-Modellen, bei denen statt den bisher meist verwendeten Intel-Prozessoren auf x86-Basis die Chips des chinesischen Hersteller Rockchip auf ARM-Basis zum Einsatz kommen sollen. Die entsprechenden Geräte werden den Angaben zufolge für weniger als 170 Dollar zu haben sein.
Aktuell muss man für Chromebooks noch mindestens 200 Dollar ausgeben, so dass Lenovos neue Modelle noch einmal mindestens 15 Prozent günstiger ausfallen sollen. Um die Geräte überhaupt zu einem derart niedrigen Preis anbieten zu können, lagert Lenovo die Fertigung und das Management des Teileinkaufs vollständig aus. Rockchip und der chinesische OEM-Partner Bitland Information Technology übernehmen dies angeblich komplett, wobei sich Rockchip auch um die Beziehungen zu den Zulieferern kümmert.
Die Rockchip-SoCs gehören zu den günstigsten ARM-Prozessoren auf dem Markt, die bisher vor allem für Tablets und Set-Top-Boxen verwendet werden. Intel hatte sich interessanterweise vor kurzem im Rahmen eines Joint-Ventures bei Rockchip eingekauft und fertigt künftig sogar die ARM-Chips des chinesischen Anbieters in seinen Werken. Obwohl bei den neuen Billigst-Chromebooks also ARM-SoCs verwendet werden, verdient Intel durch die Produktion der Chips noch mit.
Die extrem günstigen Chromebooks sollen Lenovo helfen, die Stückzahlen der mit Googles Chrome OS ausgerüsteten Notebooks aus seiner Produktion im kommenden Jahr mehr als zu verdoppeln. Letztlich will man rund 1,5 Millionen derartiger Geräte verkaufen und sich damit endgültig unter den Chromebook-Herstellern etablieren. Marktführer des Segments ist aktuell noch Acer, während ASUS, Samsung, Toshiba und Lenovo ebenfalls entsprechende Produkte anbieten. Insgesamt werden in diesem Jahr wohl rund sechs Millionen Chromebooks verkauft - 2015 sollen die Stückzahlen nach Schätzungen von Marktbeobachtern auf rund 12 Millionen verdoppelt werden.
Aktuell muss man für Chromebooks noch mindestens 200 Dollar ausgeben, so dass Lenovos neue Modelle noch einmal mindestens 15 Prozent günstiger ausfallen sollen. Um die Geräte überhaupt zu einem derart niedrigen Preis anbieten zu können, lagert Lenovo die Fertigung und das Management des Teileinkaufs vollständig aus. Rockchip und der chinesische OEM-Partner Bitland Information Technology übernehmen dies angeblich komplett, wobei sich Rockchip auch um die Beziehungen zu den Zulieferern kümmert.
Die Rockchip-SoCs gehören zu den günstigsten ARM-Prozessoren auf dem Markt, die bisher vor allem für Tablets und Set-Top-Boxen verwendet werden. Intel hatte sich interessanterweise vor kurzem im Rahmen eines Joint-Ventures bei Rockchip eingekauft und fertigt künftig sogar die ARM-Chips des chinesischen Anbieters in seinen Werken. Obwohl bei den neuen Billigst-Chromebooks also ARM-SoCs verwendet werden, verdient Intel durch die Produktion der Chips noch mit.
Die extrem günstigen Chromebooks sollen Lenovo helfen, die Stückzahlen der mit Googles Chrome OS ausgerüsteten Notebooks aus seiner Produktion im kommenden Jahr mehr als zu verdoppeln. Letztlich will man rund 1,5 Millionen derartiger Geräte verkaufen und sich damit endgültig unter den Chromebook-Herstellern etablieren. Marktführer des Segments ist aktuell noch Acer, während ASUS, Samsung, Toshiba und Lenovo ebenfalls entsprechende Produkte anbieten. Insgesamt werden in diesem Jahr wohl rund sechs Millionen Chromebooks verkauft - 2015 sollen die Stückzahlen nach Schätzungen von Marktbeobachtern auf rund 12 Millionen verdoppelt werden.
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