Intel Core M offiziell vorgestellt:
PCs mit 14-nm-CPUs noch 2014
Intel hat heute offiziell seine neuen, leistungsstarken Mobil-Prozessoren der Core M-Serie vorgestellt, die bisher unter dem Codenamen "Broadwell" entwickelt wurden. Noch vor Weihnachten sollen die ersten damit ausgestatteten Geräte in den Handel kommen.
Die neuen Intel Core M SoCs kommen einige Monate später als geplant auf den Markt, weil es Probleme bei der Umstellung auf den neuen, kleineren 14-Nanometer-Maßstab gab. Die geringere Strukturbreite ermöglicht es auch, dass die neuen Chips in Tablets mit dem Leistungsniveau von aktuellen Geräten wie dem Microsoft Surface Pro 3 zum Einsatz kommen können, dabei aber ganz ohne eine aktive Kühlung laufen.
Letztlich sollen so neue High-End-Tablets entstehen können, die dünner als neun Millimeter sind. Es ist das erste Mal, dass Intel Prozessoren im 14-Nanometer-Maßstab für den Massenmarkt anbietet. Dies ist auch der Grund für die Verzögerungen beim Launch, denn nach Angaben des Unternehmens gab es eine Reihe von Problemen in der Fertigung, weil die "Defekt-Dichte" einfach zu hoch war und so nicht die gewünschten Produktionsmargen erzielt werden konnten.
Vorteile bieten die "Broadwell"-Prozessoren laut Intel unter anderem in Sachen Bauhöhe der fertigen Geräte. So ist das Gesamtpaket der Core M-SoCs rund 50 Prozent kleiner und 30 Prozent dünner als bei den stromsparenden Varianten der aktuellen "Haswell"-Architektur. Dadurch sollen die neuen Chips bestens für kleinere und dennoch leistungsstarke Computer geeignet sein. Der Energiebedarf soll im Idle-Modus außerdem um bis zu 60 Prozent niedriger ausfallen.
In Sachen Grafikleistung sollen die Core M-Prozessoren auch eine deutliche Verbesserung mit sich bringen, denn sie haben erstmals Unterstützung für DirectX 11.2. 4K- und UltraHD-Auflösungen sollen ebenfalls ohne weiteres bedient werden können. Insgesamt sei die reine Rechenleistung der Grafikeinheit der neuen Chips um rund 20 Prozent höher. Genauere Details wird Intel wohl anlässlich des IDF 2014 in San Francisco ab dem 10. September nennen.
Letztlich sollen so neue High-End-Tablets entstehen können, die dünner als neun Millimeter sind. Es ist das erste Mal, dass Intel Prozessoren im 14-Nanometer-Maßstab für den Massenmarkt anbietet. Dies ist auch der Grund für die Verzögerungen beim Launch, denn nach Angaben des Unternehmens gab es eine Reihe von Problemen in der Fertigung, weil die "Defekt-Dichte" einfach zu hoch war und so nicht die gewünschten Produktionsmargen erzielt werden konnten.
Fertigungsprobleme überwunden
Inzwischen läuft die Produktion der "Broadwell"-Chips auf Hochtouren, so Intel. Die ersten Systeme mit den neuen Intel Core M-SoCs sollen noch rechtzeitig vor Weihnachten auf den Markt kommen und dürften unter anderem auf der IFA 2014 von ihren Herstellern präsentiert werden. Erst Anfang 2015 kommen jedoch wirklich viele neue Rechner mit den neuen Chips auf den Markt, heißt es.Vorteile bieten die "Broadwell"-Prozessoren laut Intel unter anderem in Sachen Bauhöhe der fertigen Geräte. So ist das Gesamtpaket der Core M-SoCs rund 50 Prozent kleiner und 30 Prozent dünner als bei den stromsparenden Varianten der aktuellen "Haswell"-Architektur. Dadurch sollen die neuen Chips bestens für kleinere und dennoch leistungsstarke Computer geeignet sein. Der Energiebedarf soll im Idle-Modus außerdem um bis zu 60 Prozent niedriger ausfallen.
In Sachen Grafikleistung sollen die Core M-Prozessoren auch eine deutliche Verbesserung mit sich bringen, denn sie haben erstmals Unterstützung für DirectX 11.2. 4K- und UltraHD-Auflösungen sollen ebenfalls ohne weiteres bedient werden können. Insgesamt sei die reine Rechenleistung der Grafikeinheit der neuen Chips um rund 20 Prozent höher. Genauere Details wird Intel wohl anlässlich des IDF 2014 in San Francisco ab dem 10. September nennen.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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