Nvidia Shield High-End-Tablet mit PC-Spiele-Streaming vorgestellt
Der Chiphersteller Nvidia bringt mit dem Nvidia Shield Tablet sein erstes eigenes Tablet mit dem neuen Nvidia Tegra K1 Prozessor auf den Markt. Das 8-Zoll-Tablet wird in Verbindung mit einem eigens dafür entwickelten Controller angeboten, der aus dem Tablet eine vollwertige Spielkonsole machen soll.
Das Nvidia Shield Tablet hat ein 8,0 Zoll großes Full-HD-Display im 16:10-Format mit einer Auflösung von 1920x1200 Pixeln und einem IPS-Panel mit geringer Blickwinkelabhängigkeit. Im Innern des Geräts steckt der neue Nvidia Tegra K1 Quadcore ARM Cortex-A15 SoC, der mit immerhin 2,2 Gigahertz arbeitet und über eine Nvidia "Kepler"-Grafikeinheit mit 192 GPU-Cores ausgerüstet ist.
Nvidia Shield Tablet mit Shield Controller
Der Arbeitsspeicher umfässt hier zwei Gigabyte und wird je nach Modell mit 16 oder 32 GB Flash-Speicher verbaut, der per MicroSD-Kartenslot erweitert werden kann. Allerdings wird die WLAN-only Version des Nvidia Shield Tablet nur mit 16 GB erhältlich sein, während die LTE-Version ausschließlich mit 32 GB Flash-Speicher auf den Markt kommt.
Das Tablet verfügt außerdem über jeweils eine 5-Megapixel-Kamera auf Vorder- und Rückseite, wobei nur die Kamera auf dem Rücken auch einen Autofokus besitzt. Eine weitere Besonderheit ist neben der starken Gaming-Ausrichtung die Integration des vom Vorgänger Tegra Note 7 bekannten passiven Stylus, der erneut im Gehäuse verstaut werden kann.
Nvidia Shield Tablet als Explosionszeichnung
Nvidia gibt die Akkulaufzeit seines 390 Gramm schweren und 9,2 Millimeter dicken Shield Tablets mit bis zu 10 Stunden bei der Videowiedergabe an. Beim Surfen werden rund acht Stunden Laufzeit erreicht, während es beim Gaming je nach Belastung der CPU zwischen drei und fünf Stunden sein sollen. Der Akku hat eine Kapazität von 19,75 Wattstunden. Das Nvidia Shield Tablet wird ausschließlich in schwarz erhältlich sein und besitzt zwei große Lautsprecher mit "Bass-Reflex-Ports" an den Seiten.
Bis zu 200 verschiedene PC-Spiele lassen sich auf diesem Weg mittels eines Ethernet-Adapters (in 1080p) oder auch per WLAN und LTE (in 720p) auf das Tablet streamen. Von dort kann man die Inhalte dann über den HDMI-Ausgang wieder in Richtung des Fernsehers ausgeben. Voraussetzung ist dabei, dass der Host-PC mit einer Nvidia GeForce GT660-Grafikkarte oder höher ausgerüstet ist.
Der Nvidia Shield Controller besitzt die für Konsolen-Controller üblichen Tasten, verfügt also über Analog-Sticks, ein D-Pad, Trigger-Tasten und Schulter-Buttons. Zusätzlich rüstet Nvidia ihn aber mit einem kleinen Trackpad zwischen den Sticks aus, so dass man einen Cursor zur Bedienung von Android nutzen kann. Außerdem gibt es um die spezielle Shield-Taste (die das Shield-Menü aufruft) einige Touch-Buttons. Dort sind der Home-Button, eine Zurück-Taste und ein Start-Button angebracht.
Hinzu kommt auch noch ein integrierter Headset-Anschluss, so dass man per Ingame-Chat kommunizieren kann. Mit dem Headset kann man außerdem auch ein weiteres Feature nutzen: die Übertragung der eigenen Spiele ins Internet mit Hilfe von Twitch. Wie am PC kann man mit dem Nvidia Shield Tablet künftig nämlich auch Android-Spiele oder andere Inhalte per Twitch übertragen und dabei die Kamera auf der Front des Tablets zum Filmen nutzen, während man über das am Controller angeschlossene Headset kommentiert.
Wer kein Headset hat oder es nicht verwenden möchte, kann auch ein direkt im Controller integriertes Mikrofon mit Geräuschunterdrückung verwenden, um seine Spiele zu kommentieren, oder mit anderen Spielern zu reden. Das Mikro dient aber auch dazu, die Spracherkennung von Android zu verwenden, so dass man auf Wunsch per Google Now auch Apps starten oder Suchanfragen ausführen kann.
Nvidia will das Shield Tablet ab Mitte August auch in Deutschland auf den Markt bringen. Die offizielle Preisempfehlung für das mit einer High-End-Ausstattung versehene Gaming-Tablet des Grafik-Spezialisten wird dann bei 299 Euro in der WLAN-Variante liegen. Für die LTE-fähige Ausgabe mit doppeltem Speicher werden 379,99 Euro fällig, so der Hersteller.
Nvidia Shield Tablet mit Shield Controller
Der Arbeitsspeicher umfässt hier zwei Gigabyte und wird je nach Modell mit 16 oder 32 GB Flash-Speicher verbaut, der per MicroSD-Kartenslot erweitert werden kann. Allerdings wird die WLAN-only Version des Nvidia Shield Tablet nur mit 16 GB erhältlich sein, während die LTE-Version ausschließlich mit 32 GB Flash-Speicher auf den Markt kommt.
