Hyperlapse: Instagram startet iPhone-App für stabilisierte Videos
Das Foto-Netzwerk Instagram hat für iPhones eine App namens Hyperlapse veröffentlicht. Damit lassen sich Zeitraffer-Videos aufnehmen, die über die Software automatisch stabilisiert werden. Mit einer gleichnamigen und auch funktionell ganz ähnlichen Technologie von Microsoft Research hat der (erste) Instagram-Ableger aber nichts zu tun.
Hyperlapse verspricht Aufnahmen und Effekte, die normalerweise nur mit mehrere Tausend Euro teuren Kameras möglich sind. Wired, das die Entstehungsgeschichte der App nachzeichnet, bezeichnet Filme wie "Baraka" als Inspirationsquelle für diese Art der Optik (noch bekannter ist allerdings "Koyaanisqatsi", der aber nicht erwähnt wird).
Der Hyperlapse-Algorithmus funktioniert vor allem mit Hilfe des Smartphone-Gyroskops, was nach Aussage der Macher gegenüber anderer Software dieser Art den Vorteil hat, dass der Akku geschont wird.
Mit der gleichnamigen und vor gut zwei Wochen vorgestellten Microsoft-Research-Anwendung hat die Instagram-App aber nichts zu tun, da das Microsoft-Pendent einen rechenaufwändigeren Algorithmus einsetzt. "Hyperlapse" ist übrigens ein allgemeiner Begriff für diese Art von Filmtechnik und (bisher) kein Trademark.
Zunächst nur für iPhones
Die Instagram-App Hyperlapse kann vorerst nur auf Apple-Smartphones installiert und genutzt werden. Laut Wired arbeitet das zu Facebook gehörende Netzwerk bereits an einer Android-Version und hofft diese bald fertigstellen zu können, was aber Änderungen an Android-APIs (Kamera und Gyroskop) erfordert.Hyperlapse verspricht Aufnahmen und Effekte, die normalerweise nur mit mehrere Tausend Euro teuren Kameras möglich sind. Wired, das die Entstehungsgeschichte der App nachzeichnet, bezeichnet Filme wie "Baraka" als Inspirationsquelle für diese Art der Optik (noch bekannter ist allerdings "Koyaanisqatsi", der aber nicht erwähnt wird).
Einfache Funktionalität
Hyperlapse verspricht vor allem eine besonders simple Bedienung: Wie bei Instagram soll der Nutzer möglichst wenig "falsch" machen sollen, entsprechend startet die App auch gleich in den Videomodus, ein Tap genügt und die Aufnahme beginnt. Sobald man fertig ist, berührt man den Bildschirm ein weiteres Mal und beendet das Filmen damit. Danach muss nur noch die Wiedergabegeschwindigkeit ausgewählt werden, sie kann in Echtzeit abgespielt oder maximal um den Faktor 12 beschleunigt werden.Der Hyperlapse-Algorithmus funktioniert vor allem mit Hilfe des Smartphone-Gyroskops, was nach Aussage der Macher gegenüber anderer Software dieser Art den Vorteil hat, dass der Akku geschont wird.
Mit der gleichnamigen und vor gut zwei Wochen vorgestellten Microsoft-Research-Anwendung hat die Instagram-App aber nichts zu tun, da das Microsoft-Pendent einen rechenaufwändigeren Algorithmus einsetzt. "Hyperlapse" ist übrigens ein allgemeiner Begriff für diese Art von Filmtechnik und (bisher) kein Trademark.
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