Skimming: Prozesse gegen Geldautomaten-Betrüger
Aktuell beschäftigen zwei Prozesse die Gerichte in Süddeutschland, in denen es um das so genannte Skimming, also das Ausspähen von Kartendaten an Geldautomaten geht.
So müssen sich vor dem Landgericht Karlsruhe aktuell zwei Brüder verantworten, die für eine international operierende Gruppe tätig waren. Mit ihnen gerieten nach dem bisherigen Stand des Verfahrens aber wohl lediglich die Fußtruppen der Bande in den Griff der Justiz. Laut einem Bericht der Stuttgarter Nachrichten werden ihnen allerdings 21 Skimming-Fälle in vier Bundesländern zur Last gelegt.
Der Ältere der beiden Brüder legte demnach ein Geständnis ab. Er erklärte, dass er vor einiger Zeit aus Rumänien nach Deutschland gekommen sei, um Arbeit zu finden. In seiner Heimat hatte er sich demnach nach dem Tod des Vaters mit verschiedenen Jobs durchgeschlagen und hoffte nun auf Besserung. Über das Internet habe er dann aber Kontakt zu jemandem erhalten, der ihm zeigte, wie man die Technik für das Auslesen der Kartendaten am Geldautomaten anzubringen habe.
Zu diesem Zeitpunkt sei er das erste mal mit solch einer Technologie in Kontakt gekommen. Als er Befürchtungen äußerte, dass dies gefährlich sei, habe ihm der neue Bekannte abwiegelnd erklärt, dass es sich nur um etwas Blech und Plastik handle. Insgesamt habe er für seine gesamte Tätigkeit rund 5.000 Euro erhalten und sei ansonsten nicht eingeweiht gewesen. Der Bruder soll später hinzugekommen sein und stets im Auto gewartet haben.
Die Auftraggeber der beiden haben die erbeuteten Daten dann weitergeschickt. Von Komplizen in Nord- und Südamerika sowie Asien sollen dann die Konten abgeräumt worden sein. Nach dem Stand der Ermittlungen wurden so 146.000 Euro erbeutet. Die Hintermänner sind bisher nicht bekannt.
Parallel dazu wurde am Landgericht Baden-Baden ein Prozess gegen einen weiteren Skimming-Betrüger geführt, der einem anderen Ring von Kartenfälschern angehörte. Durch diesen soll ein Schaden von 370.000 Euro entstanden sein. Der Angeklagte wurde heute zu einer Haftstrafe von fünf Jahren verurteilt.
Der Ältere der beiden Brüder legte demnach ein Geständnis ab. Er erklärte, dass er vor einiger Zeit aus Rumänien nach Deutschland gekommen sei, um Arbeit zu finden. In seiner Heimat hatte er sich demnach nach dem Tod des Vaters mit verschiedenen Jobs durchgeschlagen und hoffte nun auf Besserung. Über das Internet habe er dann aber Kontakt zu jemandem erhalten, der ihm zeigte, wie man die Technik für das Auslesen der Kartendaten am Geldautomaten anzubringen habe.
Zu diesem Zeitpunkt sei er das erste mal mit solch einer Technologie in Kontakt gekommen. Als er Befürchtungen äußerte, dass dies gefährlich sei, habe ihm der neue Bekannte abwiegelnd erklärt, dass es sich nur um etwas Blech und Plastik handle. Insgesamt habe er für seine gesamte Tätigkeit rund 5.000 Euro erhalten und sei ansonsten nicht eingeweiht gewesen. Der Bruder soll später hinzugekommen sein und stets im Auto gewartet haben.
Die Auftraggeber der beiden haben die erbeuteten Daten dann weitergeschickt. Von Komplizen in Nord- und Südamerika sowie Asien sollen dann die Konten abgeräumt worden sein. Nach dem Stand der Ermittlungen wurden so 146.000 Euro erbeutet. Die Hintermänner sind bisher nicht bekannt.
Parallel dazu wurde am Landgericht Baden-Baden ein Prozess gegen einen weiteren Skimming-Betrüger geführt, der einem anderen Ring von Kartenfälschern angehörte. Durch diesen soll ein Schaden von 370.000 Euro entstanden sein. Der Angeklagte wurde heute zu einer Haftstrafe von fünf Jahren verurteilt.
Thema:
Neueste Downloads
Neue Nachrichten
Beliebte Nachrichten
Videos
Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen