NEC: Smartphone-Entwicklung auf Eis gelegt
Der japanische Elektronikkonzern NEC stoppt nach eigenen Angaben vorerst die Entwicklung weiterer Smartphones. Gleichzeitig dementierte das Unternehmen, dass man sich nach einem gescheiterten Übernahmegeschäft mit Lenovo ganz aus dem Smartphone-Markt zurückzieht.
Zuvor hatte das japanische Wirtschaftsblatt Nikkei berichtet, dass NEC seine Smartphone-Sparte an den chinesischen Computerkonzern Lenovo abgeben wollte, um ihr Überleben zu sichern. Die Verhandlungen seien aber gescheitert, so dass NEC sich nun aus dem Markt verabschieden würde, hieß es.
Siehe auch: NEC stellt erstes per Heatpipe gekühlte Phone vor
Gegenüber japanischen Medien hat NEC entsprechende Berichte nun als ungenau zurückgewiesen. Zwar werde die Entwicklung neuer Modelle vorerst auf Eis gelegt, ein kompletter Ausstieg sei jedoch nicht zu erwarten. NEC vertreibt seine Geräte ausschließlich in Japan und hat dort massive Probleme, gegen die Dominanz von Firmen wie Apple und Samsung anzukommen.
Während Apple auch in Japan die Nummer 1 unter den Smartphone-Anbietern geworden ist, lag der Marktanteil von NEC im Jahr 2012 mit insgesamt nur 1,34 Millionen verkauften Geräten nur noch bei mageren 4,5 Prozent. Im Grunde hat das Unternehmen eine ähnliche Entwicklung hinter sich wie Nokia, denn nachdem man vor Jahren - als Klapphandys in Japan noch extrem beliebt waren - einer der führenden Anbieter war, ist der Marktanteil im Zuge der Smartphone-"Revolution" erheblich eingebrochen.
Technisch sind die Smartphones von NEC durchaus interessant. Mit dem NEC Medias W hat man zum Beispiel eines der wenigen Dual-Screen-Smartphones im Angebot und beim NEC Medias X 06E bietet der japanische Hersteller seit kurzem das weltweit erste Smartphone mit einer integrierten Heatpipe an. Diese soll die Abwärme des leistungsstarken Vierkernprozessors über die gesamte Rückseite verteilen und somit eine unangenehme Erhitzung an einer einzigen Stelle verhindern.
Siehe auch: NEC stellt erstes per Heatpipe gekühlte Phone vor
Gegenüber japanischen Medien hat NEC entsprechende Berichte nun als ungenau zurückgewiesen. Zwar werde die Entwicklung neuer Modelle vorerst auf Eis gelegt, ein kompletter Ausstieg sei jedoch nicht zu erwarten. NEC vertreibt seine Geräte ausschließlich in Japan und hat dort massive Probleme, gegen die Dominanz von Firmen wie Apple und Samsung anzukommen.
Während Apple auch in Japan die Nummer 1 unter den Smartphone-Anbietern geworden ist, lag der Marktanteil von NEC im Jahr 2012 mit insgesamt nur 1,34 Millionen verkauften Geräten nur noch bei mageren 4,5 Prozent. Im Grunde hat das Unternehmen eine ähnliche Entwicklung hinter sich wie Nokia, denn nachdem man vor Jahren - als Klapphandys in Japan noch extrem beliebt waren - einer der führenden Anbieter war, ist der Marktanteil im Zuge der Smartphone-"Revolution" erheblich eingebrochen.
Technisch sind die Smartphones von NEC durchaus interessant. Mit dem NEC Medias W hat man zum Beispiel eines der wenigen Dual-Screen-Smartphones im Angebot und beim NEC Medias X 06E bietet der japanische Hersteller seit kurzem das weltweit erste Smartphone mit einer integrierten Heatpipe an. Diese soll die Abwärme des leistungsstarken Vierkernprozessors über die gesamte Rückseite verteilen und somit eine unangenehme Erhitzung an einer einzigen Stelle verhindern.
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