Nintendo: Wii U-Verkäufe sacken kräftig zusammen
Der Spielehersteller Nintendo hat weiterhin mit schwächelnden Verkaufszahlen bei seinen Spielekonsolen zu kämpfen. Trotzdem konnte das Unternehmen jetzt wieder schwarze Zahlen schreiben.
Seit der Markteinführung der neuen Konsole Wii U zum Ende des letzten Jahres hat Nintendo nach eigenen Angaben bisher 3,61 Millionen Stück verkaufen können. Im letzten viertel Jahr setzte man sogar nur 160.000 der neuen Geräte ab. Sollte sich an der Entwicklung nichts ändern, dürfte die Konsole zum Flop werden. Trotzdem hält man bei Nintendo unbeirrt an dem Ziel fest, bis zum Ende des Geschäftsjahres im März 2014 die Marke von 9 Millionen Stück zu brechen.
Wie realistisch dies ist, muss sich zeigen. Allein vom letzten Quartal kann man hier noch keine Schlussfolgerungen ziehen, da dieses traditionell ohnehin zu den Schwächeren gehört. Das kommende Weihnachtsgeschäft ist hier viel ausschlaggebender, da Produkte wie die Wii U zu den klassischen Geschenken gehören. Angesichts des bevorstehenden Verkaufsstarts der neuen Konkurrenten Xbox One und Playstation 4 in diesem Zeitraum muss es Nintendo aber gelingen, bis dahin noch einige Spieletitel mit ins Rennen zu schicken, die auf großes Interesse stoßen.
Nintendo versucht hier auf Nummer sicher zu gehen und will vor allem seine Erfolgsserien fortsetzen. So sollen in der nächsten Zeit beispielsweise "The Legend of Zelda: The Wind Waker HD" und "Donkey Kong Country: Tropical Freeze" auf den Markt kommen.
Besser als die stationäre Konsole verkaufte sich trotz der zunehmenden Konkurrenz aus dem Smartphone-Bereich die portable Nintendo 3DS. Von dieser habe man im letzten Jahresviertel immerhin 1,4 Millionen absetzen können. Bis zum März des kommenden Jahres will der Hersteller bei dem Produkt die Marke von 18 Millionen Geräten erreichen.
In den Bilanzen schlug sich die Entwicklung im letzten Quartal mit 832 Millionen Dollar Umsatz nieder, das sind 4 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Als positives Zeichen kann es gesehen werden, dass Nintendo den Verlust aus dem letzten Jahr nun in einen Gewinn von 173 Millionen Dollar umwandeln konnte - wobei hier im Wesentlichen aber der sinkende Kurs des japanischen Yen eine Rolle spielt, wodurch sich die Einnahmen aus den Verkäufen ins Ausland verbessern.
Wie realistisch dies ist, muss sich zeigen. Allein vom letzten Quartal kann man hier noch keine Schlussfolgerungen ziehen, da dieses traditionell ohnehin zu den Schwächeren gehört. Das kommende Weihnachtsgeschäft ist hier viel ausschlaggebender, da Produkte wie die Wii U zu den klassischen Geschenken gehören. Angesichts des bevorstehenden Verkaufsstarts der neuen Konkurrenten Xbox One und Playstation 4 in diesem Zeitraum muss es Nintendo aber gelingen, bis dahin noch einige Spieletitel mit ins Rennen zu schicken, die auf großes Interesse stoßen.
Nintendo versucht hier auf Nummer sicher zu gehen und will vor allem seine Erfolgsserien fortsetzen. So sollen in der nächsten Zeit beispielsweise "The Legend of Zelda: The Wind Waker HD" und "Donkey Kong Country: Tropical Freeze" auf den Markt kommen.
Besser als die stationäre Konsole verkaufte sich trotz der zunehmenden Konkurrenz aus dem Smartphone-Bereich die portable Nintendo 3DS. Von dieser habe man im letzten Jahresviertel immerhin 1,4 Millionen absetzen können. Bis zum März des kommenden Jahres will der Hersteller bei dem Produkt die Marke von 18 Millionen Geräten erreichen.
In den Bilanzen schlug sich die Entwicklung im letzten Quartal mit 832 Millionen Dollar Umsatz nieder, das sind 4 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Als positives Zeichen kann es gesehen werden, dass Nintendo den Verlust aus dem letzten Jahr nun in einen Gewinn von 173 Millionen Dollar umwandeln konnte - wobei hier im Wesentlichen aber der sinkende Kurs des japanischen Yen eine Rolle spielt, wodurch sich die Einnahmen aus den Verkäufen ins Ausland verbessern.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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