Warum Mozilla alte Versionen von Java blockiert
Die Firefox-Entwickler von Mozilla haben sich dazu entschlossen, veraltete Versionen von Java im hauseigenen Browser aus Sicherheitsgründen zu deaktivieren. Warum diese Entscheidung getroffen wurde, erklärt man im Security Blog.
Der Sicherheitsexperte Christian Holler von Mozilla teilte mit, dass das Gleichgewicht zwischen Benutzbarkeit und Sicherheit in diesem Zusammenhang nicht mehr gegeben war. Daher habe man sich dazu entschlossen, veraltete Java-Versionen zu blockieren.
Die Entscheidung von Mozilla, veraltete Java-Ausführungen zu blockieren, sorgte in den Kreisen der Anwender für Kritik. Problemen sind unter anderem Unternehmen ausgesetzt, welche veraltete Versionen von Java für hauseigene Werkzeuge zwingend benötigen.
Dass die Angriffe auf Schwachstellen in Java stark zunehmen, zeigt unter anderem die kürzlich bekannt gewordene Meldung über den Mac-Trojaner namens Flashback. Virtuelle Angreifer nutzen diese Problematik in der letzten Zeit verstärkt aus, um fremde Systeme übernehmen zu können.
Obwohl die Java-Entwickler von Oracle ein zugehöriges Update vor einigen Wochen auf den Weg brachten, hat Apple mit der Veröffentlichung des Patches recht lange gewartet. Geht es um Updates von Java, so kümmert sich Apple grundsätzlich selbst um Aktualisierungen.
Der in Russland ansässige Sicherheitsdienstleister Dr. Web berichtete jüngst über ein Botnetz, welches aus mehr als 550.000 Mac-Systemen besteht. Die Betreiber dieses Botnetzes haben zur Verfolgung ihrer Ziele auf den Flashback-Trojaner gesetzt.
Letztlich rechtfertigen die Entwickler aus dem Hause Mozilla die Entscheidung damit, dass der Schutz der Anwender Priorität hat. Seit dem 2. April dieses Jahres werden ältere Versionen von Java blockiert. Eine komplette Übersicht bietet Mozilla in diesem Zusammenhang auf einer eingerichteten Webseite.
Download: Mozilla Firefox 11.0
Die Entscheidung von Mozilla, veraltete Java-Ausführungen zu blockieren, sorgte in den Kreisen der Anwender für Kritik. Problemen sind unter anderem Unternehmen ausgesetzt, welche veraltete Versionen von Java für hauseigene Werkzeuge zwingend benötigen.
Dass die Angriffe auf Schwachstellen in Java stark zunehmen, zeigt unter anderem die kürzlich bekannt gewordene Meldung über den Mac-Trojaner namens Flashback. Virtuelle Angreifer nutzen diese Problematik in der letzten Zeit verstärkt aus, um fremde Systeme übernehmen zu können.
Obwohl die Java-Entwickler von Oracle ein zugehöriges Update vor einigen Wochen auf den Weg brachten, hat Apple mit der Veröffentlichung des Patches recht lange gewartet. Geht es um Updates von Java, so kümmert sich Apple grundsätzlich selbst um Aktualisierungen.
Der in Russland ansässige Sicherheitsdienstleister Dr. Web berichtete jüngst über ein Botnetz, welches aus mehr als 550.000 Mac-Systemen besteht. Die Betreiber dieses Botnetzes haben zur Verfolgung ihrer Ziele auf den Flashback-Trojaner gesetzt.
Letztlich rechtfertigen die Entwickler aus dem Hause Mozilla die Entscheidung damit, dass der Schutz der Anwender Priorität hat. Seit dem 2. April dieses Jahres werden ältere Versionen von Java blockiert. Eine komplette Übersicht bietet Mozilla in diesem Zusammenhang auf einer eingerichteten Webseite.
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