Facebook fragt nach Pseudonymen von Freunden
Das soziale Netzwerk Facebook hat eine Aktion gestartet, mit der man offenbar gegen die von vielen verwendeten, aber eigentlich nicht zugelassenen Pseudonyme vorgehen will. Die Art der "Ermittlungen" dürfte aber für jede Menge Diskussionen sorgen.
WinFuture-Leser Mario Henkel hat heute Früh nach dem Einloggen beim sozialen Netzwerk von Facebook eine offenbar neue Nachricht erhalten, die er als "verstörend" empfand: Und zwar poppte ein Fenster auf, das ihm "Hilf uns dabei Facebook zu verbessern" mitteilte.
Facebook will sein Angebot 'verbessern'...
Genauer gesagt teilte Facebook in dieser Nachricht mit, dass man wissen wolle, "wie Nutzer Facebook verwenden" und verspricht, dass die Antwort des Befragten anonym bleiben werde und auch keinen Einfluss auf das Konto des jeweiligen Freundes haben soll. Und zwar fragt das Online-Netzwerk: "Ist dies der echte Name deines Freundes?"
Unter der Frage sind Bild und Name einer Person zu sehen, als Antwortmöglichkeiten gibt Facebook Ja und Nein an, außerdem kann man "Ich kenne diese Person nicht" oder "Ich möchte nicht antworten" anklicken. Mario Henkel sagte uns außerdem, dass der Freund, bei dem die Meldung auftauchte, mit seinem echten Namen bei Facebook angemeldet sei und auch in Vergangenheit keinen Namenswechsel durchgeführt habe.
An sich ist jeder Facebook-Nutzer verpflichtet, beim sozialen Netzwerk mit seinem echten Namen angemeldet zu sein. Die Realität sieht aber natürlich anders aus, Pseudonyme und andere Phantasienamen sind alles andere als eine Seltenheit.
Anfang März dieses Jahres hatte Facebook zugeben müssen, dass mehr als 42 Millionen seiner Nutzer mit Fake-Konten unterwegs sind. Für das Netzwerk sind derartige Identitäten allerdings problematisch, da das Geschäftsmodell des Unternehmens auf Werbung basiert und letztlich nur die Daten echter Menschen für Werbepartner relevant sind.
Wir haben bei Facebook nach einer Stellungnahme zu der aktuellen Pseudonym-Meldung angefragt und werden diese nachliefern, sobald wir sie bekommen.
Vielen Dank an Mario Henkel für diesen Hinweis sowie den Screenshot.
Facebook will sein Angebot 'verbessern'...
Genauer gesagt teilte Facebook in dieser Nachricht mit, dass man wissen wolle, "wie Nutzer Facebook verwenden" und verspricht, dass die Antwort des Befragten anonym bleiben werde und auch keinen Einfluss auf das Konto des jeweiligen Freundes haben soll. Und zwar fragt das Online-Netzwerk: "Ist dies der echte Name deines Freundes?"
Unter der Frage sind Bild und Name einer Person zu sehen, als Antwortmöglichkeiten gibt Facebook Ja und Nein an, außerdem kann man "Ich kenne diese Person nicht" oder "Ich möchte nicht antworten" anklicken. Mario Henkel sagte uns außerdem, dass der Freund, bei dem die Meldung auftauchte, mit seinem echten Namen bei Facebook angemeldet sei und auch in Vergangenheit keinen Namenswechsel durchgeführt habe.
An sich ist jeder Facebook-Nutzer verpflichtet, beim sozialen Netzwerk mit seinem echten Namen angemeldet zu sein. Die Realität sieht aber natürlich anders aus, Pseudonyme und andere Phantasienamen sind alles andere als eine Seltenheit.
Anfang März dieses Jahres hatte Facebook zugeben müssen, dass mehr als 42 Millionen seiner Nutzer mit Fake-Konten unterwegs sind. Für das Netzwerk sind derartige Identitäten allerdings problematisch, da das Geschäftsmodell des Unternehmens auf Werbung basiert und letztlich nur die Daten echter Menschen für Werbepartner relevant sind.
Wir haben bei Facebook nach einer Stellungnahme zu der aktuellen Pseudonym-Meldung angefragt und werden diese nachliefern, sobald wir sie bekommen.
Vielen Dank an Mario Henkel für diesen Hinweis sowie den Screenshot.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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