Electronic Arts entwickelt keine Wii-U-Spiele mehr
Man kann durchaus von einem Knalleffekt sprechen: Der Großpublisher Electronic Arts (EA) hat bestätigt, derzeit keine Spiele mehr für die Nintendo-Konsole Wii U zu entwickeln. Bei der Präsentation war EA noch offizieller Partner.
Wie Kotaku berichtet, hat EA-Sprecher Jeff Brown gegenüber dem Gaming-Blog bestätigt, dass man "derzeit keine Spiele für die Wii in Entwicklung" habe. Brown schloss zwar nicht gänzlich aus, dass sein Unternehmen irgendwann einmal wieder für die aktuelle Konsole entwickeln könnte, derzeit scheint aber Schicht im Schacht zu sein.
Das ist natürlich auch deshalb bemerkenswert, weil EA nicht gerade als Unternehmen gilt, das für Vorsicht oder Zurückhaltung in Sachen Plattform-Wahl bekannt ist. Obwohl man sich eine Hintertür für eine Wii-U-Rückkehr lässt, bedeutet ein "derzeit nichts in Entwicklung", dass es zumindest die nächsten ein oder zwei Jahre kein EA-Spiel für Wii U geben wird, da Spiele selten unter einem Jahr produziert werden.
Bei der Vorstellung der Konsole vor zwei Jahren galt Electronic Arts als einer der wichtigsten Startpartner, der damalige CEO John Riccitiello durfte auf der dazugehörigen Pressekonferenz sogar den Abschluss-Auftritt absolvieren. EA hat sich an diese Partnerschaft auch gehalten und gleich zum Start der Konsole zahlreiche Wii-U-Versionen von Games wie Mass Effect 3, Need For Speed Most Wanted und FIFA veröffentlicht.
Der Schritt von Electronic Arts bzw. dessen Bestätigung hatte sich bereits abgezeichnet: Bei den letzten Ankündigungen von Games wie Battlefield 4 schwieg sich das Unternehmen zu Wii-U-Versionen aus, jetzt ist klar: Es wird keine geben.
Offizielle Gründe für die Abkehr von Nintendo nannte Brown nicht, diese sind aber wohl kein großes Geheimnis: Es läuft auf der Wii U einfach nicht. Wie andere Publisher auch, tut sich EA seit dem Start der aktuellen Nintendo-Konsole schwer, vernünftige Verkaufszahlen zu bekommen oder gar einen Hit zu landen.
Siehe auch: Online Pass - Electronic Arts schafft Quasi-DRM ab
Das ist natürlich auch deshalb bemerkenswert, weil EA nicht gerade als Unternehmen gilt, das für Vorsicht oder Zurückhaltung in Sachen Plattform-Wahl bekannt ist. Obwohl man sich eine Hintertür für eine Wii-U-Rückkehr lässt, bedeutet ein "derzeit nichts in Entwicklung", dass es zumindest die nächsten ein oder zwei Jahre kein EA-Spiel für Wii U geben wird, da Spiele selten unter einem Jahr produziert werden.
Bei der Vorstellung der Konsole vor zwei Jahren galt Electronic Arts als einer der wichtigsten Startpartner, der damalige CEO John Riccitiello durfte auf der dazugehörigen Pressekonferenz sogar den Abschluss-Auftritt absolvieren. EA hat sich an diese Partnerschaft auch gehalten und gleich zum Start der Konsole zahlreiche Wii-U-Versionen von Games wie Mass Effect 3, Need For Speed Most Wanted und FIFA veröffentlicht.
Der Schritt von Electronic Arts bzw. dessen Bestätigung hatte sich bereits abgezeichnet: Bei den letzten Ankündigungen von Games wie Battlefield 4 schwieg sich das Unternehmen zu Wii-U-Versionen aus, jetzt ist klar: Es wird keine geben.
Offizielle Gründe für die Abkehr von Nintendo nannte Brown nicht, diese sind aber wohl kein großes Geheimnis: Es läuft auf der Wii U einfach nicht. Wie andere Publisher auch, tut sich EA seit dem Start der aktuellen Nintendo-Konsole schwer, vernünftige Verkaufszahlen zu bekommen oder gar einen Hit zu landen.
Siehe auch: Online Pass - Electronic Arts schafft Quasi-DRM ab
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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