Wii U angeblich gehackt, Nintendo dementiert
Eine Hacker-Gruppe behauptet, die neueste Nintendo-Konsole gehackt zu haben, sodass es nun möglich sein soll, kopierte Spiele zu nutzen. Nintendo teilte aber mit, dass man keine Hinweise gefunden habe, dass das tatsächlich der Fall ist.
Wie die Spieleseite Eurogamer berichtet, behauptet die Gruppe, die sich Wiikey nennt, dass man die Wii U knacken konnte. Per Emulator soll es nun möglich sein, Spiele für die Nintendo-Konsole von einem USB-Datenträger zu nutzen. Wiikey gibt dazu an, dass man die Laufwerks-Authentifizierung, Disk-Verschlüsselung, Dateisystem und "alles andere, das benötigt wird" komplett "umgedreht" habe.
Der Emulator nennt sich WiikeU und wurde auf der Webseite der Hacker angekündigt, aber noch nicht veröffentlicht. Nach Aussagen der Gruppe soll WiikeU mit Wii-U-Modellen aller Regionen funktionieren. Wie erwähnt müssen die Wiikey-Hacker aber erst beweisen, dass es diesen Emulator tatsächlich gibt.
Nintendo ließ gegenüber Eurogamer mittlerweile über einen Sprecher ausrichten, dass man sich über die Versuche der Hacker-Gruppe bewusst sei. Das japanische Unternehmen sagt, dass man bisher keine Hinweise darauf gefunden habe, dass die Sicherheit der Wii U kompromittiert sei. Nach aktuellem Wissensstand von Nintendo gebe es derzeit keine Berichte über illegale Wii-U-Games oder sonstige nicht vorgesehenen Anwendungen, so das Unternehmen.
Als Reaktion auf das Nintendo-Dementi hat WiikeyU vier Zeilen Hex-Code veröffentlicht, ob das tatsächlich stimmt, kann man aber natürlich von "außen" nicht überprüfen. Laut Richard Leadbetter von Digital Foundry scheint es sich bei diesem angeblichen Hack um einen Emulator (bzw. eine Variation davon) zu handeln, der erstmals bei der Xbox 360 eingesetzt worden ist. Laut Leadbetter sollte der Hack relativ leicht per Firmware-Update zu beseitigen sein, zumindest dann, wenn es Nintendo gelingt, den zugrundeliegenden Exploit zu finden und zu stopfen.
Der Emulator nennt sich WiikeU und wurde auf der Webseite der Hacker angekündigt, aber noch nicht veröffentlicht. Nach Aussagen der Gruppe soll WiikeU mit Wii-U-Modellen aller Regionen funktionieren. Wie erwähnt müssen die Wiikey-Hacker aber erst beweisen, dass es diesen Emulator tatsächlich gibt.
Nintendo ließ gegenüber Eurogamer mittlerweile über einen Sprecher ausrichten, dass man sich über die Versuche der Hacker-Gruppe bewusst sei. Das japanische Unternehmen sagt, dass man bisher keine Hinweise darauf gefunden habe, dass die Sicherheit der Wii U kompromittiert sei. Nach aktuellem Wissensstand von Nintendo gebe es derzeit keine Berichte über illegale Wii-U-Games oder sonstige nicht vorgesehenen Anwendungen, so das Unternehmen.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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