Bericht: Amazon-Sensoren sollen den Haushalt erobern
Der weltgrößte Online-Versender Amazon will sein Geschäft mit Hardware-Produkten ausweiten und nimmt dabei vor allem den Markt für Connected Devices und Smart-Home-Produkte ins Visier. Bald soll es daher diverse einfache Geräte mit Internet-Anbindung geben, die direkt von Amazon kommen, wollen informierte Quellen erfahren haben.
Wie die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf mehrere mit den Plänen von Amazon vertraute Quellen berichtet, will man zunächst die Mitarbeiterzahl der Abteilung für Hardware-Entwicklung deutlich ausbauen. Das sogenannte "Lab126" soll dazu mit 55 Millionen Dollar versorgt werden, um die Standorte im Silicon Valley mit neuen Mitarbeitern zu erweitern.
Bis 2019 sollen insgesamt mehr als 3750 Mitarbeiter für die Hardware-Abteilung von Amazon tätig sein, wie aus Dokumenten zu Steuernachlässen für den US-Konzern hervorgeht, die auf der Website der kalifornischen Staatsregierung veröffentlicht wurden. Inzwischen sollen bereits umfangreiche Tests von Geräten für das "Connected-Home" bei Amazon laufen.
Die Funktionsweise eines der Prototypen soll extrem simpel gestaltet sein. Es handelt sich um ein einfaches Gerät, das per WLAN mit dem Internet verbunden ist. Drückt man einen daran angebrachten Knopf, soll es auf diese Weise möglich sein, die Bestellung von Produkten aus Amazons Sortiment auszulösen. Ist die WLAN-Bestelltaste von Amazon also zum Beispiel in der Küche oder dem Besenschrank angebracht, soll man auf diesem Weg schnell und einfach eine Bestellung für Putzmittel und ähnliches starten können, heißt es.
Letztlich will Amazon im Haus oder der Wohnung seiner Kunden eine Vielzahl von kleinen Sensoren mit Internet-Anbindung unterbringen, die unter anderem erkennen können, wann die Vorräte ausgehen. Dies soll auch Geräte wie Waschmaschinen und Luftfilter bei Klimaanlagen betreffen. Der Kunde soll dann rechtzeitig informiert werden, wenn Wartungsmaßnahmen nötig sind oder Verbrauchsgüter nachbestellt werden müssten.
Tipp: Aktuelle Amazon Blitzangebote im Überblick
Bis 2019 sollen insgesamt mehr als 3750 Mitarbeiter für die Hardware-Abteilung von Amazon tätig sein, wie aus Dokumenten zu Steuernachlässen für den US-Konzern hervorgeht, die auf der Website der kalifornischen Staatsregierung veröffentlicht wurden. Inzwischen sollen bereits umfangreiche Tests von Geräten für das "Connected-Home" bei Amazon laufen.
Die Funktionsweise eines der Prototypen soll extrem simpel gestaltet sein. Es handelt sich um ein einfaches Gerät, das per WLAN mit dem Internet verbunden ist. Drückt man einen daran angebrachten Knopf, soll es auf diese Weise möglich sein, die Bestellung von Produkten aus Amazons Sortiment auszulösen. Ist die WLAN-Bestelltaste von Amazon also zum Beispiel in der Küche oder dem Besenschrank angebracht, soll man auf diesem Weg schnell und einfach eine Bestellung für Putzmittel und ähnliches starten können, heißt es.
Letztlich will Amazon im Haus oder der Wohnung seiner Kunden eine Vielzahl von kleinen Sensoren mit Internet-Anbindung unterbringen, die unter anderem erkennen können, wann die Vorräte ausgehen. Dies soll auch Geräte wie Waschmaschinen und Luftfilter bei Klimaanlagen betreffen. Der Kunde soll dann rechtzeitig informiert werden, wenn Wartungsmaßnahmen nötig sind oder Verbrauchsgüter nachbestellt werden müssten.
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