Inmarsat startet neue Internet-Satelliten-Generation
Der Satellitenbetreiber Inmarsat hat sein neues Raumfahrzeug Inmarsat-5 F1 erfolgreich gestartet. Dieser soll dazu beitragen, dass zukünftig deutlich schnellere Internet-Verbindungen über den Erd-Orbit bereitgestellt werden können.
Nach Angaben des Unternehmens handle es sich um den ersten Satelliten des neuen Global Xpress (GX)-Netzwerkes. Der Start erfolgte gestern Mittag vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan. Inmarsats Bodenstation in Hawaii erhielt dann am späten Nachmittag die ersten Telemetrie-Daten herein und konnte von da an selbst die Kontrolle über den Satelliten übernehmen, teilte das Unternehmen mit.
In der nächsten Zeit sollen noch einige weitere I-5-Satelliten gestartet werden. Gemeinsam sollen sie ein weltweites Netz aufspannen, das über das Ka-Band Internet-Verbindungen bereitstellt. Inmarsat will so global Anbindungen mit bis zu 50 Megabit pro Sekunde bereitstellen können. Das Unternehmen investiert insgesamt rund 1,6 Milliarden Dollar in den Aufbau der ersten Infrastruktur dieser Art. Bisher waren solche Kommunikationsdienste stets auf bestimmte Regionen beschränkt, die von einzelnen Satelliten abgedeckt wurden.
Der erste I-5-Satellit wird in den kommenden Wochen noch mehrere Lagekorrekturen durchführen und bis Ende Dezember seinen geostationären Orbit erreichen. Dann werden die 33,8 Meter langen Solar-Panele ausgefahren und I-5 F1 kann seine Arbeit aufnehmen. Zwei bis drei weitere Systeme sollen im kommenden Jahr folgen und dann eine weltweite Abdeckung ermöglichen. "Die Inmarsat-5-Generation ist mit Abstand das schnellste Satelliten-Entwicklungsprogramm in unserer Geschichte", sagte Rupert Pearce, der Chef des britischen Betreibers.
Das Global Xpress-Netz soll nach seiner Fertigstellung nicht nur Internet-Verbindungen sondern auch Satelliten-Telefonie ermöglichen. Kunden erhofft man sich vor allem aus dem Bereich der Schifffahrt, denen man so global leistungsfähige Dienste anbieten kann. Um deren Anforderungen gerecht zu werden, weichen die Satelliten und Client-Systeme bei Bedarf auch auf das L-Band aus, das zwar weniger hohe Performance-Werte bereitstellt, aber bei schlechtem Wetter zuverlässiger ist.
In der nächsten Zeit sollen noch einige weitere I-5-Satelliten gestartet werden. Gemeinsam sollen sie ein weltweites Netz aufspannen, das über das Ka-Band Internet-Verbindungen bereitstellt. Inmarsat will so global Anbindungen mit bis zu 50 Megabit pro Sekunde bereitstellen können. Das Unternehmen investiert insgesamt rund 1,6 Milliarden Dollar in den Aufbau der ersten Infrastruktur dieser Art. Bisher waren solche Kommunikationsdienste stets auf bestimmte Regionen beschränkt, die von einzelnen Satelliten abgedeckt wurden.
Der erste I-5-Satellit wird in den kommenden Wochen noch mehrere Lagekorrekturen durchführen und bis Ende Dezember seinen geostationären Orbit erreichen. Dann werden die 33,8 Meter langen Solar-Panele ausgefahren und I-5 F1 kann seine Arbeit aufnehmen. Zwei bis drei weitere Systeme sollen im kommenden Jahr folgen und dann eine weltweite Abdeckung ermöglichen. "Die Inmarsat-5-Generation ist mit Abstand das schnellste Satelliten-Entwicklungsprogramm in unserer Geschichte", sagte Rupert Pearce, der Chef des britischen Betreibers.
Das Global Xpress-Netz soll nach seiner Fertigstellung nicht nur Internet-Verbindungen sondern auch Satelliten-Telefonie ermöglichen. Kunden erhofft man sich vor allem aus dem Bereich der Schifffahrt, denen man so global leistungsfähige Dienste anbieten kann. Um deren Anforderungen gerecht zu werden, weichen die Satelliten und Client-Systeme bei Bedarf auch auf das L-Band aus, das zwar weniger hohe Performance-Werte bereitstellt, aber bei schlechtem Wetter zuverlässiger ist.
Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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