Anwendungen aus der Cloud:
Amazon AppStream
Amazon hat bei der diesjährigen re:Invent Konferenz in Las Vegas einige Ankündigungen gemacht. Der Einstieg in das Streaming von Spielen und Anwendungen für Smartphones, Tablets und Desktoprechner mit Amazon AppStream klingt besonders vielversprechend.
Das neue Angebot gehört zu den Amazon Web Services.
Die Idee hinter AppStream ist nicht neu, es gibt sogar schon Unternehmen, die ein ähnliches Konzept über Amazons Clouddienste anbieten. Das Amazon nun selbst ein Angebot für Entwickler aufmacht, zeigt, wie viel Potenzial man im Thema sieht.
So funktioniert es: Aktuell sind Apps vor allem durch die Hardware beschränkt, auf der sie laufen. Ressourcenhungrige Anwendungen zwingen Geräte noch in die Knie, doch mit dem AppStream kann das anders werden. Amazon lässt die App deshalb auf den eigenen Servern laufen und streamt die grafische Ausgabe dann auf die Endgeräte der Kunden. Vorraussetzung soll für eine gute Verbindung eine Bandbreite von mindestens 3 MBit/s sein.
"Entwickler haben uns gesagt, wie frustrierend es ist, High-End-Anwendungen zu entwickeln, die auf dem Massenmarkt der Geräte auf Hardware-Einschränkungen treffen. Sie wollen spektakuläre Grafiken und reaktionsschnelle, flüssige Benutzererfahrungen unabhängig von den Geräten auf der Nutzerseite anbieten", erklärte Mike Frazzini, General Manager von Amazon Spiele. "Amazon AppStream befreit Entwickler von diesen Einschränkungen, indem sie ihre Anwendungen auch auf Low-End-Geräte streamen können, mit einem Ergebnis, wie auf einem High-End-Gerät."
Das Streaming bietet eine Grafik-Ausgabe als Video mit 720p und 30 Bilder pro Sekunde. Die Auflösung wird dabei von Amazon an die Übertragungsgeschwindigkeit angepasst, die dem Kunden/ Endgerät zur Verfügung steht.
Ähnlich wie OnLive, Agawi und Gaikai wird Amazons AppStream erst einmal nur in den USA zur Verfügung gestellt. Angekündigt wurde der Support für Windows Phone, iOS, Android, und Amazons eBook-Tablet Kindle Fire. Amazon hat bereits 20 Partner präsentiert, die AppStream nutzen und ihre Programme so über die Cloud anbieten werden. Vorerst gibt es für Entwickler nur eine Vorschau. Wann der Service richtig startet, ist noch offen.
Das neue Angebot gehört zu den Amazon Web Services.
Die Idee hinter AppStream ist nicht neu, es gibt sogar schon Unternehmen, die ein ähnliches Konzept über Amazons Clouddienste anbieten. Das Amazon nun selbst ein Angebot für Entwickler aufmacht, zeigt, wie viel Potenzial man im Thema sieht.
So funktioniert es: Aktuell sind Apps vor allem durch die Hardware beschränkt, auf der sie laufen. Ressourcenhungrige Anwendungen zwingen Geräte noch in die Knie, doch mit dem AppStream kann das anders werden. Amazon lässt die App deshalb auf den eigenen Servern laufen und streamt die grafische Ausgabe dann auf die Endgeräte der Kunden. Vorraussetzung soll für eine gute Verbindung eine Bandbreite von mindestens 3 MBit/s sein.
"Entwickler haben uns gesagt, wie frustrierend es ist, High-End-Anwendungen zu entwickeln, die auf dem Massenmarkt der Geräte auf Hardware-Einschränkungen treffen. Sie wollen spektakuläre Grafiken und reaktionsschnelle, flüssige Benutzererfahrungen unabhängig von den Geräten auf der Nutzerseite anbieten", erklärte Mike Frazzini, General Manager von Amazon Spiele. "Amazon AppStream befreit Entwickler von diesen Einschränkungen, indem sie ihre Anwendungen auch auf Low-End-Geräte streamen können, mit einem Ergebnis, wie auf einem High-End-Gerät."
Das Streaming bietet eine Grafik-Ausgabe als Video mit 720p und 30 Bilder pro Sekunde. Die Auflösung wird dabei von Amazon an die Übertragungsgeschwindigkeit angepasst, die dem Kunden/ Endgerät zur Verfügung steht.
Ähnlich wie OnLive, Agawi und Gaikai wird Amazons AppStream erst einmal nur in den USA zur Verfügung gestellt. Angekündigt wurde der Support für Windows Phone, iOS, Android, und Amazons eBook-Tablet Kindle Fire. Amazon hat bereits 20 Partner präsentiert, die AppStream nutzen und ihre Programme so über die Cloud anbieten werden. Vorerst gibt es für Entwickler nur eine Vorschau. Wann der Service richtig startet, ist noch offen.
Nadine DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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