Zulieferer leiden unter Nachfragetief beim Galaxy S4
Die von Samsung zu hoch angesetzten Ziele für den Vertrieb seines neuen Flaggschiffs Samsung Galaxy S4 sorgen nicht nur dafür, dass das Unternehmen weniger Geräte verkauft als erwartet. Auch für die Zulieferer des Smartphoneherstellers haben Samsungs Probleme nun Folgen.
Wie der taiwanische Finanzdienst Economic Daily News meldet, zeichnet sich ein Domino-Effekt ab, weil Samsung die Bestellungen von Bauteilen für das Samsung Galaxy S4 deutlich reduziert hat. Laut örtlichen Quellen prüft der Chiphersteller Qualcomm, der mit dem Snapdragon 600 Quadcore-ARM-Prozessor das leistungsstarke Herz des Galaxy S4 liefert, derzeit, ob eine Senkung seiner Fertigungszahlen notwendig ist, oder man die Produktionskapazitäten nutzen kann, um die Chips an andere Hersteller zu liefern.
Bei Qualcomms taiwanischen Fertigungspartnern, also dem Halbleiterfertiger TSMC und den mit dem Packaging der Chips betrauten Zulieferern, hat man sich bereits auf deutliche Einschnitte eingestellt, heißt es. Auch die weiteren Chiplieferanten für das S4 wie etwa Broadcom sind von den geringer als erwartet ausfallenden Verkäufen betroffen, heißt es.
Weil jedoch viele chinesische Smartphonehersteller an neuen High-End-Geräten arbeiten und von steigender Nachfrage in China profitieren, können die Zulieferer einen Teil ihrer Produktion statt an Samsung an diese Abnehmer verkaufen und somit Verluste abfangen, heißt es. Als Gründe für die enttäuschenden Zahlen rund um das S4 werden unter anderem die nicht erfüllten Erwartungen vieler Kunden und ein zunehmend gesättigter Markt genannt.
Bei Qualcomms taiwanischen Fertigungspartnern, also dem Halbleiterfertiger TSMC und den mit dem Packaging der Chips betrauten Zulieferern, hat man sich bereits auf deutliche Einschnitte eingestellt, heißt es. Auch die weiteren Chiplieferanten für das S4 wie etwa Broadcom sind von den geringer als erwartet ausfallenden Verkäufen betroffen, heißt es.
Weil jedoch viele chinesische Smartphonehersteller an neuen High-End-Geräten arbeiten und von steigender Nachfrage in China profitieren, können die Zulieferer einen Teil ihrer Produktion statt an Samsung an diese Abnehmer verkaufen und somit Verluste abfangen, heißt es. Als Gründe für die enttäuschenden Zahlen rund um das S4 werden unter anderem die nicht erfüllten Erwartungen vieler Kunden und ein zunehmend gesättigter Markt genannt.
Thema:
Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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