Double Fine Adventure sammelt 3,3 Millionen Dollar
In der Nacht auf heute ist das Crowdfunding-Projekt von Tim Schafers Entwicklerstudio Double Fine zu Ende gegangen. Mit Hilfe des von Fans zur Verfügung gestellten Geldes soll ein Adventure nach alter LucasArts-Tradition finanziert werden.
Es war bereits seit einer ganzen Weile klar, dass man das Projekt "Double Fine Adventure" als sensationellen Erfolg bezeichnen kann. In den letzten paar Stunden kam über die Plattform 'Kickstarter' aber noch ordentlich was dazu. Besonders fleißig dürften dabei die deutschen Fans gewesen sein, schließlich wandte sich Tim Schafer, Entwicklerlegende und Zugpferd des Projekts, am letzten Tag der Aktion noch einmal persönlich an sie.
Damit zeigt der finale Kontostand 3.336.371 US-Dollar an. Das ist mehr als acht Mal so viel als erwartet oder erhofft, als ursprüngliches Ziel hatten sich Schafer und Co. gerade mal 400.000 Dollar gesetzt, der nun erzielte Betrag ist acht Mal so hoch. Insgesamt haben 87.142 Menschen dem Projekt Geld überwiesen
Auch wenn man salopp zwar durchaus von Spenden sprechen kann, im engeren Sinne sind sie es nicht: Wer nämlich mindestens 15 Dollar überwiesen hat, erwirbt eine Download-Version des Spiels, wenn es einmal fertig ist. Zudem sollen Unterstützer regelmäßig Vorabversionen des Spiels erhalten.
Vorbild für diese Art der Finanzierung und Entwicklung stand zweifellos auch Markus "Notch" Perssons Minecraft. Das Indie-Spiel des Schweden wurde bereits zu einem sehr frühen Zeitpunkt zum Download angeboten, wer schon damals einen (günstigeren) Zugang zum Spiel erwarb, kaufte auch die später erscheinende fertige Version quasi gleich mit.
Schafers altmodisches Point-and-Click-Adventure, über dessen Inhalt derzeit noch nichts bekannt ist, soll im Herbst dieses Jahres erscheinen. Das Spiel, das auch noch keinen echten Namen hat, wird für insgesamt fünf Plattformen produziert, nämlich Windows, Mac OS X, Linux sowie Android und iOS.
Damit zeigt der finale Kontostand 3.336.371 US-Dollar an. Das ist mehr als acht Mal so viel als erwartet oder erhofft, als ursprüngliches Ziel hatten sich Schafer und Co. gerade mal 400.000 Dollar gesetzt, der nun erzielte Betrag ist acht Mal so hoch. Insgesamt haben 87.142 Menschen dem Projekt Geld überwiesen
Auch wenn man salopp zwar durchaus von Spenden sprechen kann, im engeren Sinne sind sie es nicht: Wer nämlich mindestens 15 Dollar überwiesen hat, erwirbt eine Download-Version des Spiels, wenn es einmal fertig ist. Zudem sollen Unterstützer regelmäßig Vorabversionen des Spiels erhalten.
Vorbild für diese Art der Finanzierung und Entwicklung stand zweifellos auch Markus "Notch" Perssons Minecraft. Das Indie-Spiel des Schweden wurde bereits zu einem sehr frühen Zeitpunkt zum Download angeboten, wer schon damals einen (günstigeren) Zugang zum Spiel erwarb, kaufte auch die später erscheinende fertige Version quasi gleich mit.
Schafers altmodisches Point-and-Click-Adventure, über dessen Inhalt derzeit noch nichts bekannt ist, soll im Herbst dieses Jahres erscheinen. Das Spiel, das auch noch keinen echten Namen hat, wird für insgesamt fünf Plattformen produziert, nämlich Windows, Mac OS X, Linux sowie Android und iOS.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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