WLAN-Modell mit 16 GB, LTE-Version mit 32 GB
Das LTE-Modell soll in der ganzen Welt ohne Vertrag in entsperrter Form angeboten werden und unterstützt teiweise auch die Sprachtelefonie über das LTE-Netz. HSPA+ wird ebenso geboten. Nvidia rüstet dass Tablet außerdem mit einem Mini-HDMI-Ausgang, einem MicroUSB-Port, N-WLAN, Bluetooth 4.0 Low Energy und dem erwähnten MicroSD-Kartenslot für Module mit bis zu 128 Gigabyte Speicherkapazität aus.Das Tablet verfügt außerdem über jeweils eine 5-Megapixel-Kamera auf Vorder- und Rückseite, wobei nur die Kamera auf dem Rücken auch einen Autofokus besitzt. Eine weitere Besonderheit ist neben der starken Gaming-Ausrichtung die Integration des vom Vorgänger Tegra Note 7 bekannten passiven Stylus, der erneut im Gehäuse verstaut werden kann.
Nvidia Shield Tablet als Explosionszeichnung
Stylus bleibt erhalten
Mit dem Stylus, der eine angeschrägte Spitze besitzt, soll man in der Lage sein, trotz fehlendem aktivem Digitizer einigermaßen genaue Zeichnungen anzufertigen. Dazu installiert Nvidia eine "Dabbler" genannte Software vor, die erstmals die Möglichkeit zur Nutzung der Hardware-beschleunigten Grafikdarstellung bietet. Dadurch sollen Reflexionen und Materialien realistisch wiedergegeben werden.Nvidia gibt die Akkulaufzeit seines 390 Gramm schweren und 9,2 Millimeter dicken Shield Tablets mit bis zu 10 Stunden bei der Videowiedergabe an. Beim Surfen werden rund acht Stunden Laufzeit erreicht, während es beim Gaming je nach Belastung der CPU zwischen drei und fünf Stunden sein sollen. Der Akku hat eine Kapazität von 19,75 Wattstunden. Das Nvidia Shield Tablet wird ausschließlich in schwarz erhältlich sein und besitzt zwei große Lautsprecher mit "Bass-Reflex-Ports" an den Seiten.
Game-Streaming und erstmals unter Android: Twitch-Streaming
Die starke Gaming-Ausrichtung zeigt sich beim Nvidia Shield Tablet in einigen wichtigen Punkten. Zum einen liefert man das mit Android 4.4.2 "KitKat" in fast unveränderter Form ausgerüstete Tablet mit einer speziellen Shield-UI, über die man diverse Einstellungen und vor allem das sogenannte Game-Streaming nutzen kann.Bis zu 200 verschiedene PC-Spiele lassen sich auf diesem Weg mittels eines Ethernet-Adapters (in 1080p) oder auch per WLAN und LTE (in 720p) auf das Tablet streamen. Von dort kann man die Inhalte dann über den HDMI-Ausgang wieder in Richtung des Fernsehers ausgeben. Voraussetzung ist dabei, dass der Host-PC mit einer Nvidia GeForce GT660-Grafikkarte oder höher ausgerüstet ist.
Nvidia Shield Controller
Hinzu kommt das wohl wichtigste Zubehörprodukt für das Nvidia Shield Tablet. Der Nvidia Shield Controller wurde speziell für das neue Tablet entwickelt und wird per MiMO-Dualband-WLAN mit dem Gerät gekoppelt. Auf diese Weise soll der Controller bei einer Latenz von nur 10 Millisekunden zur Steuerung der Spiele auf dem Tablet genutzt werden können, wobei über ihn auch die per PC-Game-Streaming wiedergegebenen Titel steuerbar sind.Der Nvidia Shield Controller besitzt die für Konsolen-Controller üblichen Tasten, verfügt also über Analog-Sticks, ein D-Pad, Trigger-Tasten und Schulter-Buttons. Zusätzlich rüstet Nvidia ihn aber mit einem kleinen Trackpad zwischen den Sticks aus, so dass man einen Cursor zur Bedienung von Android nutzen kann. Außerdem gibt es um die spezielle Shield-Taste (die das Shield-Menü aufruft) einige Touch-Buttons. Dort sind der Home-Button, eine Zurück-Taste und ein Start-Button angebracht.
Hinzu kommt auch noch ein integrierter Headset-Anschluss, so dass man per Ingame-Chat kommunizieren kann. Mit dem Headset kann man außerdem auch ein weiteres Feature nutzen: die Übertragung der eigenen Spiele ins Internet mit Hilfe von Twitch. Wie am PC kann man mit dem Nvidia Shield Tablet künftig nämlich auch Android-Spiele oder andere Inhalte per Twitch übertragen und dabei die Kamera auf der Front des Tablets zum Filmen nutzen, während man über das am Controller angeschlossene Headset kommentiert.
Wer kein Headset hat oder es nicht verwenden möchte, kann auch ein direkt im Controller integriertes Mikrofon mit Geräuschunterdrückung verwenden, um seine Spiele zu kommentieren, oder mit anderen Spielern zu reden. Das Mikro dient aber auch dazu, die Spracherkennung von Android zu verwenden, so dass man auf Wunsch per Google Now auch Apps starten oder Suchanfragen ausführen kann.
Nvidia will das Shield Tablet ab Mitte August auch in Deutschland auf den Markt bringen. Die offizielle Preisempfehlung für das mit einer High-End-Ausstattung versehene Gaming-Tablet des Grafik-Spezialisten wird dann bei 299 Euro in der WLAN-Variante liegen. Für die LTE-fähige Ausgabe mit doppeltem Speicher werden 379,99 Euro fällig, so der Hersteller.
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