Hautprobleme bei LG G Watch:
Update gegen Korrosion der Kontakte
Die G Watch des koreanischen Herstellers LG ist eine der ersten Geräte mit Googles neuem Android-Wear-Betriebssystem für tragbare Elektronik. Doch zuletzt häuften sich die Berichte, dass die Smartwatch diverse Hautprobleme auslöst und auch Schwierigkeiten beim Aufladen hat. Beides dürfte mit der Position der Kontaktstifte zusammenhängen.
Laut einem Bericht von Android Police erhalten Besitzer einer LG G Watch seit einigen Tagen ein Update, das die Build-Nummer von KMV78V auf KMV78Y bringt. Ein Changelog steht bisher nicht Verfügung, allerdings dürfte diese Firmware-Aktualisierung vor allem mit einem eher ungewöhnlichen Problem im Zusammenhand stehen, nämlich den Pins an der Innenseite der Uhr.
Die von Android Police veröffentlichten Fotos von korrodierten Kontakten
Denn offenbar kommt es bei den innenliegenden Kontakten von "einigen wenigen G-Watch-Geräten", so jedenfalls ein Support-Mitarbeiter von LG, zu Verfärbungen der Pins. Das hat einerseits zur Folge, dass die Geräte nicht mehr ordnungsgemäß aufgeladen werden können. Andererseits kann das auch zumindest unangenehme körperliche Folgen haben, nämlich Hautirritationen und in einigen seltenen Fällen "Verbrennungen" der Haut.
Das Over-the-Air-Update löst das und zwar indem der Stromfluss durch die Kontaktstifte deaktiviert wird, wenn die Smartwatch nicht am Ladegerät bzw. der entsprechenden Ladestation hängt. Android Police weist aber darauf hin, dass Korrosion auch danach nicht vollständig ausgeschlossen werden kann, da sich auch beim oder besser gesagt vor dem Laden (Schweiß-)Salz an den Kontakten ansammeln kann.
Die von Android Police veröffentlichten Fotos von korrodierten Kontakten
Denn offenbar kommt es bei den innenliegenden Kontakten von "einigen wenigen G-Watch-Geräten", so jedenfalls ein Support-Mitarbeiter von LG, zu Verfärbungen der Pins. Das hat einerseits zur Folge, dass die Geräte nicht mehr ordnungsgemäß aufgeladen werden können. Andererseits kann das auch zumindest unangenehme körperliche Folgen haben, nämlich Hautirritationen und in einigen seltenen Fällen "Verbrennungen" der Haut.
Minimaler, aber konstanter Stromfluss
Die verfärbten Pins sind auf einigen Fotos zu sehen, da einzelne (aber wohl nicht alle fünf davon) sichtlich zu Korrosion neigen. Grund dafür ist, dass der koreanische Hersteller die Smartwatch so entworfen hat, dass durch die Pins konstant etwas Strom fließt, der menschliche Schweiß fungierte dabei als Elektrolyt und löste damit die Korrosion aus.Das Over-the-Air-Update löst das und zwar indem der Stromfluss durch die Kontaktstifte deaktiviert wird, wenn die Smartwatch nicht am Ladegerät bzw. der entsprechenden Ladestation hängt. Android Police weist aber darauf hin, dass Korrosion auch danach nicht vollständig ausgeschlossen werden kann, da sich auch beim oder besser gesagt vor dem Laden (Schweiß-)Salz an den Kontakten ansammeln kann.
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