Raspberry Pi soll bald mit Firefox OS leichter nutzbar werden
Die Entwickler beim Open Source-Unternehmen Mozilla arbeiten derzeit auch intensiv daran, ihr Mobile-Betriebssystem Firefox OS in einer speziellen Variante für den Mini-Rechner Raspberry Pi verfügbar zu machen. Im Team sollen beide Produkte einen noch weitaus größeren Nutzerkreis ansprechen.
Die Arbeit an der Portierung begann schon vor einiger Zeit. Auf dem Mozilla Festival in London, das am Wochenende stattfand, wurde das Betriebssystem nun offiziell auf einem Raspberry Pi demonstriert. Interessierte Entwickler können sich die aktuelle Fassung bereits herunterladen. Allerdings wird davor gewarnt, das System bereits in der Praxis einzusetzen, da es sich noch um eine experimentelle Software handelt, die beispielsweise noch nicht gegen Angriffe aus dem Netz gehärtet wurde.
Rasberry Pi mit Firefox OS
Demnächst soll allerdings eine deutlich verbesserte Variante bereitgestellt werden. Das Betriebssystem soll Bastlern dann deutliche Vorteile gegenüber den bisher eingesetzten Linux-Varianten bieten. Insbesondere soll es nicht mehr nötig sein, mit klassischen Programmiersprachen direkt mit der Hardware zu interagieren. Das System soll hier bereits viele Dinge abnehmen.
Stattdessen will man die bereits vorhandenen Schnittstellen und Bibliotheken im Mobile-Betriebssystem an den Mini-Rechner anpassen. Nutzern soll es so ermöglicht werden, mit den aus der Web-Entwicklung bekannten Programmiersprachen den Raspberry Pi komplett zu steuern. Dies bietet beispielsweise die Chance, den Mini-Rechner mit JavaScript komplett für den Einsatz in Anwendungsbereichen vom Media-Player bis hin zur Robotik zu programmieren.
Da die Websprachen insbesondere bei Nutzern, für die Programmierung lediglich Mittel zum Zweck ist, inzwischen relativ weit verbreitet sind, dürfte sich der Kreis jener, die mit dem Raspberry Pi eigene Applikationen entwickeln, so deutlich größer werden. Ganz nebenbei würde dies natürlich auch dem Firefox OS zu größerer Popularität verhelfen, so hofft man bei Mozilla.
Aktuell stehen dem noch zu große Einschränkungen entgegen. So wird beispielsweise OpenGL noch nicht unterstützt, wodurch die Grafikleistung noch recht schwach ist. Weiterhin können Displays bisher erst mit einer Auflösung von 640 x 480 Pixeln angesprochen werden und auch die Audio-Ausgabe funktioniert nur bedingt. Der aktuelle Zeitplan sieht nun so aus, dass im kommenden Jahr die ersten Releases bereitgestellt werden sollen, wenn sie auch für den Praxiseinsatz geeignet sind.
Weitere Informationen: Raspberry Pi-Projekt im Mozilla-Wiki
Foto: Richard King
Rasberry Pi mit Firefox OS
Demnächst soll allerdings eine deutlich verbesserte Variante bereitgestellt werden. Das Betriebssystem soll Bastlern dann deutliche Vorteile gegenüber den bisher eingesetzten Linux-Varianten bieten. Insbesondere soll es nicht mehr nötig sein, mit klassischen Programmiersprachen direkt mit der Hardware zu interagieren. Das System soll hier bereits viele Dinge abnehmen.
Stattdessen will man die bereits vorhandenen Schnittstellen und Bibliotheken im Mobile-Betriebssystem an den Mini-Rechner anpassen. Nutzern soll es so ermöglicht werden, mit den aus der Web-Entwicklung bekannten Programmiersprachen den Raspberry Pi komplett zu steuern. Dies bietet beispielsweise die Chance, den Mini-Rechner mit JavaScript komplett für den Einsatz in Anwendungsbereichen vom Media-Player bis hin zur Robotik zu programmieren.
Da die Websprachen insbesondere bei Nutzern, für die Programmierung lediglich Mittel zum Zweck ist, inzwischen relativ weit verbreitet sind, dürfte sich der Kreis jener, die mit dem Raspberry Pi eigene Applikationen entwickeln, so deutlich größer werden. Ganz nebenbei würde dies natürlich auch dem Firefox OS zu größerer Popularität verhelfen, so hofft man bei Mozilla.
Aktuell stehen dem noch zu große Einschränkungen entgegen. So wird beispielsweise OpenGL noch nicht unterstützt, wodurch die Grafikleistung noch recht schwach ist. Weiterhin können Displays bisher erst mit einer Auflösung von 640 x 480 Pixeln angesprochen werden und auch die Audio-Ausgabe funktioniert nur bedingt. Der aktuelle Zeitplan sieht nun so aus, dass im kommenden Jahr die ersten Releases bereitgestellt werden sollen, wenn sie auch für den Praxiseinsatz geeignet sind.
Weitere Informationen: Raspberry Pi-Projekt im Mozilla-Wiki
Foto: Richard King
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