Cyberwar: China für Kooperation statt Aufrüstung
Der chinesische Außenminister Yang Jiechi hat erneut Vorwürfe zurückgewiesen, sein Land wäre in Angriffe auf fremde IT-Infrastrukturen verwickelt und forderte eine verstärke Zusammenarbeit im Sicherheits-Bereich.
Immer wieder steht China in Verdacht, dass offizielle Stellen zumindest an Attacken auf Computer-Systeme in westlichen Ländern beteiligt sind. Als Belege sollen die Rückverfolgung zu entsprechenden IP-Adressen sowie der Aufwand der Attacken dienen. Diese, so heißt es oft, könnten von Einzelpersonen oder kleineren Gruppen kaum im beobachteten Umfang durchgeführt werden. Daher geht man davon aus, dass beispielsweise das chinesische Militär hier Ressourcen zur Verfügung stellt.
Dies wies der Minister strikt zurück. "Der Cyberspace benötigt keinen Krieg, sondern Regeln und Kooperation", sagte er. "Wir sind dagegen, dass der Cyberspace zum neuen Schlachtfeld erklärt und das Internet als neues Werkzeug missbraucht wird, um sich in die inneren Angelegenheiten anderer Länder einzumischen."
Wie Yang weiter ausführte, würden entsprechende Vorwürfe einer genaueren Prüfung nicht stand halten. Tatsächlich gibt es in der Security-Szene auch Stimmen, nach denen China teilweise überhaupt noch nicht über das Know How verfügt, dass ihnen bei verschiedenen Attacken angedichtet wird. Das griff auch der Außenminister aus: "In Sachen Internet-Sicherheit ist China eine angreifbare Organisation und eines der Länder, die den heftigsten Cyber-Attacken ausgesetzt sind."
Er berief sich darauf, dass China schon länger darauf drängt, ein "friedliches und sicheres" Netz zu etablieren, und dabei auch Vorhaben unterstütze, den Vereinten Nationen hierfür mehr Gewicht in der Sache zu geben. "Ich hoffe, dass die fraglichen Parteien mit ihren unverantwortlichen Attacken und Kritiken aufhören und statt dessen praktische Schritte zu gegenseitigem Vertrauen und zur Kooperation einleiten", so Yang weiter.
Bei den westlichen Sicherheitskräften dürfte man allerdings wenig daran interessiert sein, die Bedrohungsszenarien hinsichtlich Chinas abzuschwächen. Denn kaum ein anderes Land dürfte derzeit auch so gut geeignet sein, die Forderungen nach höheren Budgets bei den zuständigen Stellen zu untermauern.
Dies wies der Minister strikt zurück. "Der Cyberspace benötigt keinen Krieg, sondern Regeln und Kooperation", sagte er. "Wir sind dagegen, dass der Cyberspace zum neuen Schlachtfeld erklärt und das Internet als neues Werkzeug missbraucht wird, um sich in die inneren Angelegenheiten anderer Länder einzumischen."
Wie Yang weiter ausführte, würden entsprechende Vorwürfe einer genaueren Prüfung nicht stand halten. Tatsächlich gibt es in der Security-Szene auch Stimmen, nach denen China teilweise überhaupt noch nicht über das Know How verfügt, dass ihnen bei verschiedenen Attacken angedichtet wird. Das griff auch der Außenminister aus: "In Sachen Internet-Sicherheit ist China eine angreifbare Organisation und eines der Länder, die den heftigsten Cyber-Attacken ausgesetzt sind."
Er berief sich darauf, dass China schon länger darauf drängt, ein "friedliches und sicheres" Netz zu etablieren, und dabei auch Vorhaben unterstütze, den Vereinten Nationen hierfür mehr Gewicht in der Sache zu geben. "Ich hoffe, dass die fraglichen Parteien mit ihren unverantwortlichen Attacken und Kritiken aufhören und statt dessen praktische Schritte zu gegenseitigem Vertrauen und zur Kooperation einleiten", so Yang weiter.
Bei den westlichen Sicherheitskräften dürfte man allerdings wenig daran interessiert sein, die Bedrohungsszenarien hinsichtlich Chinas abzuschwächen. Denn kaum ein anderes Land dürfte derzeit auch so gut geeignet sein, die Forderungen nach höheren Budgets bei den zuständigen Stellen zu untermauern.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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