Kim Dotcom muss US-Filmstudios seine Vermögenwerte offenlegen
Der Megaupload-Gründer Kim Dotcom führt seit mittlerweile Jahren einen juristischen Kampf gegen die US-amerikanische Filmindustrie. Aktuell muss der gebürtige Deutsche allerdings eine erneute Schlappe einstecken, da er ein Berufungsverfahren hinsichtlich der Offenlegung seines Vermögens verloren hat.
Ende Juli dieses Jahres musste Kim Dotcom vor einem neuseeländischen Gericht eine Niederlage erleben: Dieses folgte der Argumentation der Anwälte der Filmindustrie, die den Verdacht geäußert hat, dass Dotcom seine durch Piraterie erlangten Profite u. a. in seine neu gegründete Internet-Partei umgeschichtet habe.
In erster Instanz verlor Kim Dotcom auch und ging in Berufung. Doch wie die britische Tageszeitung The Guardian schreibt, verlor er auch in zweiter Instanz, das Berufungsgericht bestätigte das zuvor gefällte Urteil. Doppelter "Schaden" für Dotcom: Mit der neuerlichen Niederlage muss er nun auch die Gerichtskosten für das Berufungsverfahren tragen.
Siehe auch: Kim Dotcom muss sein Vermögen vor Gericht offenlegen
Zivilrechtliche Klage
Die Hollywood-Studios werfen ihm vor, dass dieser bis zur Schließung von Megaupload Anfang 2012 Profite in Höhe von 175 Millionen US-Dollar gemacht habe. Daraufhin reichten die Studios 20th Century Fox, Disney, Paramount, Universal, Columbia Pictures und Warner Bros. eine zivilrechtliche Klage ein, da sie befürchten, dass das Geld umgeschichtet wurde und wird.In erster Instanz verlor Kim Dotcom auch und ging in Berufung. Doch wie die britische Tageszeitung The Guardian schreibt, verlor er auch in zweiter Instanz, das Berufungsgericht bestätigte das zuvor gefällte Urteil. Doppelter "Schaden" für Dotcom: Mit der neuerlichen Niederlage muss er nun auch die Gerichtskosten für das Berufungsverfahren tragen.
Es geht um spätere Schadenersatzforderungen
In diesem - wie erwähnt zivilrechtlichen - Verfahren, geht es nicht in erster Linie um die Frage, ob Dotcom und seine Mitstreiter mit Megaupload für zahlreiche Verstöße gegen Urheberrechte verantwortlich sind. Vielmehr geht es hierbei um einen etwaigen (späteren) Schadenersatz. Die Filmstudios fürchten nämlich, dass sie bei einem Schuldspruch nicht die gesamte ihnen zugesprochene Summe sehen werden, da Dotcom diese bereits zuvor "ausgegeben" bzw. umgeschichtet hat.Siehe auch: Kim Dotcom muss sein Vermögen vor Gericht offenlegen
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