Ear-Mounted-Computer: Ein "Google Glass" für Ohren
Ear Switch nennt Kazuhiro Taniguchi seinen Mini-Computer, der wie ein Google Glas nur für die Ohren statt für die Augen funktioniert. Das Gerät wurde jetzt in Japan bei einer Messe vorgeführt.
Der Ear Switch ermöglicht die bewegungsaktivierte Steuerung eines weiteren Geräts, beispielsweise eines Smartphones. Das Gerät sieht erst einmal nur aus wie ein Bluetooth-Headset, das man sich ans Ohr hängt und soll auch andere Geräte steuern können.
Kazuhiro Taniguchi von der Hiroshima City University hat das Ohren-Wearable entwickelt. Es kann zwischen Kieferbewegungen und Zungenbewegungen unterscheiden und assoziierte Handlungen ausführen. Das können einfache Tasks sein, wie das Vorspulen zu einem nächsten Song auf einem iPod oder komplexe Aufgaben, wie das Abrufen von Standortdaten mit anschließender Navigation. Das Ear Switch selbst bietet GPS, Gyro-Sensoren, Kompass, Barometer, Mikrofon und Lautsprecher.
Das Konzept ist vielversprechend, denn es bietet zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten auch für bewegungsbeeinträchtigte oder behinderte Personen. Dazu würde es Datenschutzprobleme und Persönlichkeitsschutzprobleme lösen, die durch Google Glass aufkamen. Es soll laut Entwickler von Menschen so selbstverständlich getragen werden können wie Ohrschmuck oder ein Hörgerät und könnte schon in wenigen Jahren sehr viele Service-Angebote ausführen. Die bei der Messe vorgeführten Prototypen sind noch relativ groß, aber das Team rund um Taniguchi ist sehr zuversichtlich, die Größe noch deutlich reduzieren zu können.
Der Ingenieur plant nun die Marktreife für das Gerät. Ziel ist es, den Ear Switch Anfang 2016 ausliefern zu können. Bis dahin soll auch ein neuer Markenname gefunden werden.
Die Erfindung ist übrigens ganz und gar nicht neu. Bereits vor über sechs Jahren hat Kazuhiro Taniguchi den ersten Prototyp öffentlich vorgeführt. Damals war der Mini-Computer nur noch deutlich größer, alles andere als unauffällig und konnte auch noch lange nicht so viele Funktionen steuern, wie es das jetzige Gerät kann.
Kazuhiro Taniguchi von der Hiroshima City University hat das Ohren-Wearable entwickelt. Es kann zwischen Kieferbewegungen und Zungenbewegungen unterscheiden und assoziierte Handlungen ausführen. Das können einfache Tasks sein, wie das Vorspulen zu einem nächsten Song auf einem iPod oder komplexe Aufgaben, wie das Abrufen von Standortdaten mit anschließender Navigation. Das Ear Switch selbst bietet GPS, Gyro-Sensoren, Kompass, Barometer, Mikrofon und Lautsprecher.
Das Konzept ist vielversprechend, denn es bietet zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten auch für bewegungsbeeinträchtigte oder behinderte Personen. Dazu würde es Datenschutzprobleme und Persönlichkeitsschutzprobleme lösen, die durch Google Glass aufkamen. Es soll laut Entwickler von Menschen so selbstverständlich getragen werden können wie Ohrschmuck oder ein Hörgerät und könnte schon in wenigen Jahren sehr viele Service-Angebote ausführen. Die bei der Messe vorgeführten Prototypen sind noch relativ groß, aber das Team rund um Taniguchi ist sehr zuversichtlich, die Größe noch deutlich reduzieren zu können.
Der Ingenieur plant nun die Marktreife für das Gerät. Ziel ist es, den Ear Switch Anfang 2016 ausliefern zu können. Bis dahin soll auch ein neuer Markenname gefunden werden.
Die Erfindung ist übrigens ganz und gar nicht neu. Bereits vor über sechs Jahren hat Kazuhiro Taniguchi den ersten Prototyp öffentlich vorgeführt. Damals war der Mini-Computer nur noch deutlich größer, alles andere als unauffällig und konnte auch noch lange nicht so viele Funktionen steuern, wie es das jetzige Gerät kann.
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