Surface Pro 2-Tests:
Volles Windows, bessere Specs
Das erste Surface-Pro-Tablet, das bekanntlich mit einem vollwertigen Windows 8 daherkam (beim Surface Pro 2 ist es Windows 8.1), saß zwischen allen Stühlen, da es keine der Disziplinen - Tablet, Laptop-Ersatz, Stylus-"Notizbuch" - richtig gut konnte. Und der Nachfolger?
Mit dem Surface Pro 2 will Microsoft viele der Kritikpunkte des Erstlings ausmerzen und bei einem Teil gelingt das auch. The Verge stellt wie eigentlich alle anderen Blogs fest, dass dies vor allem in Bezug auf den Akku gelingt, dieser war auch der wahrscheinlich größte Kritikpunkt beim Debüt.
Und laut Tom Warren kann das Redmonder Unternehmen das Akku-Problem wie versprochen lösen, das Surface Pro 2 liefere tatsächlich rund 75 Prozent mehr Akku-Leistung (bei AnandTech sind es weniger, siehe unten). Das liegt natürlich am neuen Haswell-Prozessor sowie Microsoft-eigenen Optimierungen. Ein entsprechender Test (Webseiten und Hi-Res-Fotos im Dauerdurchlauf), der beim ersten Gerät knappe vier Stunden Laufzeit als Ergebnis hatte, lieferte beim Nachfolger 7,5 Stunden Laufzeit, so The Verge.
Für das Design, das praktisch unverändert ist, gibt es dennoch Kritik: Wer das Pro 2 als Tablet nutzt, der wird feststellen, dass es nach wie vor etwas zu schwer und sperrig dafür ist, für einen Tablet-Ersatz liege es zudem immer noch nicht perfekt auf dem Schoß.
Engadget meint, dass sich das zweite Pro (subjektiv) sogar etwas schwerer anfühle, was daran liege, dass das Surface 2 (also die ARM-Variante) etwas leichter geworden ist, während das zweite Pro exakt gleich viel wiegt (907 Gramm). Qualitativ gebe es aber keinerlei Abzüge, die Verarbeitung ist bestens, das Gerät fühle sich hochwertig an, meint Engadget. Als Laptop-Ersatz liege das das Surface Pro 2 nun auf Augenhöhe mit 11-Zoll-Ultrabooks, als Tablet-Ersatz habe man dagegen aber leider keine so großen Fortschritte gemacht.
The Next Web urteilt, dass ein Gewicht von knapp einem Kilogramm für ein Notebook absolut in Ordnung gingen, für ein Tablet dagegen nicht. TNW sieht auch große Unterschiede im Preis-Leistung-Verhältnis: Für 900 Dollar bekommt man derzeit mit dem Einsteigermodell viel Hardware für verhältnismäßig wenig Geld, wer dagegen rund 1700 Dollar ausgeben will, sollte sich lieber woanders umsehen.
AnandTech, wo man bekanntlich sehr viel Wert auf Zahlen und Benchmarks legt, stellt übrigens eine lediglich 40-prozentige Steigerung der Akkulaufzeit fest und meint insgesamt, dass das Surface Pro 2 nach wie vor ein Kompromiss zwischen Laptop und Tablet sei, dieser aber bei der zweiten Generation deutlich kleiner geworden sei. Anand Lal Shimpi schreibt abschließend, dass das Haswell-Surface-Pro ein gutes Gerät sei, ein Broadwell-Modell (bei der erwarteten dritten Version des Geräts) aber wohl noch besser sein werde bzw. sein könnte.
Siehe auch: Microsoft Surface 2 - Die ersten Tests im Überblick
Und laut Tom Warren kann das Redmonder Unternehmen das Akku-Problem wie versprochen lösen, das Surface Pro 2 liefere tatsächlich rund 75 Prozent mehr Akku-Leistung (bei AnandTech sind es weniger, siehe unten). Das liegt natürlich am neuen Haswell-Prozessor sowie Microsoft-eigenen Optimierungen. Ein entsprechender Test (Webseiten und Hi-Res-Fotos im Dauerdurchlauf), der beim ersten Gerät knappe vier Stunden Laufzeit als Ergebnis hatte, lieferte beim Nachfolger 7,5 Stunden Laufzeit, so The Verge.
Für das Design, das praktisch unverändert ist, gibt es dennoch Kritik: Wer das Pro 2 als Tablet nutzt, der wird feststellen, dass es nach wie vor etwas zu schwer und sperrig dafür ist, für einen Tablet-Ersatz liege es zudem immer noch nicht perfekt auf dem Schoß.
Engadget meint, dass sich das zweite Pro (subjektiv) sogar etwas schwerer anfühle, was daran liege, dass das Surface 2 (also die ARM-Variante) etwas leichter geworden ist, während das zweite Pro exakt gleich viel wiegt (907 Gramm). Qualitativ gebe es aber keinerlei Abzüge, die Verarbeitung ist bestens, das Gerät fühle sich hochwertig an, meint Engadget. Als Laptop-Ersatz liege das das Surface Pro 2 nun auf Augenhöhe mit 11-Zoll-Ultrabooks, als Tablet-Ersatz habe man dagegen aber leider keine so großen Fortschritte gemacht.
The Next Web urteilt, dass ein Gewicht von knapp einem Kilogramm für ein Notebook absolut in Ordnung gingen, für ein Tablet dagegen nicht. TNW sieht auch große Unterschiede im Preis-Leistung-Verhältnis: Für 900 Dollar bekommt man derzeit mit dem Einsteigermodell viel Hardware für verhältnismäßig wenig Geld, wer dagegen rund 1700 Dollar ausgeben will, sollte sich lieber woanders umsehen.
AnandTech, wo man bekanntlich sehr viel Wert auf Zahlen und Benchmarks legt, stellt übrigens eine lediglich 40-prozentige Steigerung der Akkulaufzeit fest und meint insgesamt, dass das Surface Pro 2 nach wie vor ein Kompromiss zwischen Laptop und Tablet sei, dieser aber bei der zweiten Generation deutlich kleiner geworden sei. Anand Lal Shimpi schreibt abschließend, dass das Haswell-Surface-Pro ein gutes Gerät sei, ein Broadwell-Modell (bei der erwarteten dritten Version des Geräts) aber wohl noch besser sein werde bzw. sein könnte.
Siehe auch: Microsoft Surface 2 - Die ersten Tests im Überblick
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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