Bill Gates: "Technokraten" sind die besseren Politiker
Microsoft-Gründer Bill Gates hält den Begriff "Technokrat" keinesfalls für eine Beleidigung, sondern sieht ihn als ein Kompliment. Mehr "Technokratie" würde Politikern gut tun, sagte der Multimilliardär.
"Wir sollten uns selbst fragen: Wie erreichen wir die Dinge, die das Land (die USA) erledigt haben will, am effizientesten?", fragte Gates, als ein Twitter-Nutzer ihn um seine Einschätzung der aktuellen US-Politik bat. "Die Debatte sollte sich auf die Möglichkeiten konzentrieren, die wir haben. Was sind die Fakten? Was sagen die Statistiken darüber aus, was funktioniert und was nicht?"
Er wünsche sich, dass mehr Politiker einen "technokratischen Ansatz" wählen würden, um die größten Probleme zu lösen, so Gates. "Ich weiß, das manche Menschen 'Technokrat als Beleidigung auffassen, aber ich meine es als Kompliment." Der 57-Jährige äußerte sich sich im Rahmen einer Podiumsdiskussion mit Twitter-Gründer Jack Dorsey.
Die Bill & Melinda Gates Stiftung verfahre üblicherweise analytisch. Ein solches Vorgehen könne der Politik gut anstehen, so Gates. Auch auf die Frage, in welchem Gebiet er sich heute engagieren würde, falls er 20 Jahre alt sei, antwortete Gates.
Seiner Meinung nach sind in den nächsten Jahrzehnten vier große Themen zu erwarten: Big Data, Maschinelles Lernen, Genomik und Ubiquitous Computing (Rechnerallgegenwart). Dementsprechend empfehle er, sich in eines oder mehrere dieser Gebiete einzuarbeiten.
In seinem Leben hatte Gates 1975 als 20-jähriger Microsoft gegründet. 2008 zog er sich aus dem Tagesgeschäft zurück und widmet seitdem große Teile seiner Zeit und seines Vermögens der Bill & Melinda Gates Stiftung, die Gesundheits- und Bildungsprojekte fördert und als größte Privatstiftung weltweit gilt. Seine Ehefrau Melinda wurde zuletzt zur drittmächtigsten Frau der Welt gekürt.
Er wünsche sich, dass mehr Politiker einen "technokratischen Ansatz" wählen würden, um die größten Probleme zu lösen, so Gates. "Ich weiß, das manche Menschen 'Technokrat als Beleidigung auffassen, aber ich meine es als Kompliment." Der 57-Jährige äußerte sich sich im Rahmen einer Podiumsdiskussion mit Twitter-Gründer Jack Dorsey.
Die Bill & Melinda Gates Stiftung verfahre üblicherweise analytisch. Ein solches Vorgehen könne der Politik gut anstehen, so Gates. Auch auf die Frage, in welchem Gebiet er sich heute engagieren würde, falls er 20 Jahre alt sei, antwortete Gates.
Seiner Meinung nach sind in den nächsten Jahrzehnten vier große Themen zu erwarten: Big Data, Maschinelles Lernen, Genomik und Ubiquitous Computing (Rechnerallgegenwart). Dementsprechend empfehle er, sich in eines oder mehrere dieser Gebiete einzuarbeiten.
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