Google könnte selbst Mobilfunk-Betreiber werden
Der Suchmaschinenkonzern Google wird offenbar selbst in das Mobilfunkgeschäft einsteigen. Entsprechende Kooperations-Verhandlungen sollen mit dem Satelliten-TV-Betreiber Dish in den USA geführt worden sein.
Wie das 'Wall Street Journal' unter Berufung auf gut informierte Quellen berichtete, sei es dabei darum gegangen, gemeinsam ein Mobilfunknetz aufzubauen, dass den großen Carriern AT&T und Verizon Konkurrenz machen kann. Allerdings befänden sich die Gespräche in einem frühen Stadium, in dem erst einmal nur entsprechende Möglichkeiten ausgelotet werden sollen.
Dish hatte bereits im Jahr 2008 die Nutzungsrechte für Frequenzen erworben, über die Mobilfunkdienste angeboten werden können. In der letzten Zeit intensivierte das Unternehmen die Suche nach Partnern, mit denen gemeinsam ein Netz aufgebaut werden könnte. Google soll dabei nur eine von mehreren Optionen gewesen sein.
Charlie Ergen, der Aufsichtsratsvorsitzende von Dish wollte Nachfragen hinsichtlich der Verhandlungen mit Google nicht kommentieren. Er bestätigte lediglich, dass einige der potenziellen Partner Unternehmen seien, "die gern in dieser Industrie aktiv würden", derzeit aber noch nicht über ein Netz verfügen. Allerdings wäre eine Zusammenarbeit mit einem Anbieter, der bereits über eine grundlegende eigene Infrastruktur verfügt, natürlich einfacher.
Allerdings würde ein Einstieg Googles in die Mobilfunkbranche durchaus zur bisherigen Strategie des Konzerns passen. So gehört das Unternehmen bereits zu den größeren Backbone-Betreibern - zahlreiche Datenzentren sind bereits über ein eigenes Glasfasernetz verbunden. Außerdem gibt es Pilotprojekte, die Infrastruktur auch zu nutzen, um Internetanbindungen für Haushalte und Firmen bereitzustellen. Angesichts der stetig steigenden Bedeutung des mobilen Netzes, wäre hier ein Engagement ein folgerichtiger Schritt.
Insbesondere könnte der Konzern ein eigenes Netz als Druckmittel gegen die anderen Netzbetreiber einsetzen. Denn mit deren Geschäftspolitik kann das Unternehmen nicht zufrieden sein. "Google würde es aus seiner Perspektive gern sehen, wenn die Leute auf ihren Geräten zehn Stunden am Tag YouTube gucken, was dem aber entgegensteht ist, dass die Mobilfunkbetreiber die Kapazitäten beschränken", brachte es der Analyst Walter Piecyk vom Marktforschungsunternehmen BTIG auf den Punkt.
Dish hatte bereits im Jahr 2008 die Nutzungsrechte für Frequenzen erworben, über die Mobilfunkdienste angeboten werden können. In der letzten Zeit intensivierte das Unternehmen die Suche nach Partnern, mit denen gemeinsam ein Netz aufgebaut werden könnte. Google soll dabei nur eine von mehreren Optionen gewesen sein.
Charlie Ergen, der Aufsichtsratsvorsitzende von Dish wollte Nachfragen hinsichtlich der Verhandlungen mit Google nicht kommentieren. Er bestätigte lediglich, dass einige der potenziellen Partner Unternehmen seien, "die gern in dieser Industrie aktiv würden", derzeit aber noch nicht über ein Netz verfügen. Allerdings wäre eine Zusammenarbeit mit einem Anbieter, der bereits über eine grundlegende eigene Infrastruktur verfügt, natürlich einfacher.
Allerdings würde ein Einstieg Googles in die Mobilfunkbranche durchaus zur bisherigen Strategie des Konzerns passen. So gehört das Unternehmen bereits zu den größeren Backbone-Betreibern - zahlreiche Datenzentren sind bereits über ein eigenes Glasfasernetz verbunden. Außerdem gibt es Pilotprojekte, die Infrastruktur auch zu nutzen, um Internetanbindungen für Haushalte und Firmen bereitzustellen. Angesichts der stetig steigenden Bedeutung des mobilen Netzes, wäre hier ein Engagement ein folgerichtiger Schritt.
Insbesondere könnte der Konzern ein eigenes Netz als Druckmittel gegen die anderen Netzbetreiber einsetzen. Denn mit deren Geschäftspolitik kann das Unternehmen nicht zufrieden sein. "Google würde es aus seiner Perspektive gern sehen, wenn die Leute auf ihren Geräten zehn Stunden am Tag YouTube gucken, was dem aber entgegensteht ist, dass die Mobilfunkbetreiber die Kapazitäten beschränken", brachte es der Analyst Walter Piecyk vom Marktforschungsunternehmen BTIG auf den Punkt.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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