Nokia erhält Patent auf Google-Glass-Rivalen
Nokias Arbeiten an einem Google-Glass-Konkurrenten sind weit fortgeschritten. Wie Nokia Power User berichtet, wurde den Finnen jetzt ein Patent zugesprochen, das ein so genanntes Near-to-Eye-Display (kurz NED) beschreibt.
Die Erfindung wurde im Jahr 2012 von Kongqiao Wang und Vuokko Lantz für Nokia eingereicht. Wang ist dabei als Spezialist für User-Interfaces an Bord. Die Patentbeschreibung enthüllt eine Datenbrille, mit der ein Nutzer über handgesteuerte Gesten und Augenbewegungen verschiedene Aktionen ausführen kann. Das NED wird über zwei Kameras gesteuert und lässt so die verschiedenen Steuerungsmöglichkeiten zu. Eine Kamera zeichnet dabei konstant die Bewegung des Auges auf. Zur Anwendung kommt dabei eine Infrarotkamera.
Abbildung aus der Patenteinreichung.
Ähnlich wie bei zwei weiteren Nokia-Patenten geht es auch hierbei wieder um Wearable Devices, die nicht für sich allein stehen sondern mit einem Smartphone oder einem sonstigen Computer kombiniert werden müssen. Über die Brille können damit Aktionen eines Smartphones gesteuert werden. Nokia will mit der Brillen neue, innovative und intuitive Steuerungsmöglichkeiten schaffen. Derzeitige Kontrollmechanismen heißt es im Patent, seien oftmals zu schwierig im Alltag einzusetzen und stellen zu große Hürden für die Nutzer dar.
In Kooperation zwischen Nokia und Vuzix entstanden bereits vor zweieinhalb Jahren erste Prototypen.
Was das Near-to-Eye-Display von Nokia an Zusatzfeatures bietet, geht nur bedingt aus der Patentanmeldung hervor. Allerdings lässt die Beschreibung die Vermutung zu, dass es sich bei dem Nokia NED um ein Zubehörteil handeln soll, das nicht nur auf Nokia-Hardware beschränkt wird. Bereits 2011 hatte es in einer Zusammenarbeit mit Vuzix einen ersten Prototypen eines NED gegeben, der sich mit einem Smartphone pairen ließ. Die Technologie, die Vuzix dazu beisteuerte, wird bereits seit Ende der 1990er vom US-Militär genutzt. Bislang gab es allerdings keinerlei gemeinsame Versuche, mit einem kommerziellen Produkt auf den Markt zu kommen.
Nokias Neuausrichtung mit dem Verkauf der Handysparte ist nun allerdings eine Kehrtwende, bei der neue Projekte wie eine Datenbrille mit Near-to-Eye-Display-Technologie einen Platz hätten.
Abbildung aus der Patenteinreichung.
Ähnlich wie bei zwei weiteren Nokia-Patenten geht es auch hierbei wieder um Wearable Devices, die nicht für sich allein stehen sondern mit einem Smartphone oder einem sonstigen Computer kombiniert werden müssen. Über die Brille können damit Aktionen eines Smartphones gesteuert werden. Nokia will mit der Brillen neue, innovative und intuitive Steuerungsmöglichkeiten schaffen. Derzeitige Kontrollmechanismen heißt es im Patent, seien oftmals zu schwierig im Alltag einzusetzen und stellen zu große Hürden für die Nutzer dar.
In Kooperation zwischen Nokia und Vuzix entstanden bereits vor zweieinhalb Jahren erste Prototypen.
Was das Near-to-Eye-Display von Nokia an Zusatzfeatures bietet, geht nur bedingt aus der Patentanmeldung hervor. Allerdings lässt die Beschreibung die Vermutung zu, dass es sich bei dem Nokia NED um ein Zubehörteil handeln soll, das nicht nur auf Nokia-Hardware beschränkt wird. Bereits 2011 hatte es in einer Zusammenarbeit mit Vuzix einen ersten Prototypen eines NED gegeben, der sich mit einem Smartphone pairen ließ. Die Technologie, die Vuzix dazu beisteuerte, wird bereits seit Ende der 1990er vom US-Militär genutzt. Bislang gab es allerdings keinerlei gemeinsame Versuche, mit einem kommerziellen Produkt auf den Markt zu kommen.
Nokias Neuausrichtung mit dem Verkauf der Handysparte ist nun allerdings eine Kehrtwende, bei der neue Projekte wie eine Datenbrille mit Near-to-Eye-Display-Technologie einen Platz hätten.
Thema:
Nadine DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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