Samsung dementiert Display-Lieferstopp an Apple
Der koreanische Hersteller Samsung hat einen Bericht dementiert, wonach man ab 2013 keine Display-Panels an Apple mehr liefern soll. Das hatte gestern eine Zeitung aus Südkorea berichtet, was aber zu "100 Prozent falsch" sei, so Samsung.
Gestern hatte die 'Korea Times' unter Berufung auf einen hochrangingen Samsung-Manager berichtet, dass die Display-Sparte des Konzerns alle Verträge in Sachen LCD aufgekündigt habe. Gegenüber der Technik-Seite 'Cnet' folgte nun das kategorische Dementi: "Samsung Display hat niemals versucht, die LCD-Panel-Lieferungen an Apple zu kappen", sagte ein Sprecher des koreanischen Großunternehmens.
Siehe auch: Samsung verkauft Apple 2013 keine Displays mehr
Dieser meinte außerdem, dass man die Korea Times bereits gebeten habe, die ursprüngliche Story zum Thema zu überarbeiten, da sie eben auf falschen Informationen beruhe. Das koreanische Blatt hatte gestern mit seinem Bericht für viel Aufsehen gesorgt: Ein namentlich nicht näher genannter Samsung-Manager soll gesagt haben, dass man nicht mehr in der Lage sei, "Flachbildschirme mit hohen Rabatten an Apple zu liefern", weshalb mit Anfang des nächsten Jahres der Verkauf von Displays an Apple komplett eingestellt werden soll.
Hintergrund war und ist dabei auch die erbitterte Feindschaft zwischen der Consumer-Sparte von Samsung und dem US-amerikanischen iPhone- und iPad-Hersteller. Seit mittlerweile Jahren zerren sich Samsung und Apple gegenseitig vor jedes Patent-Gericht, das ihnen unterkommt.
Gleichzeitig arbeiten die beiden Unternehmen in Sachen Komponenten wie Speicher-Chips oder Bildschirm-Panels aber eng zusammen. Und letzteres soll auch weiterhin so bleiben, zumindest deutet das der eindeutige Tonfall des Dementis hin. Samsung Display war im ersten Halbjahr dieses Jahres mit 15 Millionen Panels noch der wichtigste LCD-Zulieferer von Apple. Zwar ist diese Zahl in der zweiten Jahreshälfte deutlich gesunken, ein kompletter Stopp ist aber eben definitiv nicht vorgesehen.
Vielen Dank an die zahlreichen WinFuture-Leser, die uns auf dieses Dementi hingewiesen haben.
Siehe auch: Samsung verkauft Apple 2013 keine Displays mehr
Dieser meinte außerdem, dass man die Korea Times bereits gebeten habe, die ursprüngliche Story zum Thema zu überarbeiten, da sie eben auf falschen Informationen beruhe. Das koreanische Blatt hatte gestern mit seinem Bericht für viel Aufsehen gesorgt: Ein namentlich nicht näher genannter Samsung-Manager soll gesagt haben, dass man nicht mehr in der Lage sei, "Flachbildschirme mit hohen Rabatten an Apple zu liefern", weshalb mit Anfang des nächsten Jahres der Verkauf von Displays an Apple komplett eingestellt werden soll.
Hintergrund war und ist dabei auch die erbitterte Feindschaft zwischen der Consumer-Sparte von Samsung und dem US-amerikanischen iPhone- und iPad-Hersteller. Seit mittlerweile Jahren zerren sich Samsung und Apple gegenseitig vor jedes Patent-Gericht, das ihnen unterkommt.
Gleichzeitig arbeiten die beiden Unternehmen in Sachen Komponenten wie Speicher-Chips oder Bildschirm-Panels aber eng zusammen. Und letzteres soll auch weiterhin so bleiben, zumindest deutet das der eindeutige Tonfall des Dementis hin. Samsung Display war im ersten Halbjahr dieses Jahres mit 15 Millionen Panels noch der wichtigste LCD-Zulieferer von Apple. Zwar ist diese Zahl in der zweiten Jahreshälfte deutlich gesunken, ein kompletter Stopp ist aber eben definitiv nicht vorgesehen.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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