Microsoft: Smarter "Haarreif" lässt Blinde ihre Umgebung "sehen"
Microsoft arbeitet offenbar an einer Art Haarreif, der mit diversen Sensoren ausgerüstet ist. Das Gerät steckt wohl noch in einer frühen Entwicklungsphase, könnte aber künftig vor allem sehbehinderten Menschen helfen, Informationen über ihre Umgebung zu erlangen.
Wie die BBC unter Berufung auf einen Artikel des Sunday Times (Paywall) berichtet, wurde das "Smarte Kopfband" in Großbritannien bereits von einer Gruppe von acht blinden Testpersonen erprobt. Die Entwicklung erfolgt offenbar am Standort Reading im Süden Englands, wo Microsoft auch den Hauptsitz seiner britischen Niederlassung hat und es auch Büros von Microsoft Research gibt.
Den Angaben zufolge erfässt das Smart-Headband der britischen Microsoft-Forscher umfangreiche Informationen zur Umgebung des Nutzers und stellt diese über einen Ohrhörer zur Verfügung. Unter anderem sollen so Objekte um den Nutzer herum erkannt werden können. Mit Hilfe einer Internet-Anbindung und entsprechender Software zur Bilderkennung und Positionserkennung könnten auch Häuser, Orte und andere Dinge identifiziert werden.
Die Entwicklung erfolgt in Zusammenarbeit mit einer Gruppe von britischen Organisationen, die sich der Förderung von Menschen mit Behinderung und der Entwicklung von Technologien für "Smarte Städte" verschrieben haben. In einem Konzept-Video (siehe oben) aus dem Jahr 2012 sollen bereits einige Details zur Funktionsweise des von Microsoft entwickelten Systems genannt werden, wobei noch offen ist, welche Features es genau bieten soll.
Ein Sprecher einer der beteiligten Organsationen erklärte gegenüber der BBC, das man zusammen mit Microsoft an neuen Ideen, Herangehensweisen und Technologien arbeitet, die Menschen mit Sehbehinderungen helfen können. Als Zielgruppe hat man dabei auch Personen im Visier, deren Sehfähigkeit stark begrenzt, aber noch teilweise vorhanden ist. Man wolle im weiteren Verlauf des Jahres mehr Informationen bereitstellen.
Den Angaben zufolge erfässt das Smart-Headband der britischen Microsoft-Forscher umfangreiche Informationen zur Umgebung des Nutzers und stellt diese über einen Ohrhörer zur Verfügung. Unter anderem sollen so Objekte um den Nutzer herum erkannt werden können. Mit Hilfe einer Internet-Anbindung und entsprechender Software zur Bilderkennung und Positionserkennung könnten auch Häuser, Orte und andere Dinge identifiziert werden.
Keine Konkurrenz zu Google Glass
Die Zeitung zieht im Zusammenhang mit dem intelligenten Haarreif von Microsoft Verbindungen zu Produkten wie Google Glass, die ebenfalls Umgebungsinformationen erfassen können. Bei Microsoft Research sieht man die beiden Produkte jedoch nicht in Konkurrenz, so die BBC. Innerhalb der nächsten Monate soll ausführlicher über das Vorhaben informiert werden, heißt es.Die Entwicklung erfolgt in Zusammenarbeit mit einer Gruppe von britischen Organisationen, die sich der Förderung von Menschen mit Behinderung und der Entwicklung von Technologien für "Smarte Städte" verschrieben haben. In einem Konzept-Video (siehe oben) aus dem Jahr 2012 sollen bereits einige Details zur Funktionsweise des von Microsoft entwickelten Systems genannt werden, wobei noch offen ist, welche Features es genau bieten soll.
Ein Sprecher einer der beteiligten Organsationen erklärte gegenüber der BBC, das man zusammen mit Microsoft an neuen Ideen, Herangehensweisen und Technologien arbeitet, die Menschen mit Sehbehinderungen helfen können. Als Zielgruppe hat man dabei auch Personen im Visier, deren Sehfähigkeit stark begrenzt, aber noch teilweise vorhanden ist. Man wolle im weiteren Verlauf des Jahres mehr Informationen bereitstellen.
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